Damit setzt es einen Gegenpol zu einer Welt, die zunehmend von Trennung und Abschottung geprägt ist, und schafft stattdessen einen Raum, in dem Körper jenseits von Sprache, Grenzen und Angst miteinander kommunizieren. Movement Art versteht sich nicht nur als Tanzfestival, sondern als Ort der Begegnung für unterschiedliche Perspektiven, Dialog und eine gemeinsam geteilte Menschlichkeit.
Das Programm beinhaltet zwei herausragende Aufführungen:
AKROPOLIS 1
von Kennedy jr. Muntanga (UK/Sambia)
Wie ein Verhör hinter verschlossenen Türen aufgebaut, positioniert AKROPOLIS I das Publikum zugleich als Zeugen und Richter. Das Stück setzt sich aus einer afrikanisch-diasporischen Perspektive mit den Themen Migration, Herkunft und Identität auseinander. Es hinterfragt, was es bedeutet, der ersten, zweiten oder dritten Generation anzugehören, und welche Geschichten und Vergangenheiten wir verkörpern oder hinter uns lassen, während wir unseren Weg durchs Leben gehen.
RITO
von Asun Noales (Spanien)
RITO ist eine immersive Installation an der Schnittstelle von Tanz und zeitgenössischer Kunst. Inspiriert von antiken Ritualen und Mythologien, von der klassischen griechischen bis zur mixtekischen Kultur, verschmelzen Tanz und Skulptur zu einem gemeinsamen Erlebnis, das Fragen von Erinnerung, Transformation und Gemeinschaft erforscht. Aus dem Werk entstand der mehrfach ausgezeichnete Screendance-Film Rito, The Celebration of the Myth, der bei internationalen Festivals prämiert wurde.