Danach steht Sergei Prokofjews erstes Streichquartett auf dem Programm, das 1930 entstand und „nachrevolutionär“ ist, da es auf die Traditionen russischer Volksmusik eingeht und sich deshalb durch eine einfachere und damit auch eingängigere Harmonik auszeichnet, gleichzeitig aber mit seiner ausgefeilten Polyphonie recht anspruchsvoll ist.
Weiter geht es mit Henriëtte Bosmans einzigem Streichquartett, das sie 1927 schuf und das durch unkonventionelle Harmonien, rhythmische Finessen und ausdrucksstarke Melodien gekennzeichnet ist. Zum Abschluss gibt es die Fünf Stücke für Streichquartett von Erwin Schulhoff, mit denen ihm 1924 der Durchbruch gelang, nicht zuletzt, weil es „jugendlich freche Stücke am Puls der Zeit“ sind.
Anspruchsvolle Kammermusik „auf dem Lande“ an „besonderen Orten“ mit „hervorragenden Musikern“ zu präsentieren, das ist das Anliegen der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier. Die Konzerte der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier werden gefördert durch: Kultursommer Rheinland-Pfalz, Kulturstiftung der Sparkasse Trier, Lottostiftung Rheinland-Pfalz, Galerie Contemporanea, Scheune Minden und Konz Musikfestival
WO Galerie Contemporanea, Lerchenweg 26, 54331 Oberbillig