Das Territorium des Römischen Reiches war riesig – umso wichtiger war das Militär, um die Grenzen zu sichern. Doch wie sah der Alltag in einem Legionärslager aus, welche Kampftaktiken und Waffen gab es? Und wieso nimmt der Adler eine so wichtige Rolle beim Militär der Antike ein? Das und vieles mehr können die Gäste beim „RÖMER-LEBEN: Militär“ am ersten Wochenende im September erfahren.
Die Besucherinnen und Besucher streifen mit einem Sklavenhändler bei einer Tour durch das Feldlager und staunen bei den Vorführungen zu Waffen und Kriegstechniken der Römer. Ergänzt wird das Programm ganztägig mit Einblicken in den Alltag der Legionäre und die militärische Taktik: Römer aus unterschiedlichen Zeiten erzählen aus ihrem Alltag, dazu gibt es Erklärungen zu Geschützen und Rüstzeug. Kostproben von Wein und Moretum sorgen für eine kleine Stärkung. Im Scriptorium, einer römischen Schreibstube, können die kleinen Gäste selbst zum Schreibgriffel greifen und einem römischen Schreiber über die Schulter schauen.
Ein besonderes Highlight ist der Aufmarsch der Legionäre, bei dem die Soldaten in geschlossener Formation und mit ihrer beeindruckenden Rüstung marschieren. Adlerflüge wurden als Omen für den Kriegserfolg gedeutet – die majestätischen Tiere können über den imposanten Ruinen der Kaiserthermen beim Flug beobachtet werden. Die Greifvogelstation Hellenthal gibt dabei spannendes Hintergrundwissen über die faszinierende Welt der Greifvögel.
Für die Kleinen gibt es die Möglichkeit, einen römischen Hörnchensattel auf dem Holzpferd auszuprobieren. Ein weiteres Angebot ist der Fotopoint mit einem römischen Paradewagen, der zu Erinnerungsfotos einlädt.