Erinnerlicht – Gegen das Vergessen der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Trier

Medieninstallation vom 27. bis 29. Januar an der Porta Nigra

Erstellt am 25.01.2022

Vom 27. bis zum 29.01. wird jeweils von 17:30 bis 21:30 Uhr an der Porta Nigra eine interaktive Medieninstallation zum Gedenken an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus aus Trier und dem Umland gezeigt. Mit "Erinnerlicht" sollen die Schicksale von Trierer Bürgerinnen und Bürgern, die als Juden verfolgt wurden, sichtbar gemacht werden, um damit vor Ort zum ganz persönlichen Gedenken und zur Auseinandersetzung mit diesem Verbrechen anzuregen.

Besucher*innen haben die Möglichkeit, mit der von einem Team aus Designer*innen der Hochschule Trier konzipierten Installation Licht zu spenden, um damit das Schicksal eines Trierer Opfers der Shoah zu beleuchten. Je mehr Besucher*innen an der Installation teilnehmen, um einer verfolgten Person zu gedenken und ihr ein Licht zu spenden, desto heller erstrahlt der Innenhof der Porta Nigra, denn ihr Licht bleibt für alle sichtbar.

Die offizielle Eröffnung findet am 27.01., dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, statt, anlässlich derer sowohl Vertreter der jüdischen Gemeinde Trier als auch der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe sprechen werden. Weitere Informationen auf Erinnerlicht-Trier.de.