Römische Krypten, mittelalterliche Gewölbe, historische Kohlenbunker oder gemütliche Weinkeller: Beim Festival der Trierer Unterwelten zeigen sich die Dinge von einer ganz anderen, spannenden Seite. Auch 2026 warten zahlreiche Highlights: Unter anderem präsentiert die bühne1 mit "You better Work, Bitch! Ein Triptychon" drei Kurzinszenierungen, die danach fragen, was Arbeit mit Körpern, Biografien und Vorstellungen von Zukunft macht – und was geschieht, wenn aus Selbstverwirklichung Erschöpfung wird. Im "generator", dem Medienkunstlabor in der historischen Heizkraftzentrale des früheren französischen Militärkrankenhauses auf dem Petrisberg, werden die Installationen "Vom Kraftwerk zum Kunstraum" sowie "Kunst im Kohlebunker" mit Arbeiten von Steffi Lindner und Edith Kollath gezeigt.
Während es bei "Die Mosel – unterirdisch" am Moselkilometer 195,7 unter den Fluss und in eines der Moselkraftwerke geht, spannt der Kammerchor Portavoci bei "Sounds of Heaven and Hell" einen A-cappella-Bogen zwischen Himmel und Hölle und das "TRIO: Antri Sonori" schickt Klarinette, Violoncello und Klavier durch unterschiedliche musikalische Epochen. Hinzu gibt's Abende mit Werken von William Shakespeare, Jazz und Swing der 20er-Jahre, Weinreisen, Sektproben, ein Winzer-Battle zwischen Mosel und Rheinhessen und vieles mehr. Alle Infos zum Programm und die Ticketlinks gibt's auf trier-info.de/highlights/trierer-unterwelten. Der Vorverkauf für die Lange Nacht der Unterwelten am 14.11. startet separat am 01.10.