In der Auseinandersetzung mit Kubismus und Orphismus entwickelte Paul Magar eine eigenständige Bildsprache, in der Transparenz, Licht und präzise Komposition zu einer harmonischen Einheit verschmelzen. Seine Gemälde eröffnen faszinierende Perspektiven auf Architektur und Landschaft, Technik und Natur und verbinden geometrische Strenge mit farbenfroher Leichtigkeit. Der Kunsthistoriker Walter Holzhausen beschrieb Magars Werk treffend als "intelligente Malerei mit einer Prise Mathematik".
In Zusammenarbeit mit der Kunststiftung Paul Magar–Dorothea Hölzer-Magar und gefördert von der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg, wird die Ausstellung mit der Vernissage am 01.10. um 18 Uhr eröffnet und ist bis einschließlich 01.11. zu sehen. Die Retrospektive präsentiert ausgewählte Werke aus verschiedenen Schaffensphasen Hans Magars und lädt Besucher:innen dazu ein, das Werk eines bedeutenden deutschen Malers des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken.