Marie-Luise Meister erhält Ramboux-Kunstpreis 2026

Die Künstlerin verbindet in ihrem Werk analoge und digitale Techniken

Erstellt am 04.05.2026

Herzlichen Glückwunsch, Marie-Luise Meister: Die 1987 in Berlin geborene Künstlerin wurde mit dem Ramboux-Kunstpreis der Stadt Trier 2026 ausgezeichnet. Oberbürgermeister Wolfram Leibe überreichte die Urkunde im Rahmen einer feierlichen Eröffnung im Stadtmuseum Simeonstift.

Aus insgesamt 24 Bewerbungen hatte die Jury neun Nominierte ausgewählt, die mit ihren Arbeiten die Wettbewerbsausstellung gestaltet haben. Aus dieser wurde in einer zweiten Jurysitzung Marie-Luise Meister als Preisträgerin gekürt. "Es sind vor allem die Vielschichtigkeit und Präzision, die uns überzeugt haben“, erklärte Jury-Mitglied Simone Leyk von der Europäischen Kunstakademie. „Wie ein unterirdisches Wurzelwerk stehen Elemente miteinander in Beziehung, transformieren sich und entstehen immer wieder neu. Marie-Luise Meister gelingt es, Betrachtende aktiv in diese Prozesse einzubinden – durch Hören, Beobachten, Berühren und das Erzeugen eigener Klänge werden wir selbst Teil ihrer künstlerischen Erfahrungsräume." 

Marie-Luise Meister lebt und arbeitet in Trier. Sie verbindet in ihrem Werk analoge und digitale Techniken und schafft einen eigenen Kosmos, der den Betrachter in sich aufnimmt: Projektion, Klanginstallationen, Skulptur und Malerei gehen organisch ineinander über und lassen die Grenzen verschwimmen. Der seit 1961 von der Stadt Trier vergebene Ramboux-Preis gehört zu den wichtigsten Kunstpreisen der Großregion. Er ist verbunden mit einem Ankauf über 6000,- Euro und eine Einzelausstellung im Stadtmuseum Simeonstift. Die Wettbewerbsausstellung aller neun Nominierten läuft bis einschließlich 31.05, die Einzelausstellung von Marie-Luise Meister ist bis 14.06. zu sehen.