Oleksandr Klymenko und Sofia Atlantova arbeiten seit dem Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ostukraine 2014 mit dem Material der Deckel und Böden von Munitionskisten. Täglich erlebte Klymenko durch die Fenster seines Ateliers, wie Schwerverletzte von der Front in ein Militärkrankenhaus gebracht wurden.
Als er selbst in die Region reiste, fielen ihm die zahlreichen, von der russischen Armee zurückgelassenen Munitionskisten auf. So beschloss er, sie als Malträger für seine Ikonen zu verwenden und damit etwas Todbringendes in etwas Lebensstiftendes umzuwandeln. Die göttlichen Bilder auf den Behältern für Kriegsgerät waren mittlerweile in mehr als 13 Ländern an mehr als 90 Ausstellungsorten zu sehen.
Geöffnet ist die Ausstellung im Museum am Dom dienstags bis samstags von 9 bis 17 Uhr sowie sonntags von 13 bis 17 Uhr. Während der Ausstellungsdauer werden offene Führungen angeboten, auf Wunsch gibt es auch Führungen für Gruppen oder Schulklassen.