Neue Kabinettausstellung im Stadtmuseum

"Trierer Porzellan: Vom Luxus-Souvenir zum Sammlerobjekt" bis 19. September

Erstellt am 12.04.2021

Trierer Porzellan gehört seit Generationen zum festen Inventar zahlreicher Trierer Haushalte. Doch nicht nur in der ältesten Stadt Deutschlands, auch überregional ist es zu einem besonders begehrten Sammelobjekt geworden. Auf Auktionen werden Höchstpreise geboten, die den Preisen für Produkte anderer Manufakturen, wie beispielsweise Meißen, in nichts nachstehen.

Mit Unterstützung der französischen Regierung wurde das Trierer Unternehmen 1809 in der säkularisierten Benediktinerabtei St. Martin eingerichtet und produzierte bis 1821. Einer erhaltenen Statistik zufolge stellten allein im ersten Jahr rund 80 Beschäftigte ca. 150.000 Porzellan her, darunter waren Kaffeeservice, Sammeltassen, Vasen, Kinderservice und Pfeifenköpfe.

Die bis 19. September zu sehende Ausstellung im Stifterkabinett zeigt eine kleine Auswahl aus der umfangreichen Sammlung des Stadtmuseums.