Das Konzept setzt bewusst nicht bei null an: Bestehende städtische Strategien, Fachkonzepte, Maßnahmen und Aktivitäten wurden systematisch daraufhin betrachtet, welche Ansätze bereits vorhanden sind, wo sie stärker miteinander verzahnt werden können und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Die fachliche Analyse und Ausarbeitung erfolgte mit der fundierten Unterstützung des Berliner Beratungsunternehmens mascontour. Im Mittelpunkt steht das Prinzip des qualitativen Wachstums: Tourismus soll Wertschöpfung schaffen und dabei gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für Gäste und die Lebensqualität der Trierer:innen stärken.
Das neue Konzept verfolgt fünf strategische Ziele: Regionale Wertschöpfung und nachhaltige Produkte sollen gestärkt, klimafreundliche Mobilität gefördert, umweltgerechte und inklusive Standards etabliert, die Akzeptanz des Tourismus erhöht und die organisatorischen Voraussetzungen für eine langfristig nachhaltige Entwicklung gesichert werden. Dazu gehört zum Beispiel die Entwicklung eines "Grünen Spaziergangs", der Grünräume, kühle Orte, Fassadenbegrünung, Fair-Trade-Angebote und kleine Manufakturen miteinander verbinden soll. Auch zusätzliche kulturtouristische Angebote in der Nebensaison sollen entwickelt werden, ergänzend sieht das Konzept den Ausbau von Netzwerken vor.