Alea Horst ist dorthin gereist, wo ein Untergang von Mitmenschlichkeit sichtbar und fühlbar ist: Bosnien, Lesbos, Syrien, Afghanistan. Über 120 fotografische Arbeiten zeigen ihre Eindrücke aus den Krisengebieten und sensibilisieren für die humanitäre Lage, ohne dabei dem Betrachter die Freiheit zu nehmen, sich sein eigenes Urteil zu bilden.
Die Ausstellung im 1. OG der Tufa und in der Galerie Netzwerk erlaubt einen Gesamtblick auf die zunehmende Brutalität im Umgang mit Flüchtenden und Geflüchteten. Weitere großformatige Arbeiten sind an der Außenfassade der Bischöflichen Weingüter, im Innenhof des Priesterseminars, dem Weltladen der AG Frieden und dem Club Aktiv zu sehen. Ergänzend dazu wird ein umfassendes Rahmenprogramm mit Infoveranstaltungen, einem Benefizkonzert, thematischen Vorträgen, einem Filmabend und einer Kinderbuchlesung in der Tufa und der Galerie Netzwerk angeboten.