Menschen, Tiere, Sensationen – von einem Zirkus geht seit jeher eine ganz besondere Magie aus. Eben diese wird spürbar, sobald man das beheizte Zelt des Trierer Weihnachtscircus in den Moselauen betritt. Die Vorfreude auf das brandneue, eigens für Trier konzipierte Programm steigt, als sich der Vorhang in der Manege für ein ganz besonderes Erlebnis hebt.
Für Gänsehaut-Momente beim Publikum sorgt in diesem Jahr die Truppe Hametov auf einem nur wenige Millimeter schmalen Hochseil in luftiger Höhe. Die aus Usbekistan stammende, international erfolgreiche Formation zeigt riskante Überquerungen mit absoluter Körperbeherrschung in perfekter Balance. Doch nicht nur auf dem Hochseil, auch mit einer einzigartigen Leiter-Nummer überzeugt die Truppe: Sprosse für Sprosse geht's in die Höhe, um waghalsige Figuren zu vollführen.
Bei der beeindruckenden Strapaten-Darbietung des Duo Reflection warten kraftvolle Figuren und blitzschnelle Drehungen, welche sich gekonnt mit Momenten stiller Eleganz abwechseln. In perfekter Synchronität verschmelzen die beiden Artisten zu einem harmonischen Luftballett. Ebenfalls unter der Zirkuskuppel hält Tücherakrobatin Elena Brukson das Publikum in Atem. Die junge Artistin entstammt der gleichnamigen Zirkusfamilie und vereint anmutige Posen, fließende Bewegungen sowie nervenaufreibende Abfaller zu einem poetischen Tanz.
Neben artistischen Darbietungen von Weltformat steht der Trierer Weihnachtscircus für artgerechte Tierdressuren. So kann sich das Publikum 2025 auf die klassische Pferdedressur der Spindler Family freuen. Die Zirkus-Dynastie gilt seit Generationen als Inbegriff für große Pferdekunst in der Manege und führt die Eleganz und Harmonie der edlen Tiere eindrucksvoll vor.
Doch das war noch nicht alles: Mit der sogenannten "Ungarischen Post" kommt eine der traditionsreichsten und zugleich spektakulärsten Pferdenummern der Zirkuswelt zur Aufführung. Hierbei ist höchste Konzentration und jahrzehntelange Erfahrung gefragt, treibt doch der auf dem Rücken mehrerer galoppierender Pferde stehende Reiter weitere Tiere im Kreis an. Schon mal vom Bettpferd gehört? Genau dieses kann man bei der Show des Trierer Weihnachtscircus erleben – als humorvolle Comedy-Einlage sorgt die Nummer für beste Unterhaltung bei Klein und Groß.
Die originelle Jonglage von Rico Brukson beweist, dass es nicht immer die klassischen Keulen sein müssen. Der Künstler nutzt Tennisbälle und -schläger und wirbelt diese mit rasanter Geschwindigkeit und verblüffender Präzision durch die Manege. Mit seiner außergewöhnlichen Darbietung verbindet er humorvolle Leichtigkeit mit höchster Jonglierkunst.
Eine im wahrsten Sinne des Wortes wackelige Angelegenheit ist die Rola-Rola-Performance von Bobur. Auf wackelnden Zylindern und schmalen Brettern stehend, vollführt der Artist und Meister des Gleichgewichts einen Balanceakt mit absoluter Körperkontrolle.
Als weiteres Highlight sorgt Clown Rudi Brukson in jeder Zirkusvorstellung für die gelungene Portion Komik und jede Menge Lacher. Er verzaubert Jung und Alt mit einer Mischung aus feinem Humor, spontaner Situationskomik und einem gewissen Augenzwinkern.
Das Hauptzelt des Trierer Weihnachtscircus öffnet eine halbe Stunde vor Showbeginn, das Foyerzelt bereits 30 Minuten vorher. In Letzterem wird eine vielfältige Auswahl an herzhaften und süßen Snacks sowie Getränken angeboten.
Die festliche Gala-Premiere für geladene Gäste steigt am 18.12. um 19:30 Uhr, bereits um 15 Uhr findet die Familienvorstellung mit ermäßigten Preisen statt. An den darauffolgenden Tagen gibt's zwei Shows täglich (am 30.12. nur um 15:30 Uhr). Eintrittskarten sind ab 21,19 Euro bei Ticket Regional und ab dem 18.12. auch vor Ort an der Zirkuskasse erhältlich.
Alle weiteren Infos auf trierer-weihnachtscircus.de.