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Alle an einem Strong

Der Fisherman's Friend StrongmanRun geht am 04. Mai am Nürburgring in die nächste Runde

Erstellt am 17.04.2019

Sie laufen weit, sie klettern viel und sie meditieren vor dem Ziel – der Fisherman’s Friend StrongmanRun am Samstag, dem 04. Mai, rund um den Nürburgring lockt mit dem neuen „FunRun“ und Motivationscoach Hans Sarpei in die Eifel.

„Viel zu weit!“, „Hindernisse?? In der Eifel???“ – die Bedenken vor dem Fisherman’s Friend StrongmanRun sind da, aber der Veranstalter sorgt 2019 für Abhilfe. Erstmals gibt es den sogenannten „FunRun“ mit sechs Kilometern und, Achtung, Originalzitat: „zehn spaßigen“ Hindernissen. Zur Beruhigung meditieren die Läufer/innen vor dem Start – gepusht von Hans Sarpei.

Seit dem ersten Start 2007 (damals noch auf dem Flugplatz Münster-Handorf) hat sich der Hindernislauf zu einem der beliebtesten in Deutschland entwickelt. Im Matsch tummeln sich Profi-Läufer, Kegelclubs, Junggesellenabschiede oder ganze Familien. Weit mehr als 10.000 Läufer/innen gehen in diesem Jahr an den Start.

Drei Runs stehen zur Auswahl: 24 Kilometer (zwei Runden, 40 Hindernisse), 12 Kilometer (eine Runde, 20 Hindernisse) oder seit 2019 der „FunRun“ mit sechs Kilometern (und zehn „spaßigen“ Hindernissen). Als Motivations-Coach haben sich die Strongman-Macher 2019 den ehemaligen Fußballprofi und Social-Media-Ikone Hans Sarpei eingeladen. Sarpei peilt vor dem Startschuss einen Weltrekord im Meditieren an. Richtig gelesen – vor dem Matsch-Sprung wird meditiert.

In der Pressemitteilung heißt es: „Für den erfolgreichen Rekord müssen mindestens 1.000 Personen aktiv an der größten Atem-Meditations-Session teilnehmen, die direkt vor der legendären Startshow stattfindet.“ Ob Sarpei durch die Reihen geht und die Atemübungen checkt, bleibt offen.

24, 10 oder 6 Kilometer – Hindernisse wie „Wood Stock“, „Knieschoner“ oder „Mount Neverrest“ sorgen für Spaß auf der Strecke. Nach dem Start robben die StrongMänner und -Frauen unter Bauzäunen durch, scheuern sich die Knie zuverlässig an Steinen wund, kraxeln Berge hoch, halten sich an abgemagerten Wurzeln fest und wenn das Läufer-Hirn glaubt, das Gröbste sei geschafft, werfen sich ihnen vor dem Ziel noch etwa 20.000 ausgehungerte Autoreifen in den Weg. Schadenfroh und begeistert jubeln die Zuschauer mit – 2018 waren es rund 35.000 Menschen am Rande der Bande.

Der Spaß am StrongmanRun entsteht durch das Gesamtpaket: Gegenseitiges Anheizen vor dem Start, helfende Hände und Füße auf der ganzen Strecke und die Ovationen beim Zieleinlauf zaubern auch dem dreckigsten und plattesten Läufer ein Lächeln auf die Lippen.

Durchatmen, meditieren – trainieren! Der StrongmanRun klingt schlimmer, als er ist. Teilnehmer, die vor dem Lauf erst Laufschuhe entstauben oder kaufen müssen, sollten sich besser erst mal die Trainingspläne auf der Webseite des Runs anschauen (strongmanrun.de/vorbereitung/trainingsplaene). Meditieren mit Hans Sarpei reicht leider nicht.

Hier geht’s zur Anmeldung: strongmanrun.de/tickets/nuerburgring

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