Kultur Stadtleben

Auf Playoff-Kurs

Römerstrom Gladiators Trier besiegen Artland Dragons

Erstellt am 21.01.2019

High-Noon in der Arena Trier: Am Samstagabend empfingen die Römerstrom Gladiators die punktgleichen Artland Dragons aus Quakenbrück. Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Chemnitz ging es für die Hausherren darum, den Playoff-Spot zu verteidigen. Dies gelang mit einer starken Vorstellung.

 

Foto: Photogroove / Simon Engelbert

In einem zerfahrenen ersten Viertel zeigten die Gäste aus Quakenbrück ihre Offensivqualitäten. Allen voran Center Demetris Morant, der nach wenigen Minuten mit einem Alley-Oop-Dunk für die Unterhaltung der Zuschauer sorgte. Die Gladiators kamen nach zähen ersten Minuten ebenfalls in Schwung. So hielt Jermaine Bucknor die Hausherren mit zwei Dreiern im Spiel und sorgte für die 20:19-Führung zur Viertelpause.

Trotz Führung gab es bei den Römerstrom Gladiators aber Spielraum für Verbesserung. Gerade in der Defense schafften es die Trierer nicht, Big Man Morant zu stoppen, der die Dragons zwischenzeitlich mit sieben Punkte in Front brachte. Auch Artlands Pierre Bland glänzte nun – nach einigen Assists im ersten Viertel – mit seinem Zug zum Korb. Glück für die Gladiators: Dank eines 9:0-Laufs ging es noch mit 37:38 in die Pause.

In Viertel drei stabilisierte sich die Defense der Hausherren endlich und auch vorne lief es besser. Verantwortlich dafür war vor allem Kapitän Simon Schmitz, dessen Dreier nun ihr Ziel fanden. 17 Punkte steuerte Schmitz in der zweiten Halbzeit bei und sorgte so dafür, dass die Römerstrom Gladiators die Führung zurückeroberten. Quakenbrück gelang es nur mit Mühe, dranzubleiben und den Abstand bei 65:63 zu halten.

Im letzten Spielabschnitt gabe es aber dann kein Halten mehr. Während den Gästen offensiv die Luft ausging, drehten die Römerstrom Gladiators weiter auf. Kelvin Lewis, Simon Schmitz und Jermaine Bucknor trafen wie am Fließband und schraubten den Vorsprung zum 91:78-Endstand in die Höhe. Ganz zur Freude von Headcoach Christian Held, der sich mit dem zweiten Heimsieg in Folge zufrieden zeigte: „Quakenbrück hat das gerade zu Beginn sehr gut gegen uns gemacht und ihre Stärke in der Zone mit Demetris Morant effektiv ausgenutzt. Wir haben dann umgestellt und ihnen damit sehr wehgetan. Dann hat Simon Schmitz auch noch seinen Dreier gefunden, was mich persönlich sehr freut.“

Jermaine Bucknor wurde mit 26 Punkten bester Scorer der Hausherren. Simon Schmitz (19) und Kelvin Lewis (15) zeigten ebenfalls starke Leistungen.

Ausblick: Ausruhen dürfen sich die Römerstrom Gladiators auch in der nächsten Partie nicht. Noch wackelt der Playoff-Spot. Mit den Baunach Young Pikes gastieren die Trierer aber demnächst beim Vorletzten der Tabelle, ehe mit den EBBECKE WHITE WINGS Hanau das Schlusslicht der ProA wartet.

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