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Auftaktsieg bei Bundesliga-Rückkehr

VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen ROSTOCK SEAWOLVES mit 88:78

Erstellt am 30.09.2025

Mit Eli Brooks, Jordan Roland, Nolan Adekunle, Urald King und Marten Linßen als erste Starting Five der neuen easyCredit BBL-Saison starteten die VET-CONCEPT Gladiators Trier in ihr Heimspiel gegen die ROSTOCK SEAWOLVES.

Die Gladiatoren zeigten sich hochmotiviert bei ihrer Rückkehr ins Basketball-Oberhaus und Urald King besorgte per Dreier die ersten Trierer Punkte. Auf Rostocker Seite war es TJ Crockett, der mit einem Wurf aus der Mitteldistanz die neue Spielzeit einläutete. Von Beginn an waren die Hausherren hellwach in der Defense und sehr treffsicher in der Offense. Angepeitscht von über 5.000 Fans in der SWT Arena, sorgten Eli Brooks und erneut Urald King mit weiteren getroffenen Dreiern für die frühe 11:5-Führung der Gladiatoren (4. Spielminute).

Während die Seawolves zu Beginn noch nicht in ihre Systeme fanden, blieben die Trierer tonangebend und erhöhten durch einen weiteren getroffenen Dreier zwischenzeitlich auf 17:10, was Przemyslaw Frasunkiewicz zur ersten Auszeit des Spiels zwang. Erst im weiteren Verlauf zeigten die Rostocker dann ihre Klasse und kamen jetzt im Eins-gegen-Eins immer wieder zum Korb. Das heiße Händchen der Trierer Schützen kühlte derweil etwas ab und die Seawolves spielten sich in die Partie zurück. Nach einem offensivstarken Viertel beider Teams ging es mit 25:24 in die erste Pause. 

Wie schon zu Spielbeginn starteten die Gladiatoren erneut mit effizienter Defense in das zweite Viertel. Die Partie verlor zwar an Spieltempo, dafür verlagerte sich die Offensive beidseitig unter die Körbe. Maik Zirbes und Marten Linßen sorgten auf Trierer Seite für viel Gefahr und waren kaum zu stoppen. Rostock hatte nun kaum noch Zugriff auf die Partie und die Gladiatoren setzten die Ballhandler der Seawolves extrem unter Druck.

Nach dem ausgeglichenen ersten Viertel zogen die Gladiatoren nun davon und Marten Linßen stellte mit einem And-One auf 39:26 bei knapp drei Minuten Restspielzeit in der ersten Hälfte. Bis zum Ende von Halbzeit eins blieb die Trierer Führung trotz einer mäßigen Dreierquote von 26 Prozent zweistellig und man gewann den Spielabschnitt mit 17:6 – mit 42:30 ging es für die Teams in die Kabinenansprache. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich Seawolves-Leistungsträger Robin Amaize und konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste von der Ostsee dann in gänzlich veränderter Form. Nun waren es die Seawolves, die die Trierer Aufbauspieler im Tempo drosselten und die Gastgeber zu schweren Würfen zwang. Offensiv war die Trierer Defense nun zu harmlos gegen die starken Einzelakteure der Seawolves und mit einem 0:8-Lauf aus Trierer Sicht brachten sie sich wieder in Position (42:38, 23.).

Ein getroffener Dreier von TJ Crockett brachte die Gäste dann kurze Zeit später wieder in Front (44:45, 25.) und die Zuschauer in der Trierer Arena sahen erneut ein ausgeglichenes Basketballspiel. Auf der einen Seite trafen die Gladiatoren wieder besser von außen, leisteten sich auf der anderen Seite dann aber zu viele vermeidbare Turnover und defensive Fehler. So gelang es keinem Team, sich einen entscheidenden Vorteil vor dem letzten Viertel zu sichern und mit 62:58 ging es in den letzten Abschnitt.

In den letzten zehn Minuten haderten die Gäste dann zunehmend mit Foulproblemen. Beim Stand von 68:68 (33.) musste mit Center Owen Klassen der erste Rostocker mit fünf persönlichen Fouls das Feld verlassen. Nur zwei Minuten später erwischte seinen Positionskollegen Andy Van Vliet dasselbe Schicksal und auch Flügelspieler Kolenda musste das Spiel ausgefoult auf der Bank beenden. Die Trierer attackierten nun immer wieder die Rostocker Zone und vor allem Maik Zirbes sorgte für viel Gefahr und einige einfache Punkte von der Freiwurflinie.

Erst ein schön herausgespielter Dunk von Marco Hollersbacher und weitere Freiwürfe von Zirbes stellten auf 77:68 (35.) und machten deutlich, dass die Gladiatoren auf ihren ersten Bundesliga-Sieg zusteuerten. Elias Baggette belebte das Rostocker Spiel zwar mit einigen starken Aktionen zum Korb und auch Schwartz und Crockett konnten noch Distanzwürfe versenken, an der Niederlage ihres Teams änderten auch sie jedoch nichts mehr.

In den letzten Minuten der Partie sicherten sich die Moselstädter einige Ballgewinne und erhöhten ihre Führung weiter, bis am Ende der Partie ein 88:78 auf der Anzeigetafel stand und den Heimsieg der VET-CONCEPT Gladiators Trier zum Auftakt in die easyCredit BBL-Saison 2025/26 markierte.  

Jacques Schneider, Headcoach der VET-CONCEPT Gladiators: "Man muss sagen, gerade der Anfang vom Spiel war hervorragend. Mit der emotionalen Stimmung in der Arena sind wir perfekt gestartet. Wir hatten eine tolle Energie und das auch über einen großen Teil des Spiels. Das hat am Ende auch den Ausschlag gegeben, warum wir heute erfolgreich waren. Es ist definitiv eine kleine Überraschung heute. Wir hatten – rückblickend – einen guten Gameplan und haben die richtigen Rostocker Spieler offensiv attackiert und sie in Foulprobleme gebracht – gerade ihre großen Spieler. Das hat das Spiel für uns geöffnet, aber gewonnen haben wir das Spiel sicherlich auch in der Verteidigung. Wir waren sehr intensiv, haben viel gewechselt und jeder auf dem Feld hat immer 100 Prozent gegeben." 

Das erste Auswärtsspiel der easyCredit-BBL-Saison findet am Freitag, dem 03.10., bei ALBA Berlin statt. 

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