Stadtleben Kultur

Auswärts läuft’s

Römerstrom Gladiators sichern sich in Kirchheim den ersten Sieg

Die Trierer Basketballer meldeten sich beim VfL Kirchheim Knights nach der knappen Auftaktniederlage zurück. Auswärts gelang dem Team von Christian Held ein ungefährdeter 76:92-Sieg. Am Sonntag treffen die Gladiators in der Arena auf Titelaspirant Niners Chemnitz.

Anders als in der Vorwoche zeigten sich die Römerstrom Gladiators bei ihrem ersten Auswärtsauftritt von Beginn an bissig. Mit Jordan Geist, Simon Schmitz, Kyle Dranginis, Jermaine Bucknor und Till Gloger setzte Headcoach Christian Held auf die gleiche Starting Five und wurde für diese Konstanz belohnt. Nach drei Minuten führten die Trierer mit 3:8 in einer temporeichen Partie. Und im Vergleich zum ersten Spieltag saßen nun auch die Distanzwürfe: Geist, Schmitz, und Kevin Smit trafen und stellten das Ergebnis auf 9:17. Die Hausherren hielten mit und verkürzten zum Viertelende auf 17:19.

Im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Spiel: Die Gladiators punkteten häufig aus der Distanz, doch die Knights ließen sich mit Brian Butler zunächst nicht abschütteln. Zunächst, denn plötzlich drehte Jermaine Bucknor auf und zwang den Kirchheim-Coach nach mehreren Trierer Punkten in Serie zu einer Auszeit. Aber auch nach dem Timeout fielen die Körbe dank starker Offensivleistung der Gladiators am laufenden Band. Mit einer 36:48-Führung ging es schließlich in die Pause.

Auch im dritten Spielabschnitt waren die Gladiators nicht zu stoppen: Bucknor versenkte gleich zu Beginn einen Dreier und nach weiteren Dreiern von Geist und einem Fastbreak von Dranginis führten die Gäste verdient mit 21 Punkten. Knights-Coach Mauricio Parra nahm die nächste Auszeit und stellte die Defensive der Hausherren um. Der Plan ging auf, sodass es am Ende des dritten Viertels nur noch 54:66 aus VfL-Sicht stand.

Im letzten Spielabschnitt versuchten die Knights den defensiven Druck weiter zu erhöhen, doch die Trierer Basketballer stemmten sich dagegen und hielten den Vorsprung zweistellig. Drei Minuten vor Schluss konnte Kirchheim der Gladiators-Offensive nicht mehr standhalten. Die Gäste punkteten konstant und erhöhten das Ergebnis bis zur Schlusssirene auf 76:92.

„Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs, dass wir andere Lösungen gefunden haben, als wir dezimiert waren. Viele Spieler haben heute Verantwortung übernommen. Obwohl wir uns da selbst mit den Fouls in eine schwierige Situation gebracht haben, gab es heute viel Positives“, lobte Triers Headcoach Christian Held.

Beste Trierer Werfer: Jermaine Bucknor (26 Punkte), Jordan Geist (23 Punkte), Kyle Dranginis (14 Punkte).