Kultur Konzert Party

Das geht im Februar

Es geht in die Verlängerung

Schon bisschen schade für den Februar, ständig an zweiter Stelle zu stehen. Januar müsste man sein, der hat immer die Nase vorn. Doch immerhin kann sich der Februar alle vier Jahre auf einen Tag mehr freuen. So auch in 2020: Dem Schaltjahr sei Dank, dass Monat Numero zwo auch eventtechnisch so richtig in die Vollen geht und jede Menge Highlights präsentiert.

Am Anfang war der X-Factor. Nein, nicht der mit Jonathan Frakes und den übernatürlichen Phänomenen, sondern die TV-Castingshow. Obwohl, ein Phänomen ist James Arthur ja schon. Dabei jedoch alles andere als übernatürlich, sondern voll real. Das beweist der gebürtige Brite am 07.02. im Musikclub den Atelier. Nach Veröffentlichung des dritten Albums, „You“, im Oktober 2019 gibt‘s also genügend Songmaterial auf die Ohren.

Donnerstag, der 13.02. Puh, noch mal Glück gehabt. Ob Ralf Schmitz abergläubig wäre, weiß ich nicht – jedenfalls macht er an dem Tag Halt in der Rockhal, um sein neuestes Programm „Schmitzeljagd“ vorzustellen. Der wohl flinkste Comedian Deutschlands setzt sich laut eigener Aussage wie ein dünner Garfield auf Speed mit dem „Abenteuer Leben“ auseinander. Wir dürfen gespannt sein, können aber prognostizieren, dass die Zuschauer einen witzigen Abend erleben werden.

Hallooo liebe Liebendäään: Am 14.02. hält der Tag der Liebenden aka Valentinstag aka der umsatzstärkste Tag für Blumenläden und Süßigkeitenshops Einzug in den Kalender. Und weil der Valentinstag dieses Jahr auf einen Freitag fällt, könnt ihr euch auf einige Partys zum Thema freuen. Während unter anderem das Louisiana eine hauseigene Valentinsparty präsentiert, findet im Coyote Cafe das Tasty Love Valentinsessen inklusive Menü für die Deeply-In-Loves statt.

Jack Black ist Schauspieler, Komiker – und Sänger. Mittlerweile dürfte sich Letzteres auch in den hintersten Ecken der Erde rumgesprochen haben. Tenacious D heißt die komödiantische Rockband, bei der er gemeinsam mit Kyle Gass am 15.02. auf der Bühne der Rockhal steht und die Fans begeistert.

What‘s Next? Ah, SDP am 19.02. im Atelier. Findet da etwa der Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands statt und es gab einen Buchstabendreher? Weit gefehlt: Hinter dem Kürzel, was ursprünglich Stonedeafproduction bedeutete, verbirgt sich ein Allround-Musiker-Duo aus Berlin-Spandau. Vincent Stein und Dag-Alexis Kopplin können sich dabei nicht zwischen den Genres Pop, Schlager, Dance-Pop, Reggae, Hip-Hop und Rock entscheiden und vermischen kurzerhand einfach alles miteinander. Klingt irgendwie doch stark nach nem Parteiprogramm …

Vom 20. bis 24.02. gibt‘s Narrenfreiheit für alle, denn das Finale der fünften Jahreszeit verwandelt die Stadt und deren Feierlocations in eine Karnevalshochburg. Hier tanzt die sexy Erdbeere mit dem Polizisten, da bützt das Einhorn mit der Meerjungfrau. Fest steht: An närrischen Partys mangelt es nicht!

Am 22.02. lässt der Secret Club die Korken knallen. Moment mal, Silvester war doch erst? Ja, aber hier geht‘s um den Big Bottle Bang. Wer sich also schon immer mal eine exklusive Nacht der Flaschen (hihi) mit genialen Bottle Deals gönnen wollte, ist hier bestens aufgehoben. Das Motto des Abends lautet übrigens „Jeder sollte in Alkohol investieren, mehr Prozente bekommt man nirgendwo.“ (noch mal hihi)

Einmal den grünen Salat mit ganz viel funkiger Musik, bitte – Hä? Na, ich rede von der sechsköpfigen Funk-Formation Lettuce, die am 24.02. die Rockhal unsicher macht. 1992 in Boston gegründet, gehen bislang sieben Alben auf die Kappe der Jungs, zuletzt wurde „Elevate“ im Juni des vergangenen Jahres veröffentlicht. Das Dressing ist also angemacht, Bühne frei für Lettuce!

Bühne frei für Oli P., Marianne Rosenberg, Matthias Reim und Co. heißt es indes bei Das große Schlagerfest.XXL am 28.02. in der Arena Trier. Ja mei, des is ja rrriesig! Der Silbereisens Flori legt auf der 25-Jahre-Jubiläumstour seiner TV-Show einen Stopp an der Mosel ein und bringt seine Freunde mit. Da darf „Ein Bett im Kornfeld“ ebenso wenig fehlen wie „Verdammt ich lieb dich“ oder „Er gehört zu mir“. Mitsingen ausdrücklich erwünscht! Ach ja, Breakdancer stehen auch On Stage. Was das mit Schlager zu tun hat? Vielleicht weil man sich den Kopf dadurch aufSchlagern kann …