Kultur Stadtleben

Der vierte Streich

Römerstrom Gladiators siegen erneut und schlagen auch die Rostock Seawolves

Die Römerstrom Gladiators setzen ihren Aufwärtstrend fort und feiern gegen eines der stärksten ProA-Teams den vierten Sieg in Folge. Dabei präsentierten sich die Trierer in Topform – gerade rechtzeitig, denn es stehen nur noch drei Spiele aus.

„Ich bin stolz darauf, wie meine Mannschaft sich heute gegen Rostock präsentiert hat, vor allem in der ersten Halbzeit. Wir haben uns nie, auch nicht in schwierigen Phasen, aus der Ruhe bringen lassen und in der Verteidigung die nötige Intensität gezeigt, um ein absolutes Top-Team zu schlagen. Offensiv können wir es teilweise noch besser. Doch ich bin nun zuerst mal stolz, dass wir das Spiel vor so einer tollen Kulisse gewinnen konnten“, freute sich Headcoach Christian Held nach dem Sieg gegen Rostock.

Nach einem verhaltenen Start zogen die Gladiators das Tempo an und kamen gegen eine zuvor gut organisierte Rostocker Mannschaft immer besser ins Spiel. Nach neun Punkten von Thomas Grün ging es für die Hausherren mit einer 23:15-Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt knüpften die Trierer nahtlos an die gezeigte Leistung an. Sowohl offensiv als auch in der Verteidigung agierten die Trierer fast fehlerfrei. Vor 4.087 Zuschauern in der Arena glückte den Gästen hingegen nicht viel. Immer wieder vergaben die Seawolves auch einfachste Würfe und verloren so den Anschluss. Mit zwölf Punkten Vorsprung gingen die Trierer in die Halbzeitpause.

Weniger dominant, aber ohne zu wanken absolvierten die Hausherren das dritte Viertel. Rostock warf mit der letzten Verzweiflung alles nach vorne und wurde belohnt. Nach sieben Punkten in Serie kamen die Seawolves wieder in Schlagdistanz, doch die Trierer agierten abgezockt und vergrößerten den Abstand erneut.

Mit 58:51 ging es in den letzten Spielabschnitt, in dem sich Jermaine Bucknor zum Matchwinner krönte. Zehn Punkte verbuchte der Kanadier im finalen Viertel und führte das Team damit zum verdienten 82:74-Erfolg. Derweil hatte die Mannschaft von Christian Held gleich doppelt Grund zum Jubeln, denn Kapitän Simon Schmitz verlängerte seinen Vertrag bei den Römerstrom Gladiators um zwei weitere Spielzeiten.

Auf den sechsten Platz der ProA vorgerückt, wird das Erreichen der Playoffs immer wahrscheinlicher. Am 17. und 22. März geht es nach Heidelberg und Ehingen zu den letzten Auswärtsspielen der Regular Season.

 

Foto: Photogroove/Simon Engelbert