Stadtleben

Die besten Tipps gegen die Hitze

Der Lifestyle-Survival-Guide für den Sommer

Warm, wärmer, Wochenende: Der Sommer ist endgültig angekommen und damit eine für viele unerträgliche Hitze. Während man sich vor der Kälte einfach in der eigenen Wohnung verstecken kann, entkommt man Temperaturen über 30 Grad kaum. Lifestyle hat fünf Tipps parat, wie ihr selbst im Dachgeschoss den Sommer übersteht.

Während man sich für den Urlaub nichts Besseres vorstellen kann als Sommer, Sonne, Sonnenschein, wird die wärmste Jahreszeit für alle Arbeitenden, Hitzeempfindlichen und Dachgeschoss-Wohnenden zum Albtraum. Keine Überraschung, denn zu hohe Temperaturen führen nicht nur zu Kreislaufproblemen, sondern sorgen auch dafür, dass wir leichter reizbar sind, uns schlechter konzentrieren können und schlechter schlafen.

Entfliehen kann man dieser Situation nicht, doch lässt sie sich mit unseren fünf Tipps zumindest erträglicher gestalten:

Richtiges Lüften

Für viele gilt im Sommer beim Lüften eines: Viel hilft viel. Morgens werden die Fenster aufgerissen und den ganzen Tag über aufgelassen – abends folgt dann die böse Überraschung in Form einer warm-schwülen Luft in allen Räumen. Statt den ganzen Tag zu lüften, ist es wichtig, die kühlen Stunden am Morgen zu nutzen und einmal komplett durchzulüften. Anschließend Fenster und Jalousien schließen, bis die Temperaturen abends wieder abkühlen. Erst jetzt lohnt sich eine weitere Lüftrunde.

Wer keine fest installierten Rollläden besitzt, kann ebenso gut auf Jalousien zurückgreifen, die sich von innen an die Fensterrahmen anbringen lassen. Selbst Papierversionen dieser Jalousien bringen meist mehr als ein Ventilator, der die Raumluft lediglich umwirbelt.

 

Richtige Ernährung

Sommerzeit ist Grillzeit und das ist auch gut so. Dennoch lohnt es sich ab und zu, auf Steaks, Schwenkbraten und Bratwürste zu verzichten, da der Körper schwere Mahlzeiten meist auch schwerer verdauen kann. Stattdessen lohnt es sich, viele leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Ideal sind beispielsweise Snacks wie Wassermelone oder ein Salat mit Gurke und Ähnlichem, da diese Lebensmittel viel Wasser enthalten.

Apropos Wasser: Bei warmen Temperaturen ist es absolute Pflicht, genügend zu trinken. Dafür eignet sich – welche Überraschung – am besten Wasser. Auf Alkohol und Koffein sollte an besonders heißen Tagen verzichtet werden, da diese entwässernd wirken und dadurch zu Kreislaufproblemen führen. Also bei hohen Temperaturen lieber auf die alkoholfreie Variante des Lieblingscocktails zurückgreifen. Auch auf die richtige Trinktemperatur kommt es an: Zu kalte Getränke wirken zwar erfrischend, bringen den Körper jedoch zum Arbeiten und somit zum Schwitzen. Besser eignen sich daher Getränke knapp unter der Zimmertemperatur. Wer generell viel schwitzt und/oder im Sommer leicht zu Kreislaufproblemen neigt, sollte ebenfalls darauf achten, genügend Salze zu sich zu nehmen.

 

Richtige Kleidung

Je höher die Temperaturen, desto kürzer ist meist die Kleidung. Deutlich wichtiger als die Länge der Shorts ist allerdings das Material. Leinen ist der ideale Sommerstoff und lässt durch die gewebte Form auch kleinste Luftströmchen durch – das kühlt die Haut ab. Ebenso eignet sich leichte Baumwollkleidung und dünne Merinowolle, die bekannt dafür ist, die Körpertemperatur optimal zu regulieren.

Wer viel draußen unterwegs ist, sollte außerdem auf die richtige Kopfbedeckung, eine geeignete Sonnenbrille und den richtigen Sonnenschutz achten.

 

Richtig abkühlen

Nichts hilft besser gegen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke als ein Sprung ins kühle Nass. Egal ob im Meer, im See oder im Schwimmbad – eine Abkühlung kann wahre Wunder bewirken. Wer sich bei der Hitze lieber im eigenen Garten verkriecht und keinen eigenen Pool hat, kann ebenso gut auf ein kleines Planschbecken, die Regentonne oder eine Badewanne zurückgreifen.

Für alle, die auf der Arbeit schwitzen müssen, gibt es ebenfalls praktische Lösungen. So hilft es bereits mehrmals am Tag für eine halbe Minute kaltes Wasser über die Unterarme laufen zu lassen. Besonders nützlich sind Eiswürfel. Diese können in einem Gefrierbeutel eingepackt und in ein Tuch eingewickelt, um den Nacken gelegt werden. So lässt sich auch im Büro die größte Hitze aushalten. Wem die Nackenkühlung zu unangenehm sein sollte, kann sich ganz einfach mit einem Eiswürfel über das Gesicht, die Unterarme und die Gelenkbeugen fahren.

 

Richtig schlafen

Erst kämpft man sich den ganzen Tag durch die Hitze, nur um anschließend festzustellen, dass es nachts immer noch zu warm ist, um schlafen zu können. Ein Problem, das jeder kennt, der mal in einer Dachgeschosswohnung gewohnt hat. Wer keine Klimaanlage zur Verfügung hat oder beim Krach des Ventilators nicht schlafen kann, darf durchatmen. Der Grund: Es gibt eine praktische Lösung.

Zum einen ist eure Bettwäsche entscheidend, denn wie bei eurer Kleidung zählt hier das Material. Bettwäsche aus Leinen wirkt erneut Wunder, transportiert der Stoff doch Feuchtigkeit vom Körper weg, ist dabei aber luftdurchlässig.

Zum anderen ist die richtige Lüftung entscheidend. Selbst falls es nachts noch 25 Grad sind, solltet ihr das Fenster geöffnet haben. Dadurch kann die Luft in eurem Schlafzimmer zirkulieren und zumindest für etwas Abkühlung sorgen. Wem das nicht ausreicht, kann ein nasses Bettlaken vor das Fenster hängen. Das hält nicht nur viele ungebetene Besucher ab, sondern kühlt die hereinströmende Luft ab – eine kostengünstige Variante zur Klimaanlage. Wer genügend Platz hat, kann statt eines Lakens auch den Wäscheständer mit frisch gewaschener Kleidung vors Fenster stellen. Das hat in den meisten Fällen den gleichen Effekt.