Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Aschenbrödel lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern, die sie wie eine Magd behandeln und alles anderes als freundlich zu dem jungen Mädchen sind. Eines Tages gibt ihr der Kutscher einen Zweig mit drei Haselnüssen, die allesamt verzaubert sind und ihr drei Wünsche erfüllen sollen. Als die Nachricht hereinflattert, dass der junge Prinz einen prunkvollen Ball gibt, muss Aschenbrödel durch eine hinterhältige List ihrer Stiefmutter zuhause bleiben. Doch mithilfe ihrer verwunschenen Zaubernüsse gelangt das Mädchen trotzdem auf den Ball und kann nach etlichen Verwirrungen das Herz des Prinzen gewinnen.
Seit über 40 Jahren gehört die zeitlose Liebesgeschichte zwischen Aschenbrödel und dem Prinzen in den Wochen vor dem Fest für viele zum absoluten Pflichtprogramm. Der Filmklassiker entstand nach dem Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ der tschechischen Schriftstellerin Božena Němcová, welches wiederum auf dem Grimmschen Märchen Aschenputtel basiert. Die bekannte instrumentale Titelmelodie des ebenfalls aus Tschechien stammenden Komponisten Karel Svoboda sorgt zudem für einen echten Ohrwurm, den man so schnell nicht wieder vergisst.
Sendetermine:
16. Dezember, 14:40 Uhr, NDR
17. Dezember, 15:50 Uhr, MDR
24. Dezember, 13:15 Uhr, Das Erste
24. Dezember, 15:15 Uhr, NDR
24. Dezember, 20:15 Uhr, WDR
25. Dezember, 09:40 Uhr, Das Erste
25. Dezember, 16:40 Uhr, MDR
25. Dezember, 23 Uhr, SWR
26. Dezember, 16:35 Uhr, RBB
31. Dezember, 12 Uhr, KiKa
31. Dezember, 20:15 Uhr, HR
06. Januar, 11:15 Uhr, BR
Im Stream:
ARD-Mediathek
im Netflix-Abo
Der kleine Lord
Ein New Yorker Stadtteil im Jahr 1872: Hier lebt der achtjährige Cedric Errol mit seiner Mutter in bescheidenen Verhältnissen. Sein Vater, der vor Kurzem verstorben ist, entstammte ursprünglich einer alten Adelsfamilie aus Großbritannien. Durch die Heirat mit einer bürgerlichen Amerikanerin wurde er jedoch enterbt – was der junge Cedric allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß. Eines Tages ändert sich jedoch alles für den Jungen, denn dessen Großvater, der Earl von Dorincourt, möchte unbedingt seinen einzigen Nachfahren und Erben des beträchtlichen Besitztums nebst Adelstiteln und Privilegien kennenlernen und gemäß dem Adelsstand erziehen. Deshalb wird der sympathische und fröhliche Junge auf den Sitz der Familie nach England eingeladen. Dort hat Cedric einen derart überraschenden Einfluss auf den mürrischen, alten Mann, dass er dessen verhärtetes Herz erweichen kann.
Der britische Fernsehfilm des Regisseurs Jack Gold basiert auf dem gleichnamigen Roman von Frances Hodgson Burnett und wurde 1980 im Rahmen des Weihnachtsprogramms der BBC erstmals ausgestrahlt. Seitdem zählt er – auch hierzulande – zu den absoluten Klassikern der Weihnachtsfilme.
Sendetermine:
22. Dezember, 20:15 Uhr, Das Erste
26. Dezember, 16:35 Uhr, Das Erste
Im Stream:
ab 22. Dezember, 05:30 Uhr, ARD-Mediathek
Ist das Leben nicht schön?
Als Kind und Jugendlicher hatte George Bailey große Lebensziele: Er wollte studieren, die Welt bereisen und Millionär werden. Doch es kommt anders: Als sein Vater überraschend an einem Schlaganfall stirbt, muss George seine Wünsche hintenanstellen, denn er wird Geschäftsführer im väterlichen Unternehmen. Die Zeit vergeht, und auch einige Jahre später hat George kein einziges seiner sich selbst gesetzten Ziele erreicht. Zu allem Übel verschwinden ausgerechnet am Weihnachtstag 8.000 Dollar aus der Firmenkasse, weshalb ihm wegen Veruntreuung sogar Gefängnis droht. Deshalb sieht George keinen anderen Ausweg mehr, als sich das Leben zu nehmen. Gott sei Dank hat der Familienvater seine liebevolle Ehefrau, die vier Kinder und seine Freunde, die ihn nicht so schnell aufgeben wollen. Auf ihre Gebete hin erscheint schließlich Engel Clarence, um George von dessen Vorhaben abzubringen. Denn auch Clarence muss sich seine Flügel erst noch verdienen …
Bei seiner Erstaufführung 1946 nicht besonders erfolgreich, wurde der Schwarz-Weiß-Film mit James Stewart und Henry Travers in den Hauptrollen mit den Jahren zum echten Klassiker, besonders an den Weihnachtstagen. Heute bezeichnen nicht nur viele Kritiker, sondern auch zahlreiche Cineast:innen das Werk des US-amerikanischen Regisseurs Frank Capra als einen der besten Filme aller Zeiten.
Sendetermine:
17. Dezember, 16:25 Uhr, 3sat
25. Dezember, 20:10 Uhr, 3sat
Im Stream:
Streaming-App Zattoo
Der Polarexpress
Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Diese Frage stellt sich ein kleiner Junge, der am Abend vor Weihnachten in seinem Bett liegt. Nachdem er vergeblich auf die klingenden Geräusche des Rentierschlittens gewartet hat, wird er von einem Geräusch aufgeweckt und schaut aus dem Fenster. Der Junge staunt nicht schlecht: Vor seinem Haus hält eine echte Dampflokomotive! Der Schaffner lädt ihn kurzerhand ein, mit dem sagenhaften Polarexpress zum Nordpol mitzufahren – in die Heimat des Weihnachtsmannes. Zunächst zögerlich, springt der Junge im letzten Moment auf den Zug. In seinem Abteil lernt er andere Kinder kennen, darunter ein nettes Mädchen, einen "Besserwisser" und den aus armen Verhältnissen stammenden Billy. Als das Mädchen ihr Ticket verliert, verschwindet der Schaffner mit ihr – Gerüchten zufolge muss sie den Express verlassen. Der Junge findet zwar die Karte des Mädchens, doch dann weht sie der Wind weg. Also macht er sich auf die Suche nach seiner neuen Freundin, wobei er so manches Abenteuer erlebt und sogar dem Weihnachtsmann höchstpersönlich begegnet.
In Robert Zemeckis' computeranimiertem Film aus dem Jahr 2004 werden ganze sechs Rollen von dem bekannten US-Schauspieler Tom Hanks übernommen – darunter der kleine Junge, der Schaffner und der Weihnachtsmann. Wie das geht? Dessen Darstellung, Mimik und Gestik wurde per Motion-Capture-Technik auf die digitalen Figuren übertragen.
Im Stream:
12. Dezember, 18:35 Uhr, Sky Cinema Family
13. Dezember, 10:35 Uhr, Sky Cinema Family
16. Dezember, 16:55 Uhr, Sky Cinema Family
17. Dezember, 13:10 Uhr, Sky Cinema Family
22. Dezember, 20:15 Uhr, Sky Cinema Family
Kevin – Allein zu Haus
Die Großfamilie McAllister hat sich dazu entschieden, die Weihnachtstage in Frankreich zu verbringen. Kevin, der achtjährige Spross der Familie, hat darauf keine Lust, können ihm doch seine Eltern, seine Geschwister und auch der Rest der Sippschaft gestohlen bleiben. Weil die McAllisters wegen eines Stromausfalls in der Nacht am nächsten Morgen verschlafen, vergessen sie in all der Hektik Kevin, der aufgrund einer Auseinandersetzung mit seinem älteren Bruder Buzz zur Strafe auf dem Dachboden übernachten musste. Anfangs genießt der Junge seine neu gewonnene Freiheit, da er endlich das tun kann, was er will. Doch als er eines Tages die beiden Ganoven Harry und Marv bei ihrem Plan belauscht, das scheinbar unbewohnte Haus der McAllisters auszurauben, ist für den Achtjährigen klar, dass er sein Heim verteidigen muss. Mit selbstgebauten Fallen möchte er den Einbrechern das Handwerk legen …
Der bei Groß und Klein beliebte Familienfilm von Regisseur Chris Columbus („Harry Potter und der Stein der Weisen”), dessen Fortsetzung „Kevin – Allein in New York“ zwei Jahre später erschien, gilt als größter Erfolg des damals zehnjährigen Macaulay Culkin. Neben mehrfachen Nominierungen für den Oscar und den Golden Globe erhielt der Hauptdarsteller den Young Artist Award.
Sendetermine:
17. Dezember, 20:15 Uhr, ORF 1
24. Dezember, 20:15 Uhr, Sat.1
Im Stream:
11. Dezember, 13:20 Uhr, Sky Cinema Family
Eine Weihnachtsgeschichte
Der skrupellose Geschäftsmann Ebenezer Scrooge verabscheut Weihnachten. Der alleinige Grund: Er muss seinem Gehilfen einen freien Tag bezahlen. Christliche Nächstenliebe? Von wegen. Doch in dieser Heiligen Nacht soll für Scrooge alles anders werden, denn er erhält unerwarteten Besuch: Zunächst erscheint ihm Marley, der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners, anschließend tauchen die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht auf. Die freundlich gesinnten Geister möchten den griesgrämigen Geizhals zum Umdenken bewegen. Bevor es für ihn selbst zu spät ist, muss Ebenezer Scrooge sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll gegen das Weihnachtsfest und seine Mitmenschen ablegen.
"A Christmas Carol", wie die bekannte Charles-Dickens-Erzählung von 1843 im Original heißt, wurde vielfach verfilmt, wobei die britische Verfilmung von Brian Desmond Hurst aus dem Jahr 1951 von vielen als die beste bezeichnet wird, da sie sich weitgehend an die literarische Vorlage hält. Zu den beliebten Versionen zählt auch der Animationsfilm aus dem Hause Disney von 2009, in der Jim Carrey die Rolle des Ebenezer Scrooge übernahm.
Sendetermine:
12. Dezember, 15:25 Uhr, Sky Cinema Family
22. Dezember, 18:30 Uhr, Sky Cinema Family
Santa Clause – eine schöne Bescherung
Weil sein Sohn Charlie am Weihnachtsabend zu ihm gebracht wird, beeilt sich dessen Vater Scott Calvin, um schnellstens nach Hause zu kommen. Trotzdem reagiert der Junge nicht gerade euphorisch, fühlt sich Charlie doch viel zu oft von seinem Dad vernachlässigt. Plötzlich passiert ein Vorfall, der ihr beider Leben verändern soll: Beim Verteilen seiner Geschenke stürzt der echte Weihnachtsmann von Scotts Hausdach und verschwindet spurlos! Weil die Rentiere mit dem Schlitten bereits warten, entscheidet sich Scott kurzerhand, den bärtigen Mann zu vertreten – wie sollen sonst die Geschenke verteilt werden? Scott ahnt nicht, dass er damit einen gültigen Vertrag auf Lebenszeit eingeht und fortan als Santa Clause unterwegs ist. Er bekommt ein Jahr Zeit, um seine Angelegenheiten zu regeln. Je näher das neue Weihnachten rückt, desto mehr ähnelt Scott dem Weihnachtsmann.
Die Filmkomödie mit Tim Allen ("Hör mal, wer da hämmert") in der Hauptrolle wurde zum Überraschungserfolg des Kinojahres 1994 und zog zwei Fortsetzungen nach sich. Der Filmtitel nimmt nicht nur auf den Namen des amerikanischen Nikolauses Bezug, sondern steht auch für die Klausel des in der Filmhandlung geschlossenen Vertrags (englisch: "clause").
Sendetermine:
09. Dezember, 20:15 Uhr, VOX
Der Grinch
Der Grinch ist ein grünes Wesen mit einem Herzen aus Stein, das in einer dunklen Berghöhle oberhalb des kleinen Dörfchens Whoville lebt. Weil er in seiner Kindheit schlechte Erfahrungen mit Weihnachten gemacht hat, hat er nichts für das Fest übrig. Ganz im Gegenteil zu den Einwohner:innen von Whoville: Das muntere Völkchen liebt es, Weihnachten zu feiern. Dem Grinch geht das allerdings gegen den Strich und er stiehlt die Geschenke der Bewohner:innen – in der Verkleidung des Weihnachtsmanns. Die sechsjährige Cindy Lou Who glaubt, dass jeder den Gedanken zu Weihnachten verpasst, wenn er sich zu sehr auf die Geschenke und weniger auf die persönlichen Beziehungen konzentriert. Nachdem das kleine Mädchen dem Grinch begegnet ist, setzt es sich für ihn ein und hilft ihm, seine Vergangenheit zu verarbeiten sowie die Bedeutung des Weihnachtsfests zu erkennen.
Die Romanvorlage "Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat" aus der Feder von Theodor Seuss Geisel aus dem Jahr 1957 gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kinderbüchern in den USA. Das Grinch-Make-up von Hauptdarsteller Jim Carrey wurde mit einem Oscar ausgezeichnet.
Sendetermine:
12. Dezember, 10:20 Uhr, Sky Cinema Family
16. Dezember, 12:05 Uhr, Sky Cinema Family
17. Dezember, 18:30 Uhr, Sky Cinema Family
18. Dezember, 16:40 Uhr, Sky Cinema Family
Im Stream:
im Netflix-Abo
Das Wunder von Manhattan
Der ältere Kriss Kringle schlüpft jedes Jahr an Weihnachten in Cole’s Kaufhaus in die Rolle des Weihnachtsmannes. Er liebt und lebt diesen Job: Das Besondere an ihm ist nämlich, dass er behauptet, er sei der einzig wahre Weihnachtsmann. Während die Kinder keinesfalls daran zweifeln, halten die Erwachsenen Kriss Kringle für verrückt und belächeln ihn nur. Er soll sogar in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen werden. Mr. Kringle macht sich derweil nur Sorgen, was am Weihnachtsfest passieren würde, wenn er nicht mehr da wäre. Auch die sechsjährige Susan, Tochter der Leiterin für Sonderaktionen des Kaufhauses, ist von Kriss Kringle sehr beeindruckt. Auch wenn sie von ihrer Mutter aufgeklärt worden ist, dass der Weihnachtsmann nicht wirklich existiert und dieser nur ein verkleideter Kaufhausangestellter ist, hat sie einen besonderen Wunsch. Dieser geht aber nicht in Erfüllung, solange Mr. Kringle vor Gericht steht. Das Mädchen versucht alles, um dem in ihren Augen echten Weihnachtsmann zu helfen.
Die liebenswürdige Filmkomödie für Alt und Jung ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen Klassikers von 1947 und war der internationale Durchbruch von Hauptdarstellerin Mara Wilson ("Mathilda").
Sendetermine:
14. Dezember, 18:20 Uhr, Sky Cinema Family
15. Dezember, 14:35 Uhr, Sky Cinema Family
17. Dezember, 16:35 Uhr, Sky Cinema Family
18. Dezember, 07:40 Uhr, Sky Cinema Family
20. Dezember, 18:20 Uhr, Sky Cinema Family
21. Dezember, 13:25 Uhr, Sky Cinema Family
Das letzte Einhorn
König Haggard ist ein böser Herrscher, der einen finsteren Plan verfolgt: Er will unbedingt das schönste aller Einhörner für sich haben, weshalb der Rote Stier alle Einhörner der Welt einfangen soll. Das letzte, noch übriggebliebene Einhorn macht sich auf den gefährlichen Weg, um seine Artgenossen zu retten. Während seiner Reise schließt es Freundschaft mit dem unbegabten Zauberer Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue. Doch dann greift der rote Stier das Einhorn plötzlich an, weshalb es von seinen neugewonnenen Freunden in die hübsche Lady Amalthea verwandelt wird. Als diese auf Prinz Lír, den Sohn des bösen Königs, trifft, ist es um beide geschehen. Kann das letzte Einhorn seine eigentliche Gestalt wiedererlangen und seine Artgenossen retten?
"Das letzte Einhorn" basiert auf dem gleichnamigen Fantasy-Roman aus der Feder des amerikanischen Schriftstellers Peter S. Beagle, der 1968 in den USA erschien. Der Spiefilm wurde in den Vereinigten Staaten, Japan, Großbritannien und Deutschland produziert.
Sendetermine:
09. Dezember, 20:15 Uhr und 23:50 Uhr, SAT.1 Gold