Stadtleben

Doppel-Heimspieltag am 05. und 07. März

Gladiators erwarten Uni Baskets Paderborn und Science City Jena

Erstellt am 04.03.2021

Nach der zweiten Zwangspause der Saison meldeten sich die Trierer Basketballer mit einer Niederlage zurück. Nur gut, dass man Wiedergutmachung an diesem Wochenende doppelt fordern darf, denn es warten gleich zwei Heimspiele.

Die Römerstrom Gladiators dürfen sich freuen, denn nach der erneuten Quarantäne wartet an diesem Wochenende die doppelte Dosis Basketball auf das Team von Marco van den Berg. Am Freitag, dem 05.03., empfängt man um 19:30 Uhr die Uni Baskets Paderborn und zwei Tage später um 17:00 Uhr den Pro-A-Spitzenreiter Science City Jena.

Vor allem gegen Paderborn sollten die Trierer Profibasketballer unbedingt punkten, denn die Uni Baskets sind im Rennen um die begehrten Playoff-Plätze ebenfalls auf Punkte angewiesen. Der größere Druck liegt dabei auf Seiten der Gäste, da man bei drei absolvierten Spielen mehr aktuell gleichauf mit den Gladiators liegt. Die Paderborner bleiben dennoch eine Wundertüte, denn die Nachverpflichtungen Christopher Jackson Trapp und Barret Michael Benson absolvierten bislang nur wenige Spiele. Tragende Säulen im Team der Baskets sind ohnehin die drei US-Boys Demetrius Ward, Drew Cushingberry und Joseph Benzinger.

Im zweiten Heimspiel binnen drei Tagen empfangen die Gladiators Science City Jena, den aktuellen Pro-A-Ersten und großen Favoriten auf den Aufstieg in die easycredit BBL. Mit 15 Siegen aus 19 Spielen wird Jena den hohen Erwartungen bisher voll gerecht. Verantwortlich für diesen Erfolg ist in erster Linie der ausgeglichene Kader, aus dem Kasey Hill, Robin Lodders und Julius Wolf hervorstechen. Weniger Qualität bieten aber auch Demarcus Holland, Marcus Tyus, Dennis Nawrocki, Zamal Nixon und Stephan Haukohl nicht, die die Trierer Defense allesamt vor eine schwierige Herausforderung stellen werden.

Das weiß auch Gladiators-Headcoach Marco van den Berg, der zwei schwierige wie richtungsweisende Spiele erwartet: „Die Partie gegen Paderborn wird sicherlich heiß umkämpft. Für beide Teams geht es um sehr wichtige Punkte, will man die Playoff-Plätze noch erreichen. Wir wissen um die Stärken der Baskets, die mit vielen und starken Guards um ihren Big Man herumspielen. Da müssen wir sehen, dass wir gute Matchups herausspielen und so Kontrolle erlangen. Nur zwei Tage später geht es dann gegen Science City Jena, ein sehr, sehr starkes Team, wie ich finde. Dort müssen wir die Duelle am Brett gewinnen, unsere Inside-Defense muss wach sein und darf die großen Spieler Jenas nicht einfach zum Abschluss kommen lassen. Gegen ein Team wie Jena müssen wir auch sehr auf unsere Ballverluste achten, diese Fehler bestrafen sie meist sofort. Natürlich müssen wir auch noch unsere Entwicklung nach Quarantäne und Corona-Infektionen abwarten. Wir werden definitiv wieder stärker, letztlich kann ich es aber nur schwer einschätzen, wie fit die Jungs wieder sind.“

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