Stadtleben Kultur

Doppelspieltag für die Gladiators

Trierer Basketballer gastieren bei den wiha Panthers Schwenningen und empfangen die Artland Dragons

Erstellt am 04.03.2022

Erneut steht ein Doppelspieltag auf dem Programm der Gladiators Trier. Am 27. und 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga sind die Trierer Profibasketballer erst auswärts bei den wiha Panthers Schwenningen und nur zwei Tage später zuhause gegen die Artland Dragons gefordert. Bei den Heimspielen in der Arena Trier entfällt ab sofort die Maskenpflicht am Platz.

Beide Gegner rangieren aktuell noch hinter den Gladiatoren in der Tabelle der ProA, wollen aber zum Ende der Saison noch einige Plätze im Ligavergleich gut machen. Während die wiha Panthers durchaus ein Wörtchen um die Playoff-Qualifikation mitreden wollen, geht es für die Artland Dragons nach einer schweren Saison darum, die direkten Abstiegsplätze zu verlassen.

Die wiha Panthers Schwenningen erreichten in der vergangenen Saison erstmalig die Playoffs der ProA – damals mit dabei: Jonas Niedermanner, mittlerweile wichtiger Teil der Gladiators. In dieser Saison laufen die Panther ihren Zielen noch etwas hinterher und haben den Anschluss an die Playoff-Plätze zuletzt etwas aus den Augen verloren. Dennoch bringt die Mannschaft von Headcoach Alen Velcic eine ausgeglichene Rotation und viel Talent mit an die Mosel. Gefährlichste Akteure der Schwarzwälder sind Power Forward Raiquan Clark (19,2 Punkte pro Spiel), Center Waverly Austin (16,2 PpS), der spät in der Saison nachverpflichtet wurde, Point Guard David Cohn, der neben seinen 12,4 Punkten pro Spiel mit 9,6 Assists pro Partie die Liga in dieser Statistik anführt, und Scharfschütze Robert Drijencic (12 PpS), der ebenfalls spät in der Saison aus Bremerhaven in die Doppelstadt wechselte.

Die Artland Dragons, Gegner im nächsten Heimspiel der Gladiatoren, bleiben bisher weit hinter ihren Erwartungen und Zielen zurück. Vor der Saison als ernstzunehmender Playoff-Kandidat gehandelt, kämpfen die Drachen aktuell gegen den Abstieg in die ProB. Bereits drei Spiele Rückstand auf das rettende Ufer sorgen dafür, dass das Team aus Quakenbrück in Trier mit dem Rücken zur Wand steht. Nach der Entlassung von Headcoach Tuna Isler und der Übernahme von Co-Trainer Patrick Flomo zeigten sich die Dragons verbessert, konnten sich bisher jedoch noch nicht aus dem Tabellenkeller befreien. Center Adam Pechacek (18,8 PpS), Youngster Zach Ensminger (16 PpS), Nachverpflichtung Tramaine Isabell (14,5 PpS) und Flügelspieler Taren Sullivan (10,5 PpS) sind die gefährlichsten Waffen im Arsenal der Dragons.

"Schwenningen hat sich im Januar noch mal stark verändert und einige neue Spieler dazugeholt. Obwohl sie in der Tabelle noch nicht da stehen wo sie hinwollen, sind sie eine gute Mannschaft, die durchaus noch eine realistische Chance auf die Teilnahme an den Playoffs hat. Es ist nie leicht, in Schwenningen zu spielen, aber wir sind optimistisch, ein gutes Spiel abzuliefern. So verhält es sich auch bei den Artland Dragons. Ihr Tabellenplatz spiegelt nicht wirklich die Qualität des Teams wider und sie stehen mit dem Rücken zur Wand. Mit Adam Pechacek haben sie einen Big Man in ihren Reihen, der durchaus gegen unsere großen Jungs spielen kann und auch der Rest des Kaders ist in der aktuellen Situation – vor allem nach dem Trainerwechsel vor wenigen Wochen – nur sehr schwer einzuschätzen. Aber auch hier rechnen wir uns gute Chancen aus, wenn wir erneut ein gutes Spiel vor unseren Fans in der Arena zeigen können", sagt Gladiators-Headcoach Pascal Heinrichs.

Die neue, seit 04.03. geltende Corona-Verordnung ermöglicht weitere Lockerungen für Großveranstaltungen im Innenbereich. Für die Gladiators bedeutet dies: Bei Heimspielen in der Arena Trier entfällt die Maskenpflicht am Platz. Kapazitätsgrenze und 2G+-Einlass bleiben derweil bestehen.

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