Ab 2025 wird die elektronische Patientenakte, kurz ePA, verpflichtend eingeführt. Jede:r gesetzliche Versicherte hat dann eine zentrale, digitale Übersicht über medizinische Befunde, Behandlungen und Medikationen. Zielt ist es, die Transparenz und Effizienz im Gesundheitssystem zu verbessern. Ärzt:innen können schneller Diagnosen stellen und unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden.
Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 01.01. von 12,41 Euro auf 12,82 Euro die Stunde. Doch nicht nur für Arbeitnehmer:innen, auch für Auszubildende gibt’s mehr Geld: Hier erhöht sich die Mindestvergütung im ersten Lehrjahr auf 649,- Euro im Monat.
Der Preis für das Deutschlandticket, von 13 Millionen Menschen regelmäßig genutzt, wird 2025 auf 58,- Euro erhöht. Doch auch mit den zusätzlichen 9,- Euro kann man weiterhin den gesamten öffentlichen Personennahverkehr in ganz Deutschland nutzen.
Ab 2025 bekommt Deutschland einen nationalen Veteranentag. Dieser soll am 15.06. eines jeden Jahres der Anerkennung und Wertschätzung der Gesellschaft für die besonderen Leistungen von Soldat:innen Ausdruck verleihen.
Mehr Freiheit und Flexibilität – das ist Ziel des neuen Namensrechts, um den vielfältigen Lebenswirklichkeiten der Bürger:innen gerecht zu werden. Die neuen Regelungen erweitern ab Mai 2025 die Wahlmöglichkeiten und erleichtern die Änderung des Nachnamens. So sollen Ehegatten und Kinder echte Doppelnamen führen können. Möglich ist dann ein aus beiden Familiennamen gebildeter Doppelname, der auch zum Geburtsnamen gemeinsamer Kinder wird. Eltern, die keinen Ehenamen führen und denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht, können für ihre Kinder einen aus den Familiennamen beider Elternteile zusammengesetzten Doppelnamen als Geburtsnamen des Kindes wählen.
Wer in 2025 Briefe verschicken möchte, muss tiefer in die Tasche greifen: Das Porto für einen Standardbrief erhöht sich um zehn Cent auf 0,95 Euro.