Die Spiele am Sonntag, 30.11.:
Färöer – Paraguay 36:25 (16:13)
Sie haben es geschafft: Bei ihrer ersten WM-Teilnahme überhaupt haben sich die Färöer-Handballerinnen gleich für die Hauptrunde qualifiziert – und treffen am Dienstag in Dortmund auf Deutschland. Nach dem furiosen Erfolg gegen Spanien am Freitagabend tat sich das Team aus dem Nordatlantik gegen die frech aufspielenden Paraguayerinnen lange Zeit schwer. Bis zum 19:22 in der 42. Minute hielt das Team aus Südamerika mit, dann gingen ihm aber die Kräfte aus. Unter dem tosenden Beifall ihrer rund 200 Fans unter den 2801 Besuchern in der SWT-Arena setzte sich der WM-Debütant ab und lag beim 33:23 erstmals zweistellig in Führung. „Wir sind sehr stolz und sehr froh, dass wir weitergekommen sind. Jetzt geht es Schritt für Schritt weiter“, sagte Trainer Claus Mogensen. „Das waren unglaubliche Tage in Trier. Nicht nur, dass unsere Fans uns begleiten, sondern dass jeden Tag immer mehr Zuschauer hier waren. Die Atmosphäre war einzigartig“, meinte Färöer-Spielerin Maria Nölsoy. Aber auch Paraguays Rückraumspielerin Ariana Portillo war begeistert: „Wir kamen hierher, um zu lernen und hoffen nun auf weitere Erfahrungen im Presidents‘ Cup. Vielen Dank an die Fans in Trier, ihr wart ein unglaubliches Publikum.“ Die Fans und die Mannschaft haben den Sieg noch lange gemeinsam im „Front of House“ in der Arena gefeiert.
Montenegro – Spanien 26:31 (11:15)
Durch den Sieg der Färöer waren beide Teams schon für die Hauptrunde qualifiziert – aber dennoch war die Partie enorm wichtig, denn Spanien und Montenegro nehmen die Punkte aus dem Spiel mit nach Dortmund. Nach der Niederlage gegen die Färöer zeigten die Spanierinnen am Sonntag ein ganz anderes Gesicht. Mit einer starken Abwehr und hoher Effizienz im Angriff hatten sie die Partie gegen Montenegro vom Anfang an im Griff. Die Balkanhandballerinnen fanden keine Mittel, selbst ein permanentes 7-gegen-6-Überzahlspiel zeigte keine Wirkung. Spanien führte 8:3 – und hatte die Partie spätestens beim 23:15 in der 44. Minute entschieden. „Wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben, aber das Turnier beginnt jetzt erst richtig mit der Hauptrunde“, sagte Montenegros Trainerin Suzana Lazovic. „Wir hatten uns nach der Niederlage gegen die Färöer zusammengesetzt und die Fehler analysiert. Heute haben wir gezeigt, was in dieser Mannschaft steckt“, meinte Spaniens Trainer Ambros Martin: „In der Hauptrunde haben alle Mannschaften die gleichen Chancen.“ Ein großes Lob gab es von ihm für Trier: „Es war eine tolle Atmosphäre in einer tollen Halle, alles perfekt organisiert.“
Spiele am Montag, 01.12.:
Olympiasieger und Europameister Norwegen ist bei seinem letzten Auftritt in Trier klarer Favorit gegen Afrikameister Angola – beide Mannschaften haben sich durch zwei Siege bereits für die Hauptrunde qualifiziert. Im zweiten Spiel des Tages kämpfen die punktlosen Teams aus Kasachstan und Korea um das dritte Hauptrundenticket.
Montag, 1. Dezember/Gruppe H:
18 Uhr: Südkorea – Kasachstan
20:30 Uhr: Norwegen – Angola
Tickets gibt's auf www.worldhandball25.com.