Kultur

Fünfter Sieg im sechsten Bundesligaspiel

VET-CONCEPT Gladiators Trier siegen bei RASTA Vechta mit 97:88

Erstellt am 26.10.2026

Mit Eli Brooks, Jordan Roland, Justin Simon, Moritz Krimmer und EJ Onu in der Starting Five starteten die VET-CONCEPT Gladiators Trier in die Auswärtspartie bei RASTA Vechta. Die Gastgeber erwischten den besseren Beginn und nutzten die anfänglichen Lücken in der Trierer Defensive konsequent aus.

Nach einem erfolgreichen And-One von Matt Lewis zum 0:7 bei acht Minuten auf der Spieluhr fanden die Gladiatoren offensiv zunächst nur schwer ihren Rhythmus. Eli Brooks erzielte nach drei Minuten die ersten Trierer Punkte, doch Vechta blieb vor allem aus der Distanz gefährlich und erhöhte auf 2:12, woraufhin Headcoach Jacques Schneider früh zur Auszeit bat. Mit einem Dreier von Moritz Krimmer fanden die Trierer eine erste Antwort und arbeiteten sich anschließend Schritt für Schritt zurück in die Partie.

Durch konsequentere Abschlüsse am Korb, verbesserte Verteidigung und schnelles Umschaltspiel verkürzten die Gladiatoren den Rückstand kontinuierlich. Marten Linßen brachte Trier bei 2:20 Minuten auf 16:19 heran, Austin Crowley und Terrell Harris sorgten mit weiteren erfolgreichen Abschlüssen für den Anschluss. Kurz vor Ende des ersten Viertels hatten die Moselstädter sogar die Chance auf die erste Führung, verfehlten jedoch ihren letzten Wurf. So ging es mit einem knappen 22:23-Rückstand in den zweiten Abschnitt.

Dort übernahmen die Gladiatoren zunehmend die Kontrolle. Justin Simon eröffnete das Viertel mit einem Dreier zur ersten Trierer Führung beim 25:23. Defensiv gelang es den Moselstädtern nun deutlich besser, den gegnerischen Ballhandlern den Spielfluss zu erschweren und die Wege zum Korb zu schließen. Eli Brooks baute den Vorsprung mit einem Dreier aus dem Dribbling auf 30:23 aus und legte wenig später den nächsten Distanztreffer zum 35:27 nach.

Auch offensiv fanden die Gladiatoren nun immer wieder gute Abschlüsse, während Vechta zunehmend Probleme mit der Trierer Physis und der eigenen Ballbewegung bekam. EJ Onu erhöhte bei 5:30 Minuten auf 37:27, kurz darauf traf Jordan Roland von außen zum 40:27. Mit konsequenter Verteidigung, erzwungenen Ballverlusten und gutem Zusammenspiel hielten die Trierer RASTA auf Abstand. Hemschemeier verkürzte mit einem Buzzerbeater für die Gastgeber noch einmal, dennoch nahmen die Gladiatoren eine verdiente 43:35-Führung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Trierer zunächst an ihre starke Phase an. EJ Onu und Jordan Roland erhöhten auf 47:37, ehe Vechta mit einem eigenen Lauf auf 47:42 verkürzte. Die Gastgeber erhöhten den defensiven Druck und fanden offensiv erneut häufiger Lücken in der Trierer Verteidigung. Die Gladiatoren hielten jedoch dagegen und überzeugten weiterhin mit guter Ballbewegung und konsequenten Abschlüssen.

Marten Linßen verwandelte bei fünf Minuten Restzeit ein And-One zum 53:46, während Crowley im Eins-gegen-Eins erfolgreich war und den Vorsprung auf 57:48 ausbaute. RASTA blieb allerdings hartnäckig, nutzte seine Chancen am Brett und aus der Mitteldistanz und verkürzte den Rückstand weiter. So entwickelte sich eine zunehmend offene Partie, in der beide Mannschaften immer wieder Lücken in der gegnerischen Defensive fanden. Mit einer knappen 65:62-Führung für die Gladiatoren ging es in das Schlussviertel.

Im letzten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams suchten schnelle Abschlüsse, Terrell Harris stellte mit einem Dreier bei achteinhalb verbleibenden Minuten auf 72:65. Die Gladiatoren behaupteten zunächst ihren Vorsprung, ehe Herkenhoff mit einem schwierigen Stepback-Dreier zum 76:76 (34.). ausglich und Jacques Schneider zur Auszeit zwang. D'Mitrik Trice brachte Vechta anschließend in Führung, doch Linßen sorgte für den erneuten Ausgleich.

Die Gastgeber blieben in Schlagdistanz, doch Brooks traf einen schweren Dreier aus dem Dribbling und stellte bei 3:20 Minuten auf 84:80. Wenig später fing Hollersbacher einen Pass der Vechtaer ab und leitete damit die nächste starke Trierer Phase ein. Brooks verwandelte den folgenden Dreier zum 87:80, ehe Moritz Krimmer bei 2:20 Minuten auf der Uhr von außen zum 90:80 nachlegte. Damit setzten sich die Gladiatoren erstmals im Schlussviertel deutlicher ab.

Auch in der Crunchtime behielten die Trierer die Nerven. Jordan Roland wurde bei einem Dreier gefoult und verwandelte zwei Freiwürfe zum 92:82. Franklin verkürzte für Vechta noch einmal aus der Distanz, doch Brooks setzte sich anschließend erfolgreich am Korb durch und stellte bei 40 Sekunden Restzeit auf 94:85.

Zwar gelang RASTA nach einem Ballgewinn noch einmal ein kleiner Lauf auf 94:88, die Gladiatoren ließen sich den Auswärtssieg jedoch nicht mehr nehmen. Terrell Harris traf bei 20 Sekunden Restzeit einen Freiwurf zum 95:88, ehe Jordan Roland mit einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf bei knapp drei Sekunden auf der Uhr den Schlusspunkt zum 97:88 setzte.

Jacques Schneider, Headcoach der VET-CONCEPT Gladiators: "Letztendlich haben wir defensiv in der ersten Halbzeit eine extrem gute Leistung gebracht. Wir haben Vechta zuhause unter 40 Punkten gehalten – da waren wir letztes Jahr noch sehr weit von entfernt, als wir hier über 120 Punkte kassiert haben. Offensiv haben wir es im letzten Viertel dann gut ausgespielt. Das Spiel war sehr physisch und die Schiedsrichter hatten eine klare Linie, die viel zugelassen hat. Das hat dem Spiel sehr gut getan und beide Teams haben extrem hart gekämpft. Am Ende haben wir dann die wichtigen Würfe getroffen und so auch verdient auswärts gewonnen." 

Das nächste FIBA Europe Cup-Spiel findet am Mittwoch, 28.10., in Tschechien bei BK Opava statt. 

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