Disc Golf
Keine Lust auf klassisches Golf? Dann ist Disc Golf womöglich etwas für euch. Bei dieser Funsportart müsst ihr keine Bälle in Löcher bugsieren, sondern eine Frisbee in speziell dafür vorgesehene Körbe. Gefolgt wird dabei meist einem Parcours, bei dem es Hindernisse wie Bäume und anderes zu überwinden gilt. Da es dementsprechend nicht nur auf Wurfkraft, sondern ebenso auf Präzision ankommt, ist Disc Golf für (fast) jedes Alter geeignet und verspricht immer Spaß. Übrigens: Disc Golf ist mittlerweile weit mehr als eine Funsportart und stellt mit der Disc Golf Pro Tour sogar eine professionelle Liga und gut dotierte Turniere.
Roundnet
Roundnet, auch bekannt unter dem Namen Spikeball, ist ein actiongeladener Teamsport, der an Volleyball erinnert. Der Unterschied: Die Teams, die aus jeweils zwei Spieler:innen bestehen, stehen sich nicht an einem Netz gegenüber. Stattdessen wird abwechselnd versucht, den Ball auf ein rundes Netz zu schlagen – im Idealfall so, dass der Gegner diesen nicht mehr erreichen kann. Was einfach klingt, verlangt eine schnelle Reaktionszeit, Teamwork und jede Menge Geschicklichkeit. Besonders, weil sich die Teams bereits nach wenigen Übungsminuten spektakuläre Ballwechsel liefern können. Und: Roundnet eignet sich perfekt für den Strand oder den Park.
Crossgolf
Dürft ihr beim Disc Golf komplett auf Schläger und Bälle verzichten, behaltet ihr diese beim Crossgolf weiterhin in der Hand. Mit klassischem Golfsport hat diese abenteuerliche Variante aber nur bedingt etwas gemein. Schließlich ist beim Crossgolf die ganze Welt euer Golfkurs – egal ob Park, verlassene Industrieanlage oder Wald. Ziel des Spiels ist es, den Ball in möglichst wenigen Schlägen zu einem vorher festgelegten „Loch“ zu bringen. Dieses kann ein Baum, eine Kiesgrube oder Ähnliches sein, denn der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Da der Spaß im Vordergrund steht, kommen Anfänger wie auch fortgeschrittene Golfer auf ihre Kosten. Doch Vorsicht: Wer in einer belebten Gegend spielt, sollte die Golfbälle lieber gegen Schaumstoff- oder Tennisbälle austauschen.
Bouldern
Bouldern ist Klettern ohne Seil und Gurt in Absprunghöhe, bei dem es Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade zu meistern gilt. Dafür kommt es auf Griffkraft und Geschicklichkeit an. Nicht zuletzt auch auf den Kopf, denn jede Boulderroute lässt sich auf unterschiedliche Weise bewältigen. Das Beste: Bouldern ist Einsteiger-freundlich und bietet dank der Schwierigkeitsgrade für jede:n Kletter:in die passende Herausforderung. Wer Bouldern einmal ausprobieren möchte und sich nicht gleich an echten Fels traut, findet in der Region mehrere Boulderhallen, die das nötige Equipment (Schuhe, Magnesium) ausleihen.
Aerial Yoga
Aerial Yoga stammt aus den USA und ist womöglich der Funsport-Trend des Jahres. Wieso? Aerial Yoga vereint Elemente des Yoga mit akrobatischen Übungen an einem Tuch, das von der Decke (oder einem Ast) hängt. Dank des Tuchs werden nicht nur schwierige Yoga-Positionen auf dem Boden erleichtert, sondern ebenso neue vollständig „in der Luft“ ausgeführt. Da dafür ein gewisses Maß an Kraft, Flexibilität und Körperbeherrschung nötig ist, kann Aerial Yoga für komplette Yoga-Neulinge gewöhnungsbedürftig sein. Hat man sich jedoch einmal an die sportliche Schwerelosigkeit gewöhnt, steht dem Spaß nichts mehr im Wege.
Teqball
Entwickelt von zwei ungarischen Fußballfans, ist Teqball binnen kürzester Zeit zum Liebling vieler (Ex-)Fußballprofis wie Ronaldinho geworden. Kopf, Brust, Knie oder Fuß – Ziel dieser Mischung aus Tischtennis und Fußball ist es, den Ball mit maximal drei Berührungen (ohne Bodenberührung oder Hände) auf die gegnerische Seite zurückzuspielen. Gespielt wird auf einer Art gebogener Tischtennisplatte, gefordert sind fußballerisches Geschick, gute Reflexe und Koordination. Wie beim Roundnet sind auch beim Teqball schon nach kurzer Zeit spannende Ballwechsel möglich. Ein Spaß für alle Altersklassen.
Pickleball
Bereits in den 1960ern in den USA erfunden, wurde Pickleball hierzulande erst in den letzten Jahren bekannter. Verwunderlich, denn die Funsportart, die Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis miteinander kombiniert, verspricht dank der moderaten Geschwindigkeit Spaß für jede:n. Gespielt wird auf einem Badmintonfeld mit niedrigem Netz und Schlägern, die an Padel-Tennis erinnern. Eine Besonderheit ist auch der perforierte Ball. Achtung: Pickleball und Padel sind zwar sehr ähnliche Sportarten – beide zählen zu den schnellstwachsenden –, doch die Regeln, Spielfeld-Abmessungen u. a. unterscheiden sich. Spaß versprechen natürlich beide Funsportarten.