Kultur Events

gamescom 2026: Mehr als nur Games

Zwischen Blockbustern, Indie-Perlen, verrückter Hardware und großen Überraschungen

Erstellt am 31.08.2026

Fünf Tage, 368.000 Besucher:innen, unzählige Spiele – und jede Menge Geschichten, die in keinem Terminplan standen. Wir haben uns auf der gamescom 2026 durch große Blockbuster, charmante Indies, verrückte Hardware und einige echte Überraschungen gespielt. Hier kommen unsere persönlichen Highlights, Eindrücke und Entdeckungen aus Köln.

Köln im Ausnahmezustand Fünf Tage gamescom liegen hinter uns – und unsere Füße dürften noch ein paar weitere Tage brauchen, um das zu verarbeiten. Vom 26. bis 30.08. verwandelte sich Köln einmal mehr in die Hauptstadt der Gaming-Welt. 368.000 Besucher:innen aus 131 Ländern strömten diesmal auf das Messegelände. Dazu kamen 1.743 Aussteller:innen aus 66 Ländern – stolze elf Prozent mehr als noch im Vorjahr. Auf rund 233.000 Quadratmetern war die Ausstellungsfläche erstmals komplett ausgebucht. Wer sich durch die Hallen bewegte, bekam das ziemlich schnell zu spüren. Dennoch war die Stimmung bestens.

Besonders beeindruckend war dabei, wie international die gamescom inzwischen geworden ist. 72 Prozent der Aussteller:innen kamen aus dem Ausland, dazu reisten mehr als 36.000 Fachbesucher:innen nach Köln – rund die Hälfte davon ebenfalls aus anderen Ländern. Und wer nicht selbst vor Ort sein konnte, war offenbar digital dabei: Mehr als 624 Millionen Views erzielte das Showprogramm allein bis Samstagabend. Die gamescom ist damit längst nicht mehr nur eine riesige deutsche Spielemesse, sondern tatsächlich ein globales Gaming-Ereignis.

Dabei hatten wir schon in unserem Vorbericht vermutet, dass die gamescom 2026 eine besonders große Nummer werden könnte. Nach einigen Tagen zwischen riesigen LED-Wänden, kleinen Indie-Ständen, Pressevorführungen, Controllern, LEGO-Steinen und ziemlich vielen zurückgelegten Kilometern können wir sagen: An Auswahl mangelte es definitiv nicht.

Wir – das sind diesmal Sarah, Georg, Christian und Metty – haben uns für euch ins Getümmel gestürzt und dabei versucht, möglichst unterschiedliche Seiten der Messe mitzunehmen. Natürlich standen die großen Namen auf unserem Terminplan. Tomb Raider, Silent Hill, Alien: Isolation 2, Dragon Ball oder Castlevania wollten schließlich gesehen werden. Mindestens genauso spannend waren aber jene Spiele, von denen wir vor der gamescom kaum etwas gehört hatten und die uns plötzlich mit einem ziemlich breiten Grinsen zurückließen. 

Und genau deshalb wollen wir diesen Nachbericht nicht zu einer endlosen Liste nach dem Motto „Spiel gesehen, nächstes Spiel, nächster Stand“ verkommen lassen. Stattdessen haben wir unsere Erlebnisse wieder in kleine, möglichst mundgerechte Themen verpackt. 

Wir schauen auf alte Gaming-Helden und neue Blockbuster, auf Horror und Souls-likes, auf sympathische Indie-Teams und überraschende Geheimtipps. KRAFTON, 4Divinity und LEGO bekommen aufgrund ihrer umfangreichen Präsentationen jeweils einen eigenen Abstecher. Dazu kommen neue Hardware, ungewöhnliche Technik und die Frage, warum man auf einer Videospielmesse inzwischen eigentlich auch auf den Deutschen Tierschutzbund, die Bundeswehr, politische Bildungsangebote oder Milchhersteller trifft.

Denn genau das ist uns 2026 noch einmal besonders aufgefallen: Die gamescom ist längst nicht mehr nur eine Messe, auf der neue Videospiele vorgestellt werden. Sie ist Branchentreff, Festival, Werbefläche, Popkulturveranstaltung, Spielplatz und manchmal auch ein ziemlich kurioser Mikrokosmos.

Und irgendwo zwischen all diesen Eindrücken begegnete uns noch ein Thema erstaunlich häufig. Eines, das nicht einmal einen eigenen Stand brauchte, um über der gesamten Messe zu schweben …

Vor GTA VI und nach GTA VI – die neue Zeitrechnung

Früher planten Publisher ihre Veröffentlichungen nach Quartalen, Geschäftsjahren oder Feiertagen. Auf der gamescom 2026 hatten wir dagegen mehrfach das Gefühl, dass inzwischen eine andere Rechnung gilt: „vor GTA VI“ oder „nach GTA VI“.

Natürlich sagte das kaum jemand ganz offiziell so. In Gesprächen mit Publishern und Entwickler:innen schwang das Thema aber erstaunlich oft mit. Wann ist der beste Zeitpunkt für den eigenen Release? Wie viel Aufmerksamkeit bleibt für andere große Spiele übrig? Und vor allem: Will man wirklich freiwillig in einem ähnlichen Zeitraum veröffentlichen wie eines der wahrscheinlich meistbeachteten Spiele der vergangenen Jahre?

Das Spannende daran: GTA VI musste dafür nicht einmal selbst groß auf der Messe auftreten. Allein seine Strahlkraft reicht offenbar aus, um Releasepläne, Marketing und Terminüberlegungen anderer Unternehmen zu beeinflussen. Der sprichwörtliche Elefant im Raum war also erstaunlich oft gar nicht im Raum.

Dabei wäre es unfair, die gamescom 2026 darauf zu reduzieren. Denn zwischen all den Gesprächen über kommende Blockbuster zeigte sich gleichzeitig etwas, das uns wesentlich besser gefiel: Zahlreiche alte Bekannte melden sich zurück – und einige davon überraschend stark.

Alte Helden, neue Abenteuer

Wer auf der gamescom 2026 ein paar bekannte Gesichter vermisst hat, dürfte schlicht in der falschen Halle gewesen sein. Denn auffällig viele große Namen aus der Gaming-Geschichte melden sich zurück – manche mit einer Fortsetzung, andere in neuer Form und einige mit ziemlich kräftiger Nostalgie-Unterstützung.

Ganz vorne auf unserer persönlichen Liste steht dabei Tomb Raider. Lara Croft braucht man wohl niemandem mehr vorzustellen – entsprechend hoch waren unsere Erwartungen. Umso schöner, dass uns das Gezeigte tatsächlich überraschen konnte. Auch Castlevania: Belmont’s Curse hinterließ einen richtig starken Eindruck. Das Action-Adventure verbindet klassische Jump&Run- und Metroidvania-Elemente mit einer der bekanntesten Marken des Genres und gehörte für uns zu den positiven Überraschungen der Messe.

Auch SEGA greift tief in die eigene Schatzkiste. Mit Persona 4 Revival kehrt ein Rollenspiel-Schwergewicht zurück, während Crazy Taxi: World Tour einen Namen wiederbelebt, bei dem ältere Spieler:innen vermutlich sofort hektische Taxifahrten und viel zu wenig Zeit im Hinterkopf haben. Dazu gesellt sich Terranigma von Clear River Games – noch so ein Titel, bei dem allein der Name bei einigen Retro-Fans für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen dürfte.

Und selbst damit ist die Liste nicht beendet, denn es gibt ja noch Bandai Namco: DRAGON BALL XENOVERSE 3 setzt die bekannte Anime-Action fort und mit GUNDAM ROGUE ORBIT wartet ein weiteres großes Franchise auf seinen nächsten Auftritt.

Nostalgie spielte auf der gamescom 2026 also eine erstaunlich große Rolle. Zum Glück beschränkte sich die Messe aber nicht darauf, alte Erinnerungen aufzuwärmen. Einige der spannendsten Termine führten uns nämlich in Welten, in denen es deutlich ungemütlicher wurde.

Schön düster hier – Horror & Survival

Wer auf der gamescom 2026 lieber mit Taschenlampe als mit Sonnenschein unterwegs war, bekam ebenfalls einiges geboten. Horror und Survival waren zwar nicht überall präsent, dafür hatten einige der gezeigten Titel umso mehr Potenzial, uns in den kommenden Monaten schlaflose Nächte zu bescheren.

Ganz vorne dabei: SILENT HILL: Townfall. Die traditionsreiche Horror-Reihe meldet sich mit einem düsteren neuen Kapitel zurück und gehörte für uns zu den stärkeren Präsentationen der Messe. Ebenfalls vielversprechend zeigte sich Alien: Isolation 2. Schon der Vorgänger verstand es hervorragend, aus einem einzelnen Xenomorph maximalen Stress zu erzeugen. Die Fortsetzung macht bislang den Eindruck, genau dieses beklemmende Gefühl weiterführen zu wollen. Ganz nebenbei nahm der Titel auch noch den gamescom Award für den besten Sound mit nach Hause – bei einem Alien-Spiel sicherlich keine ganz unwichtige Disziplin.

Etwas unmittelbarer wurde es für Sarah bei Into the Dead: Crimson Heights. Das VR-Horrorspiel bringt die Bedrohung schließlich direkt vor die eigene Nase. Insgesamt spielte Virtual Reality bei unseren diesjährigen Terminen allerdings eher eine Nebenrolle – umso schöner, wenn einzelne Projekte zeigen, dass das Medium weiterhin spannende Möglichkeiten für Horror-Erlebnisse bietet.

Noch aus einem ganz anderen Grund unangenehm wurde es bei Nekome: Nazi Hunter. Georg und Christian brachen ihre Runde irgendwann sogar ab. Nicht, weil das Spiel zu schwierig oder schlecht gemacht gewesen wäre, sondern weil ihnen die Gewaltdarstellung schlicht zu weit ging. Brutalität kann natürlich ein bewusstes Stilmittel sein – hier wirkte sie auf die beiden allerdings irgendwann eher unnötig als wirkungsvoll. Und auch das gehört zu einem Messebesuch: Nicht jedes Spiel muss uns gefallen, nur weil es möglichst spektakulär inszeniert ist.

Mit Hello Sunshine und The Last Caretaker standen außerdem zwei Survival-Abenteuer auf unserem Plan, die auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Kampf ums Überleben spielen. Vor allem The Last Caretaker hinterließ dabei einen überraschend guten Eindruck und gehört zu jenen Spielen, die wir vor der Messe kaum auf dem Radar hatten.

So unterschiedlich die Ansätze auch sein mögen: Dunkle Gänge, knappe Ressourcen und unangenehme Kreaturen funktionieren offenbar weiterhin hervorragend. Wem das noch nicht genug Stress ist, kann den Schwierigkeitsgrad allerdings problemlos weiter erhöhen. Dafür muss man lediglich ein großes Schwert in die Hand nehmen und sich mit Gegner:innen anlegen, die einen gefühlt mit drei Schlägen aus dem Leben befördern.

Sterben gehört dazu – Souls-likes & Action-RPGs

Offenbar gibt es auf der gamescom eine unausgesprochene Regel: Irgendwo wartet immer ein gigantischer Gegner darauf, uns mit zwei Treffern zurück zum letzten Speicherpunkt zu schicken. Auch 2026 waren Souls-likes und düstere Action-RPGs wieder erstaunlich präsent – allerdings mit deutlich mehr eigenen Ideen als noch vor einigen Jahren.

Besonders eindrucksvoll zeigte sich Tides of Annihilation. Das Action-RPG setzt auf große Kämpfe, eine düstere Fantasy-Welt und eine Inszenierung, die ordentlich Eindruck hinterließ. Damit standen wir offenbar nicht alleine da: Beim gamescom Award wurde der Titel als „Most Epic“ ausgezeichnet. Verdient oder nicht, dürfen am Ende natürlich alle selbst entscheiden – auf unserer persönlichen Watchlist steht das Spiel jedenfalls weit oben.

Auch Silver Palace gehörte zu den positiven Überraschungen unserer Termine. Das Action-RPG hatten wir vor der Messe deutlich weniger auf dem Schirm, doch der erste Eindruck machte schnell Lust auf mehr. Genau solche Entdeckungen sind schließlich einer der Gründe, warum wir uns jedes Jahr durch kilometerlange Messehallen kämpfen. Aber wie das Spiel am Ende neben PC und PS5 auch auf Mobile funktionieren soll, ist uns bisher schleierhaft. Abwarten.

Mit Crimson Moon und Wardens of Avalon standen außerdem zwei weitere Vertreter auf unserem Programm, die sich irgendwo zwischen Action-RPG und Souls-like einsortieren. Dabei wird immer deutlicher: Das Genre lebt längst nicht mehr nur von schweren Bosskämpfen und düsteren Burgen. Entwickler:innen versuchen zunehmend, mit eigenen Welten, Kampfsystemen und Stimmungen aus der inzwischen ziemlich großen Masse herauszustechen.

Und manchmal gelingt das ausgerechnet dort besonders gut, wo man es vorher überhaupt nicht erwartet hätte. Denn einige unserer schönsten gamescom-Momente fanden nicht an den riesigen AAA-Ständen statt, sondern ein paar Meter weiter – bei kleinen Teams, die mit leuchtenden Augen von ihrem eigenen Spiel erzählten.

Kleine Spiele, große Augen – unsere Indie-Entdeckungen

Natürlich ziehen auf der gamescom die riesigen Stände und bekannten Marken zuerst die Blicke auf sich. Mindestens genauso viel Spaß macht es aber, ein paar Meter weiterzugehen und bei den kleineren Teams stehenzubleiben. Denn dort trifft man oft auf Entwickler:innen, die ihr Spiel nicht einfach nur präsentieren, sondern regelrecht dafür brennen.

Genau solche Begegnungen hatten wir 2026 erstaunlich häufig. Planted! beispielsweise entpuppte sich als charmantes Party- und Puzzle-Spiel, das bei uns deutlich mehr Eindruck hinterließ, als wir vorher erwartet hatten. Auch MegaGum überraschte mit seinem actionreichen Jump&Run-Ansatz und gehört zu den Titeln, die wir nach der Messe definitiv weiter im Auge behalten wollen.

Besonders schön war auch die Vielfalt. Eine Nacht im Moka Efti setzt auf Adventure und Rätsel und bereitet euch ganz charmant auf die nächste Staffel von Babylon Berlin vor. Hubert schlägt mit seinem Schäferhund-Thema ebenfalls ruhigere Töne an und mit Battle Vision wartete ein weiteres kleines Puzzle-Roguelike-Juwel auf uns. Usual June wiederum verbindet Action mit Rätseln und zeigt, dass „Indie“ längst kein bestimmtes Genre oder einen festen Look mehr bedeutet.

Zu unseren auffälligsten Entdeckungen gehörten außerdem SOKO 1977 und Gate Zero. Letzteres kannten wir bereits aus dem Vorjahr und durften nun erneut schauen, wie sich das ungewöhnliche Zeitreise-Abenteuer weiterentwickelt hat. SOKO 1977 wiederum zeigt, dass kleinere Produktionen auch ernste Themen aufgreifen können – und wurde später sogar mit dem gamescom Award „Games for Impact“ ausgezeichnet.

Was uns bei all diesen Terminen aber fast noch stärker in Erinnerung bleibt als einzelne Features, sind die Menschen dahinter. Immer wieder standen wir vor kleinen Ständen und hörten Entwickler:innen zu, die mit einem Strahlen im Gesicht von ihrer Idee erzählten. Diese Begeisterung ist ansteckend – und manchmal spannender als jede perfekt durchchoreografierte AAA-Präsentation.

Trotzdem gab es natürlich auch Spiele, bei denen wir vorher kaum etwas erwartet hatten und nach wenigen Minuten plötzlich hellwach waren. Und genau denen widmen wir uns als nächstes.

Damit hatten wir nicht gerechnet

Manche der besten gamescom-Erlebnisse stehen morgens noch gar nicht im Terminplan. 1001 Threads of Mizan ist dafür wahrscheinlich das beste Beispiel. Vor der Messe hatten wir das Action-Adventure überhaupt nicht auf dem Schirm und entsprechend auch keinen Termin vereinbart. Sarah entdeckte den Stand im Business-Bereich, fragte kurzerhand freundlich nach, ob sich vielleicht noch eine Lücke finden ließe – und hatte Glück. Nach dem Meeting kam sie jedenfalls ziemlich begeistert zurück. Genau für solche spontanen Entdeckungen lieben wir die gamescom.

Bei Silver Palace war die Ausgangslage etwas anders, das Ergebnis aber ähnlich. Metty war nicht nur vom Gameplay des Action-RPGs positiv überrascht, sondern auch vom Termin selbst. Sonja vom MSM-Team kümmerte sich großartig um ihn und machte aus der Präsentation eines dieser angenehm persönlichen Meetings, bei denen man sich eben nicht wie Termin Nummer 37 im Messekalender fühlt. Auch solche Begegnungen gehören für uns zu einer guten gamescom.

Und dann wäre da noch The Last Caretaker. Das Survival-Abenteuer überzeugte uns spielerisch, im Gedächtnis blieben aber mindestens genauso sehr die Entwickler:innen dahinter. Wer sein eigenes Projekt mit leuchtenden Augen erklärt und dabei offensichtlich kaum verbergen kann, wie stolz er darauf ist, steckt sein Gegenüber automatisch ein wenig mit dieser Begeisterung an.

Genau deshalb sind Überraschungen auf einer Messe für uns nicht immer nur Spiele. Manchmal ist es ein spontaner Termin, manchmal ein besonders herzlicher Empfang und manchmal schlicht die Leidenschaft der Menschen hinter einem Projekt. Am Ende sind es häufig genau diese Begegnungen, über die wir auf der Heimfahrt noch sprechen.

Doch natürlich kann eine Messe nicht nur aus Bauchgefühl und Begeisterung bestehen. Manchmal müssen auch die grauen Zellen ran. 

Köpfchen statt Dauerfeuer – Strategie & Puzzle

Nach all den Schwertern, Monstern und Schrotflinten tat es zwischendurch erstaunlich gut, auch mal einen Gang zurückzuschalten. Denn die gamescom 2026 hatte natürlich ebenso Spiele zu bieten, bei denen weniger die Reflexe als vielmehr Planung, Beobachtung und ein wenig Gehirnschmalz gefragt waren.

Besonders entspannt ging es bei Westlanders zu. Das Strategiespiel lässt euch gemeinsam siedeln und entwickelte bei unserem Termin fast schon etwas Meditatives. Häuser errichten, planen, zusammenarbeiten – manchmal braucht es eben keine gigantischen Explosionen, damit man vor dem Bildschirm hängen bleibt.

Ein ganz anderes Erlebnis bot The Great Flood. Das VR-Strategiespiel stammt von einem kleineren Team und war für uns wieder ein schönes Beispiel dafür, dass interessante Ideen keineswegs nur aus großen Studios kommen müssen. Für Christian hatte der Termin außerdem Premiere-Charakter: Es war seine erste VR-Erfahrung auf dieser gamescom. Irgendwann muss schließlich jeder einmal die Brille aufsetzen.

Deutlich futuristischer wurde es bei NEO BERLIN 2087. Das Spiel selbst machte mit seiner düsteren Science-Fiction-Welt auf den Spuren von Blade Runner und Co. einen richtig spannenden Eindruck. Der Weg zur Präsentation war allerdings schwieriger als nötig. Eine sichtbar überforderte und wenig motivierte Empfangskraft machte zunächst eher den Eindruck, uns loswerden zu wollen, als nach einer Lösung zu suchen. Ein kleiner Messemoment mit großer Erkenntnis: Selbst das spannendste Spiel profitiert enorm davon, wenn am Eingang Menschen stehen, die zumindest ein wenig Begeisterung für das vermitteln, was dahinter gezeigt wird.

Dass dafür weder riesige Budgets noch monumentale Messestände notwendig sind, bewiesen Battle Vision und Hubert. Battle Vision war einer dieser angenehm kleinen Termine, die zeigen, wie viel Spielspaß auch abseits der AAA-Produktionen entstehen kann. Hubert überzeugte am Stand der tschechischen Entwickler dagegen vor allem mit Charme. Und da Metty für Spiele mit Hunden ohnehin eine gewisse Schwäche hat, waren die Voraussetzungen für Sympathiepunkte hier ausgesprochen günstig.

Manchmal braucht es eben keine hundert Gegner gleichzeitig auf dem Bildschirm. Eine gute Idee reicht völlig aus. Wobei die nächste Station unseres Messeplans wieder deutlich größer ausfiel – und gleich fünf neue Spiele auf einmal im Gepäck hatte.

KRAFTON – fünf Spiele und eine ziemlich gute Party

Manchmal merkt man schon während eines Pressetermins, dass ein Publisher nicht nur möglichst viele Spiele auf eine Folie quetschen möchte, sondern tatsächlich zeigen will, wer hinter diesen Projekten steckt. Genau diesen Eindruck hinterließ KRAFTON bei uns auf der gamescom 2026.

Eine Stunde lang stellte das Unternehmen fünf kommende Spiele vor und ließ dabei immer wieder Verantwortliche aus den jeweiligen Entwicklerteams selbst zu Wort kommen. Gerade dadurch wurde deutlich, wie breit KRAFTON inzwischen aufgestellt ist. Shooter, Rollenspiele, Koop-Abenteuer und kompetitiver Multiplayer treffen hier auf Studios und Teams aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Statt eines einheitlichen „KRAFTON-Looks“ bekamen wir deshalb fünf ziemlich verschiedene Spiele zu sehen.

Den Anfang machte NO LAW. Das Open-World-FPS-RPG entführt euch in die Cyber-Noire-Metropole Port Desire und lässt euch selbst entscheiden, wie ihr Situationen angeht: schleichen, hacken, technische Spielereien nutzen oder eben direkt die Waffen sprechen lassen. Allein das Setting dürfte Fans düsterer Science-Fiction schon hellhörig machen.

Mit TARAE: The Unbound wurde es anschließend deutlich mystischer. Östliche Dark Fantasy, eine bildgewaltige Inszenierung, mächtige Fähigkeiten und entsprechend große Bosskämpfe sorgten dafür, dass der Titel bei Metty schnell weit oben auf der persönlichen Beobachtungsliste landete.

Noch stärker überraschte ihn allerdings Age Twisters. Hier reisen ein Großvater und seine Enkelin gemeinsam durch verschiedene Lebensphasen und erhalten abhängig von ihrem Alter unterschiedliche Fähigkeiten. Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und hohes Alter werden damit nicht nur Teil der Geschichte, sondern direkt zum Spielelement. Gerade diese ungewöhnliche Idee machte das Koop-Abenteuer für Matthias zu einem der spannendsten Titel der gesamten KRAFTON-Präsentation.

Mit Project ZETA ging es anschließend wieder deutlich kompetitiver zur Sache. Vier Dreierteams kämpfen um die wertvolle Ressource Prism, wobei Fähigkeiten, wechselnde Teamkonstellationen und taktische Entscheidungen wichtiger sein sollen als simples Dauerfeuer.

Den Abschluss bildete schließlich PUBG: DED.NET. Der neue PvP-Shooter führt die bekannte Marke ins Jahr 1996 und in die fiktive Region Cascadia. Charakterbasierte Kämpfe, wechselnde Bedingungen und ein Roguelite-Fortschrittssystem sollen dafür sorgen, dass sich der Titel deutlich vom klassischen PUBG-Erlebnis unterscheidet.

Was von dem Termin aber ebenso hängen blieb wie die einzelnen Spiele, war der Gesamteindruck. KRAFTON präsentierte sich auf der gamescom als erstaunlich vielseitiger und internationaler Publisher, bei dem hinter jedem Projekt ein eigenes Team mit eigener Handschrift steht. Und weil nach einer Stunde voller Präsentationen offenbar noch nicht genug Programm geboten war, folgte später auch noch eine ziemlich gelungene Party. Hier zeigte insbesondere Christian seine Stärke am Glas in der dritten Halbzeit.

Es gibt definitiv schlechtere Möglichkeiten, einen Messetag ausklingen zu lassen.

4Divinity – ein starkes gemeinsames Fundament

Manchmal überrascht einen auf der gamescom nicht nur ein einzelnes Spiel, sondern gleich ein komplettes Line-up. Genau das ist uns bei 4Divinity passiert. Sämtliche gezeigten Titel stammen aus China, werden von unterschiedlichen Studios entwickelt – und trotzdem wirkte kaum eines davon wie ein typisches kleines Projekt mit begrenzten Möglichkeiten.

Der Grund dafür liegt im gemeinsamen Konzept hinter 4Divinity. Die Studios arbeiten unter einem Dach zusammen, teilen Ressourcen wie Motion Capturing und andere Technologien und treffen sich regelmäßig, um gegenseitig ihre Spiele anzuschauen, Feedback zu geben oder sich auszuhelfen. Dinge, auf die kleinere Entwicklerteams allein oft kaum Zugriff hätten, werden dadurch plötzlich möglich. Und genau das merkt man den Spielen erstaunlich deutlich an.

Besonders erfrischend fanden wir zudem, wie stark viele der Titel asiatische Mythologie und kulturelle Einflüsse aufgreifen. Genigods: Nezha fühlte sich dabei fast wie eine asiatisch inspirierte Variante von God of War an – bildgewaltig, actionreich und mit einer ganz eigenen Mythologie im Rücken. Jinyiwei: A Whisper of Fall überzeugte wiederum als Souls-like mit einer spannenden Zeitmanipulations-Mechanik, während Sword Sage: Awakening vor allem mit seinem geschmeidigen und schön inszenierten Schwertkampf hängen blieb.

Noch einmal ganz andere Wege gehen die übrigen beiden Spiele. The Defiant zeigt den Zweiten Weltkrieg aus einer für westliche Spieler:innen ungewohnten Perspektive und verleiht dem bekannten Szenario dadurch einen frischen Blickwinkel. Guns of Eschaton hingegen wirft Western, Mythologie und wilden First-Person-Shooter einfach gemeinsam in einen Topf – und kommt damit herrlich verrückt daher.

Was uns am Ende am meisten beeindruckte: Keiner der Titel wirkte wie ein Lückenfüller. Das gesamte Line-up hatte Qualität, eigene Ideen und eine erstaunlich hohe Produktionsgüte. Unterstützt wurden wir bei unserem Termin außerdem wunderbar von Melissa und Carolin vom MSM-Team, die dafür sorgten, dass wir uns durch diese kleine Rundreise durch sehr unterschiedliche Welten entspannt durchspielen konnten.

Wenn 4Divinity dieses Modell weiter so konsequent verfolgt, dürfte man von einigen dieser Studios künftig noch einiges hören.

LEGO baut sich seine eigene gamescom

LEGO gehört inzwischen so selbstverständlich zur gamescom wie Controller, Cosplayer und überfüllte Gänge. 2026 legte das Unternehmen mit seinem bislang größten Messeauftritt aber noch einmal deutlich nach – und Metty bekam dabei endlich die Gelegenheit, seine langjährige Ansprechpartnerin Nadine persönlich kennenzulernen. Gemeinsam mit ihrem Agenturkollegen Lauritz führte sie ihn einmal quer durch die riesige Consumer-Fläche.

Und dort hatte sich LEGO etwas ziemlich Cleveres einfallen lassen: Besucher:innen bekamen einen eigenen kleinen LEGO Reisepass und konnten damit neun unterschiedliche Stationen abklappern. Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel, für den vollständig gefüllten Pass am Ende LEGO Goodies. Ein einfaches Prinzip – und angesichts der Menschenmassen am Stand offenbar ein ziemlich erfolgreiches.

Zu entdecken gab es dabei reichlich. Pokémon, Batman, Fortnite, Minecraft, One Piece, Forza und weitere Marken verwandelten die Fläche eher in einen kleinen LEGO-Freizeitpark als in einen gewöhnlichen Messestand. Persönlich hängen geblieben sind bei Metty vor allem die neuen LEGO Super Mario Figuren und die kommenden LEGO Pokémon Sets. Gerade die neuen Mario-Minifiguren dürften bei vielen Fans einen ziemlich empfindlichen Nerv treffen.

Damit bestätigte LEGO zugleich ziemlich eindrucksvoll einen Eindruck, den wir schon vor der Messe hatten: Die Grenzen zwischen Videospielen, Spielzeug, Sammelkultur und Popkultur verschwimmen immer stärker. Auf der gamescom 2026 musste man dafür eigentlich nur einmal durch Halle 9 laufen.

Karten auf den Tisch – TCGs erobern die gamescom

Wer 2026 durch Halle 5 gelaufen ist, konnte einen Trend kaum übersehen: Trading Card Games sind gerade riesig. Yu-Gi-Oh!, Magic: The Gathering und Pokémon dominierten weite Teile der Merchandising-Flächen, dazu kamen Händler:innen, Zubehör, Sammlerartikel und große Spielflächen. Aus einem früher eher ergänzenden Messebereich ist längst ein eigener Kosmos geworden.

Besonders deutlich wurde das für uns bei Yu-Gi-Oh!, das KONAMI prominent auf der Messe präsentierte. Aber eigentlich war die gesamte Halle ein gutes Beispiel dafür, wie stark Gaming, Sammeln und Community inzwischen miteinander verschmelzen. Wer heute zur gamescom fährt, kommt eben längst nicht mehr nur wegen neuer Videospiele – für viele sind Karten, Booster und gemeinsame Matches mindestens genauso wichtig geworden.

Gaming für alle Sinne – Hardware und verrückte Technik

Controller und Headsets gehören zur gamescom seit jeher dazu. 2026 fanden Georg und Metty aber besonders die Termine spannend, bei denen Hardware plötzlich mehr war als einfach nur ein neues Eingabegerät. Mal wurde gemeinsam musiziert, mal konnten Spiele gerochen werden – und manchmal verschwand kurz vor Messestart gleich der komplette Stand irgendwo zwischen Kanada und Köln.

Bei Hyperkin begann zunächst alles recht klassisch mit Hardware für Retro-Fans. Besonders cool waren mobile SNES-Lösungen, die tatsächlich die alten Cartridges schlucken. Dann standen plötzlich Gitarren im Raum – und wenige Augenblicke später versuchten sich Georg und Metty an Stage Tour. Mit sehr viel Begeisterung, ausgesprochen viel Spaß und eher überschaubarem musikalischem Talent.

Auch 8BitDo zeigte, wie breit das Controller-Thema inzwischen geworden ist. Besonders die große Auswahl an Xbox-Controllern und Fight Sticks machte einen hervorragenden Eindruck und dürfte Spieler:innen ansprechen, die mit dem Standard-Gamepad längst nicht mehr zufrieden sind.

Bei Turtle Beach wurde der Termin dagegen auf menschlicher Ebene besonders schön. Eigentlich sollte Ansprechpartnerin Louisa durch die Neuheiten führen, musste krankheitsbedingt aber kurzfristig absagen. Für sie sprang Natalia ein – und war zu Beginn etwas nervös, weil es ihr erster Termin war. Das legte sich mit Georg und Metty zum Glück ziemlich schnell. Aus dem vermeintlichen „Anfängertermin“ wurde eine lockere und richtig sympathische Präsentation. Wir hoffen einfach mal, dass Natalia auch den Rest ihres Messetages genauso souverän gerockt hat. Denn über die Neuheiten von Turtle Beach, wie Minecraft-Zubehör, Pro-Controller und fantastische Tastaturen und Mäuse werden wir demnächst noch ausführlicher berichten.

Noch ungewöhnlicher wurde es bei der Scentbar von Zestrum. Spiele und Videos riechen? Klingt zunächst ein bisschen nach einer jener Ideen, die man auf einer Messe ausprobiert und danach nie wieder erwähnt. Doch das Kölner Gründerteam hat tatsächlich ein System entwickelt, das Gerüche passend zum Geschehen ausgeben kann – und erstaunlicherweise funktioniert das richtig gut. Noch steht das junge Unternehmen am Anfang und sucht nach einem starken Investor. Das Potenzial, unserem Medienkonsum irgendwann einen weiteren Sinn hinzuzufügen, ist jedenfalls vorhanden.

Die vielleicht beste (oder dramatischste) Messegeschichte lieferte allerdings Elo. Der Hersteller zeigte uns im Indie-Bereich erstmals seine neuen XR Gaming Glasses. Die Brille lässt sich an mobile Endgeräte anschließen und projiziert den Bildschirm direkt vor die Augen. Spielen oder Filme schauen funktioniert dadurch bequem, ohne ständig nach unten auf ein Smartphone oder einen Handheld schauen zu müssen – und ohne die Menschen neben einem gleich „mitzubespaßen“.

Dass Elo die Brille überhaupt präsentieren konnte, grenzt allerdings fast an Messe-Magie. Als das Team am Dienstagabend an seinem Stand eintraf, fehlte nämlich etwas Entscheidendes: der Stand. Die Fluggesellschaft hatte auf dem Weg von Kanada nach Deutschland ausgerechnet jene Koffer verloren, in denen Roll-ups, Plakate, Muster und Controller verstaut waren. Bitterer kann eine gamescom eigentlich kaum beginnen. Umso beeindruckender war, dass die beiden vor Ort sich davon die gute Laune nicht nehmen ließen. Provisorischer Stand hin oder her – Begeisterung passt schließlich ins Handgepäck.

Was macht ihr denn hier? – die gamescom jenseits der Games

Wer glaubt, auf der gamescom drehe sich ausschließlich alles um Videospiele, dürfte 2026 ziemlich schnell eines Besseren belehrt worden sein. Zwischen Publishern, Indie-Studios und Hardware-Hersteller:innen begegneten uns unter anderem der Deutsche Tierschutzbund, die Bundeswehr, die Bundeszentrale für politische Bildung, die Evangelische Jugend, zahlreiche Universitäten sowie Marken wie Müller Milch oder Knabe Mix. Auf den ersten Blick wirkt manches davon vielleicht ein wenig ungewöhnlich – auf den zweiten ergibt es erstaunlich viel Sinn.

Denn die gamescom ist längst mehr als eine reine Spielemesse. Sie ist Treffpunkt für eine riesige, überwiegend junge und digital affine Community – und damit auch eine Plattform für Bildung, gesellschaftliche Themen, Nachwuchsgewinnung und Markenkommunikation. Wie gut sich diese Welten sogar direkt miteinander verbinden lassen, zeigte SOKO 1977: Anti-Terror Task Force, das gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung entstand und am Ende sogar den gamescom Award „Games for Impact“ gewann. Gaming ist eben längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

gamescom Awards 2026 – die Gewinner:innen im Überblick

Zum Abschluss darf natürlich auch der offizielle Blick auf die Messe nicht fehlen. Bei den gamescom Awards 2026 gehörten vor allem CD PROJEKT RED und SEGA zu den großen Gewinner:innen: Beide Unternehmen nahmen jeweils drei Trophäen mit nach Hause. Capcom und Ubisoft durften sich über jeweils zwei Auszeichnungen freuen. Der HEART OF GAMING Award ging in diesem Jahr an Games Done Quick.

ARTS
· Best Visuals: METRO 2039 – 4A Games / Deep Silver 
· Best Audio: Alien: Isolation 2 – Creative Assembly / SEGA 
· Best Gameplay: Onimusha: Way of the Sword – Capcom 
· Most Entertaining: Wanderburg – Randwerk / Sidekick Publishing 
· Most Epic: Tides of Annihilation – Eclipse Glow Games 
· Most Wholesome: Finding Polka – lidlocks / Parco Games 
· Games for Impact: SOKO 1977: Anti-Terror Task Force – Paintbucket Games / Bundeszentrale für politische Bildung

PLATFORM
· Best Microsoft Xbox Game: Forza Horizon 6 – Playground Games / Xbox Game Studios 
· Best PC Game: Total War: WARHAMMER 40,000 – Creative Assembly / SEGA 
· Best Sony PlayStation Game: Onimusha: Way of the Sword – Capcom 
· Best Nintendo Switch 2 Game: Rayman Legends Retold – Ubisoft 
· Best Mobile Game: Where Winds Meet – Everstone Studio / NetEase Games

GLOBAL 
· Best Lineup: SEGA 
· Best Booth (Jury Award): The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past – CD PROJEKT RED 
· Best Booth (Consumer Award): Arknights: Endfield – GRYPHLINE 
· Best Business Booth: Ubisoft Business Lounge 
· Best Merch: The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past – Pin & Medallion – CD PROJEKT RED 
· Best Trailer / Announcement: The Witcher 3: Wild Hunt Remastered & Songs of the Past DLC – CD PROJEKT RED 
· HEART OF GAMING Award: Games Done Quick (GDQ)

Und damit schließen sich für uns die Hallentore der gamescom 2026. Was nach fünf Tagen bleibt, sind aber weniger die zurückgelegten Kilometer oder die schmerzenden Füße, sondern vor allem die spontanen Begegnungen, überraschenden Spiele und Menschen, deren Begeisterung ansteckt. Denn genau die Geschichten, die morgens noch in keinem Terminplan stehen, sind am Ende meistens die, an die man sich am längsten erinnert.

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