Nach dem abgesagten Auswärtsspiel (Corona-Verdacht) gegen die PS Karlsruhe Lions erwarten die Trierer Basketballer mit den Artland Dragons den Tabellensiebten. Damit stehen die Quakenbrücker aktuell dort, wo die Gladiators noch hin möchten: auf den Playoff-Rängen. Bei vier absolvierten Spielen mehr besteht der Vorsprung der Dragons aus sechs Punkten – die Hausherren könnten also mit vier Siegen an den Gästen vorbeiziehen und sich zudem den direkten Vergleich sichern, der im weiteren Saisonverlauf ausschlaggebend sein könnte.
Das bedeutet wiederum auch, dass ein Auswärtssieg der Dragons den Playoff-Bestrebungen der Gladiators einen harten Schlag versetzen würde. Schließlich bleiben den Trierern nur noch acht Partien, um den Rückstand auf die Tabellennachbarn aufzuholen und sich für die Endrunde zu qualifizieren.
Zwar gewannen die Gladiators das Hinspiel mit 87:71 klar für sich, doch sollte man die Quakenbrücker nicht unterschätzen. Die Mannschaft ist eingespielt, besitzt über jede Menge ProA-Erfahrung und hat mit Gerel Simmons einen der aktuell stärksten Scorer der gesamten Liga in seinen Reihen. Hinzu gesellen sich hochtalentierte Jungprofis wie Zach Ensminger, Leon Okpara oder Danielius Lavrinovicius.
Das weiß auch Gladiators-Headcoach Marco van den Berg: "Artland ist ein sehr ausgeglichenes Team, alle Spieler kennen ihre Rolle und füllen diese hervorragend aus. Sie spielen mittlerweile recht lange zusammen und mussten verletzungsbedingt auf kaum Spieler verzichten. Wir haben jedoch das Hinspiel in Artland gewonnen, mit einem Heimsieg können wir uns den direkten Vergleich sichern, der vielleicht noch mal interessant werden kann."