An einem Freitagabend empfingen die Römerstrom Gladiators ihren Tabellennachbarn aus Paderborn, der ebenso wie die Trierer jeden Punkt im Playoff-Rennen benötigte. Wenig überraschend, dass der Beginn der Partie dementsprechend umkämpft verlief. Auch nach dem zweiten Viertel gingen beide Teams punktetechnisch weiter im Gleichschritt.
Erst der dritte Spielabschnitt sorgte für die Vorentscheidung: Nach einem guten Lauf und verbesserter Defensive bekamen die Hausherren die Uni Baskets allmählich unter Kontrolle und erspielten sich einen 72:56-Vorsprung. Im finalen Viertel konnten die Gäste die Trierer Big Men nicht stoppen, sodass die Partie mit einem klaren Sieg zugunsten der Gladiators endete – 102:82.
Für Headcoach Marco van den Berg war es der perfekte Start in den Doppelspieltag: „Ein wichtiger Sieg. Wir haben gesehen, dass unser Inside-Out-Spiel sehr gut funktionieren kann. In der zweiten Halbzeit war ich ebenfalls mit der Ballbewegung sehr zufrieden. Darauf können wir aufbauen. Auch dass Brody Clarke wieder im Kader steht, bringt uns nochmals weiter.“
Nach diesem Erfolg wartete sonntags nochmals ein anderes Kaliber auf die Gladiators, denn Science City Jena rangiert auf dem Sonnenplatz der ProA. Mit Jonas Grof, Chase Adams, Thomas Grün, Jonathan Dubas und Austin Wiley in der Starting Five verschliefen die Hausherren den Start. Die Offensive aus Jena nahm direkt Fahrt auf und sorgte für eine schnelle 2:10-Führung des Ligaprimus. Die Trierer kämpften sich jedoch Stück für Stück zurück und sicherten sich vor dem Viertelende sogar eine knappe Führung.
Auch im zweiten Viertel steckte keines der beiden Teams offensiv zurück. Erst im dritten Spielabschnitt erhöhten die Gladiators erneut den Druck und zwangen die Gäste damit vermehrt zu schweren Würfen. Die Trefferquote Jenas sank und die Hausherren erarbeiteten sich eine 67:54-Führung. Die Gladiators bauten den Vorsprung weiter aus und sicherten sich mit 82:68 den zweiten Sieg der Saison.
Trotz des erfolgreichen Wochenendes legt Marco van den Berg den Fokus schon auf die aktuelle Woche – schließlich steht man noch nicht auf den Playoff-Plätzen: „Ein sehr, sehr wichtiger Sieg. Wir kommen immer weiter dahin, wo wir am Ende auch hinwollen. Es war eine gute Teamleistung, offensiv wie defensiv. Ab jetzt muss die Konzentration auf Kirchheim liegen, dort geht es für uns um die nächsten sehr wichtigen Punkte.“