Kultur Stadtleben

Gladiators: Heimspiele mit virtuellen Sitzplätzen

Trierer Basketballer vor Auftakt in der Arena

Erst ein einziges Spiel konnten die Römerstrom Gladiators in dieser ProA-Saison absolvieren. Am Mittwoch, dem 18.11., um 19:30 Uhr steht nun der Auftakt in der heimischen Arena an. Allerdings ohne Zuschauer, denn die sind aktuell nicht zugelassen. Fans der Trierer Basketballer können das Spiel dennoch live verfolgen und die Gladiators sogar mit einem virtuellen Ticket unterstützen.

Ihr erstes Saisonspiel konnten die Gladiators mit 87:71 gegen die Artland Dragons gewinnen. Seitdem wurde es jedoch ruhig um die Trierer Basketballer, denn aufgrund einer angeordneten Quarantäne wurde kein weiteres Spiel absolviert. Morgen hat das Warten ein Ende, denn am Mittwoch, dem 18.11, um 19:30 Uhr gehen die Gladiators gegen Ehingen Urspring wieder auf Punktejagd.

Nach einer 14-tägigen Quarantäne befinden sich alle Gladiators wieder im regulären Trainingsbetrieb, sodass das Spiel gegen Ehingen, welches ursprünglich für den 01. November geplant war, stattfinden kann. Das freut auch Coach Marco van den Berg: „Wir sind natürlich unglaublich froh, endlich wieder spielen zu dürfen. Mit Ehingen kommt ein sehr junges Team zu uns, was zwar noch kein Spiel gewonnen hat, trotzdem aber sehr gefährlich sein kann. Man sieht, dass diese junge Mannschaft immer besser zusammenfindet. Für uns wird es sehr stark darum gehen, die Details richtig zu machen, vor allem nach einer so langen Pause, wie wir sie hatten. Wir können nicht erwarten, dass wir vollständig im Rhythmus sind, wir hatten zusätzlich zu der langen Pause bisher ja nur ein Spiel."

Ehingen Urspring verlor bisher alle vier Partien der aktuellen Saison und reist dementsprechend mit Wut im Bauch an. In der Arena müssen die Gäste dann auch nicht gegen den Trierer Hexenkessel anspielen, denn Fans sind aufgrund der Corona-Verordnung nicht zugelassen.

Wer das zweite Saisonspiel der Gladiators nicht verpassen möchte, sollte auf sportdeutschland.tv vorbeischauen. Dort gibt es einen kostenlosen Livestream der Partie. Wer sein Team nicht nur mit Motivationsrufen vom Sofa unterstützen möchte, kann sich unter dem Motto #STREAMYOURTEAM virtuelle Sitzplätze für die Arena buchen. Über den regulären Ticketshop könnt ihr euch einen Platz für 5,- oder 10,- Euro sichern.

Mit der 5-Euro-Option nehmen Fans automatisch an einem Gewinnspiel teil – drei Preise werden jeweils noch am Spieltag nach der Übertragung ausgelost. Wer einen Platz für 10,- Euro erwirbt, ist ebenfalls bei der Spieltagsauslosung dabei, kommt aber in den Genuss weiterer Vorteile. So können Fans ihr Portrait einreichen, welches während des nächsten Livestreams auf der LED-Bande zu sehen sein wird. Zudem nimmt man an der Jahresverlosung teil, bei der Ende Dezember ein Hotelgutschein im Wert von 500,- Euro verlost wird.

Mit den virtuellen Sitzplatz-Spenden sollen unter anderem der Stream sowie die ausfallenden Einnahmen – zumindest teilweise – kompensiert werden. Gleichzeitig unterstützen Fans durch die anfallende Bearbeitungsgebühr auch den Gladiator-Ticketpartner vivenu.

„Die aktuelle Situation rund um Covid-19 gestaltet sich immer noch sehr schwierig. Natürlich haben wir volles Verständnis für die Maßnahmen, die getroffen wurden, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Dennoch müssen wir nun kreative Lösungen finden, um den Fans eine Möglichkeit der freiwilligen Unterstützung zu bieten. Viele Fans und Partner sind bereits auf uns zugekommen und haben nach derartigen Unterstützungsmöglichkeiten gefragt. Das macht uns zum einen sehr stolz, auf der anderen Seite zeigt es, dass viele Menschen Verständnis für unsere aktuelle Situation haben und weiterhin bereit sind, gemeinsam den Trierer Profibasketball zu erhalten. Auch haben wir uns dazu entschieden, die Bearbeitungsgebühr, die bei der Buchung der virtuellen Sitzplätze anfällt, nicht zu streichen, sondern weiterhin vivenu zukommen zu lassen. Damit möchten wir unserem Ticketpartner etwas unter die Arme greifen, denn auch vivenu ist natürlich stark von den Veranstaltungsverboten betroffen“, erklärt Gladiators-Geschäftsführer Andre Ewertz.