Die LIONS starteten ebenfalls mit zwei Niederlagen in die Saison und mussten sich den Bayer Giants Leverkusen (77:90) und den Nürnberg Falcons (74:80) geschlagen geben. Das Team von Headcoach Aleksandar Scepanovic möchte die Punkte natürlich in der eigenen Halle halten und wir die Gladiatoren vor eine schwere Auswärtsaufgabe stellen.
In der vergangenen Saison konnten die Moselstädter beide Aufeinandertreffen mit den Löwen für sich entscheiden. In Karlsruhe gewann man mit 96:75, an der Mosel stand es am Ende des Spiels 104:82 für die Trierer. Mit einem starken Schlussspurt zum Ende der Saison sicherten sich die LIONS dennoch das Teilnahmerecht an den Playoffs, wo man in der ersten Runde dem späteren ProA-Champion aus Rostock unterlag.
Wie viele Mannschaften der ProA hatten auch die Karlsruher einen größeren Umbruch im Kader zu moderieren. Mit Maurice Pluskota kam bisher nur ein einziger Akteur zu Einsatzzeit, der bereits in der letzten Spielzeit für das Löwenrudel auflief. Mit Bazoumana Koné verpflichtete man noch recht spät einen starken deutschen Guard, der das Team mit durchschnittlich 21 Punkten pro Spiel anführt.
Routinier Pluskota (17,5 Punkte pro Spiel), sowie die Importspieler Lovell Cabbil Jr. (15 PpS) und Darko Bajo (10 PpS) strahlen daneben am meisten Gefahr aus. Julian Albus, der aus Würzburg nach Karlsruhe wechselte und einige BBL-Erfahrung mitbringt und die aus der ProB gekommenen Kelvin Omojola und Dominick von Waaden ergänzen die deutsche Rotation der LIONS.
"Wir werden auf jeden Fall eine Reaktion auf das Spiel gegen Hagen zeigen. Ob Dylan Painter einsatzfähig sein wird, wissen wir aktuell noch nicht. Da hoffen wir natürlich darauf, dass er uns am Sonntag zur Verfügung steht. Karlsruhe spielt einen sehr ähnlichen Basketball wie letztes Jahr, wo sie die Playoffs erreicht haben. Dementsprechend sind sie ein Team, das man keinesfalls unterschätzen darf. Sie haben sehr starke Einzelspieler im Kader, die es in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung zu stoppen gilt. Aber auch als Kollektiv müssen wir gut verteidigen, um die gewünschte Reaktion zu zeigen", sagt Gladiatoren-Headcoach Pascal Heinrichs.