Im zweiten Viertel kam die Offensive der Gladiatoren dann ins Rollen und man erspielte sich häufig freie Würfe aus der Distanz, die vor allem die Trierer Guards hochprozentig verwandeln konnten. Zwei Distanztreffer von Parker van Dyke sorgten knapp zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit für die erste zweistellige Führung der Moselstädter beim Spielstand von 40:50. Ein weiterer Dreier – getroffen von Ex-Panther Jonas Niedermanner – sorgte letztlich für den 40:53-Halbzeitstand im Schwarzwald.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Trierer nun streckenweise wunderschönen Basketball und ließen den Ball schnell und präzise durch die eigenen Reihen laufen. So erspielte man sich immer wieder freie Würfe und gute Abschlüsse am Korb im Inside-Out-Spiel und vor allem Radoslav Pekovic fand mit feinen Anspielen immer wieder den besser postierten Mitspieler. Die Panther hatten nun mit einer hohen Fehlerquote zu kämpfen und leisteten sich einfachste Turnover im Passspiel, die die Gladiatoren eiskalt ausnutzen konnten. Nach einem offensiv weiterhin sehr ansehnlichen dritten Viertel führten die Trierer weiterhin deutlich mit 61:77.
Auch im letzten Viertel hielten die Gladiatoren den Fokus und die Intensität hoch und spielten sich nahezu in einen Rausch. Tolle Passstafetten und starke Defensive brachten die Trierer immer weiter in Führung. Drei getroffene Dreier in Folge von Jonathan Almstedt sorgten endgültig für die Entscheidung und den ersten 20-Punkte-Vorsprung der Trierer (72:92, 37. Spielminute). Bis zum Ende der Partie blieb der Fokus der Gladiatoren hoch und mit einem deutlichen und verdienten 75:103-Endergebnis sicherten sich die Trierer Profibasketballer wichtige Punkte im Playoff-Rennen.
Pascal Heinrichs, Headcoach der Gladiators: "Das erste Viertel war nicht überragend. Wir sind nach der langen Fahrt nicht so in das Spiel gestartet, wie wir es uns vorgenommen haben. Den Rest der Partie haben wir dann dominant gespielt und unseren Rhythmus gefunden. Schwenningen ist eine starke Mannschaft, wir haben es aber sehr souverän gespielt und waren bis zum Ende des Spiels hochkonzentriert. Nun kommt mit Artland eine Mannschaft zu uns, die mit dem Rücken zur Wand steht und extrem gefährlich sein kann – was auch Spitzenreiter Rostock gestern erfahren musste."
Das nächste Heimspiel geht am Sonntag, dem 06.03., gegen die Artland Dragons in der Arena Trier über die Bühne.