Das richtige Gerät
Der erste Schritt zur Perfektionierung der eigenen Grillfähigkeiten ist die Auswahl des richtigen Grills. Es gibt verschiedene Arten von Grills, darunter Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills. Jeder Typ hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Während Gasgrills Komfort und Kontrolle bieten, was sie zu einem Favoriten für den Heimgebrauch macht, sorgen Holzkohlegrills für einen ausgeprägten, bei Grill-Liebhaber:innen besonders beliebten Rauchgeschmack. Elektrogrills sind derweil einfach zu bedienen und zu warten und eignen sich perfekt für Stadtbewohner:innen oder Leute mit begrenztem Platz im Freien.
Zange, Bürste & Co.
Um ein reibungsloses Grillerlebnis zu gewährleisten, ist hochwertiges Grillwerkzeug unabdingbar. Es lohnt sich daher, eine stabile Zange zum Greifen und einen Spachtel zum Wenden des Grillguts sowie eine Grillbürste zum Reinigen des Rostes und einen Pinsel zum Einreiben von Marinade zur Hand zu haben. Dabei zu jeder Zeit auf die eigene Sicherheit achten: So sind beispielsweise langstielige Werkzeuge ideal, um einen sicheren Abstand zur entstehenden Hitze einhalten zu können.
Ordentlich einheizen
Das richtige Vorheizen des Grills ist ein entscheidender Schritt, der gerne schon mal übersehen wird. Genau wie das Vorheizen bei einem Backofen sorgt es dafür, dass der Grill die gewünschte Gartemperatur erreicht. Unser Tipp: den Grill mindestens 15 bis 20 Minuten vorheizen, bevor das Grillgut auf das Rost gelegt wird. Dies hilft nicht nur beim Anbraten der Speisen, sondern minimiert auch die Gefahr des Anhaftens, damit das Grillerlebnis angenehmer wird.
Die Grillmethode macht's
Die Zwei-Zonen-Grillmethode ist perfekt, um am Grill sein Können zu beweisen. Wer sich mit dieser Technik vertraut macht, schafft zwei unterschiedliche Hitzezonen auf dem Grill – eine heiße zum Anbraten und eine kühlere zum indirekten Garen. Diese Technik ist dann besonders nützlich, wenn verschiedene Arten von Speisen verarbeitet werden sollen: Während beispielsweise Steaks auf einer Seite scharf angebraten werden, können auf der anderen Seite unter anderem Würstchen, Gemüse oder Brot indirekt zubereitet werden. Außerdem lässt sich diese Seite zum Warmhalten nutzen.
Perfekte Temperatur
Beim Grillen ist der perfekte Gargrad entscheidend. Zu wenig gegartes Fleisch birgt Gesundheitsrisiken, zu lange gegartes Fleisch kann zu einer trockenen und zähen Konsistenz führen. Hier lohnt sich der Einsatz eines Fleischthermometers: Dieses liefert Temperaturmesswerte in Echtzeit, sodass das Grillgut genau dann vom Grill genommen werden kann, sobald es seine optimale Innentemperatur erreicht hat. Mit einem kabellosen oder integrierten Grillthermometer lässt sich die Innentemperatur sogar ohne ständiges Öffnen des Grilldeckels überwachen. Letzteres kann nämlich zu Wärmeverlusten führen und den Grillvorgang stören.
Geduld, Geduld
Grillen erfordert Geduld. Man sollte deshalb dem Drang widerstehen, das Grillgut ständig umzudrehen oder zu bewegen. Stattdessen lässt man es anbraten. Wie bereits erwähnt, kann ein zu häufiges Öffnen des Deckels zum Entweichen von Hitze führen, was en Garvorgang stört. Es gilt, dem Essen die Zeit zu geben, die es braucht, um richtig garen zu können. Wer den Geschmack der Grillgerichte verfeinern möchte, kann diese vor dem Grillen mit besonderen Zutaten marinieren und würzen. Dies verleiht dem Geschmack zum einen mehr Tiefe, zum anderen wird das Fleisch oder Gemüse zart und bleibt saftig.