Kultur Stadtleben

Härtetest bei den Niners

Gladiators gastieren nach Heimsieg beim Spitzenreiter

18 Spiele, elf Siege – die Römerstrom Gladiators stehen in der ProA auf einem fantastischen vierten Platz. Nach dem Heimsieg gegen Team Ehingen Urspring geht’s am Dienstag zu den Niners aus Chemnitz. Ein Härtetest für das Team von Christian Held.

Mit Kyle Dranginis, Till Gloger, Rupert Hennen, Stefan Ilzhöfer und Geburtstagskind Jordan Geist stellten die Trierer Basketballer erneut ihre Heimstärke unter Beweis. Vor 3.063 Zuschauern in der Arena Trier machten die Gladiators von Beginn an klar, dass für Ehingen nichts zu gewinnen war. Der Tabellenletzte probierte viel, scheiterte aber schon im ersten Viertel des Öfteren an der Trierer Defense.

Mit 25:18 ging es für die Trierer in das zweite Viertel. Dort präsentierten sich die Hausherren nicht immer souverän, doch defensiv weiter stabil. Zwar erreichte man schnell die Foulgrenze, doch mehrere Steals hielten Ehingen auf Abstand. Im dritten Abschnitt lief dann wieder die Gladiators-Offense heiß. Stefan Ilzhöfer netzte zwei Dreier in Folge und mit Geist, Dranginis und Gloger verzeichneten drei weitere Trierer eine zweistellige Punktzahl.

73:54 stand es nach dem dritten Viertel. Im letzten Abschnitt änderte sich daran nichts mehr. Hinten konsequent und vorne mit ordentlichen Wurfquoten (57%/40%) hieß es am Ende 90:66 für die Hausherren. Die Trierer kletterten damit auf den vierten Rang der ProA. Eine Leistung, mit der auch Headcoach Christian Held zufrieden war: „Wir haben uns mit viel Respekt vor dem TEAM EHINGEN URSPRING auf dieses Spiel vorbereitet. Wir wussten, dass Ehingen viel Tempo mitbringt und offensiv unglaublich guten Basketball spielen kann. Daher bin ich sehr zufrieden mit der Reaktion der Mannschaft auf das Spiel in Karlsruhe.“

Eine lange Pause dürfen sich die Gladiators nicht gönnen, denn schon am Dienstag, dem 14.01., gastiert man bei den Niners Chemnitz. Mit 17 Siegen aus 18 Spielen sind die Chemnitzer das überragende Team der ProA. Seit 14 Spielen ist die Mannschaft von Rodrigo Pastore ungeschlagen. Vor allem die Offense der Niners spielt bisher groß auf: Durchschnittlich 94 Punkte scort das Team pro Spiel. Da ist eine gute Defense Pflicht. Hoffnung gibt es dennoch, denn die Gladiators sorgten Anfang Oktober für die bisher einzige Niederlage des Spitzenreiters.

Will man erneut gewinnen, reichen laut Held 99 Prozent aber nicht aus: „Ihre Siegesserie spricht für sich und ist absolut beeindruckend. Sie haben meine Einschätzung, einer der Top-Aufstiegskandidaten zu sein, damit bestätigt. Wenn wir in Chemnitz eine Siegchance herausspielen wollen, müssen wir zu jeder Zeit 100% konzentriert sein und alle Spieler müssen an ihr Limit gehen.“

Das Spiel wird per Livestream auf airtango.live übertragen.