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Heimsieg am save IT First-Spieltag

VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen ratiopharm Ulm in Aggy Mocks 1.111. Spiel mit 100:89

Erstellt am 05.01.2026

Mit Clayton Guillozet, Jordan Roland, Nolan Adekunle, Marco Hollersbacher und Marten Linßen als Starting Five begingen die VET-CONCEPT Gladiators Trier ihr erstes easyCredit BBL-Spiel des Jahres 2026. Gegen den amtierenden Vizemeister ratiopharm Ulm feierte Masseur-Legende Axel "Aggy" Mock sein 1.111. Erst- und Zweitligaspiel für die Trierer Basketballprofis.

Den besseren Start in diese besondere Partie erwischten jedoch die Gäste, die eine gute Balance aus Inside- und Outside-Spiel fanden und ihre herausgespielten Würfe hochprozentig verwandelten. Auch defensiv zwang man die Gladiatoren zu schweren Abschlüssen und so zeigte die Anzeigetafel schnell einen deutlichen 3:12-Rückstand (4. Spielminute) der Moselstädter.

Bis zur Mitte des ersten Spielabschnitts blieben die Ulmer tonangebend, bis die Gladiatoren besseren defensiven Zugriff fanden und sich Stück für Stück in die Partie zurückarbeiteten. Dank einiger defensiver Ballgewinne und schneller Transition verkürzten die Hausherren ihren Rückstand und Debütant Steven Ashworth brachte sein Team mit einem getroffenen Dreier auf 20:21 (8.) heran. Am Ende der ersten zehn Minuten stand ein 20:23 zu Buche. 

Das zweite Viertel begann ausgeglichen und den 5.400 Zuschauern in der erneut ausverkauften SWT Arena wurde ein hochklassiges Basketballspiel geboten. Während Ulm weiterhin konsequent den Zug zum Korb suchte und damit auch immer wieder Platz für die außen lauernden Schützen schaffte, zeigten die Gladiatoren tolles Teamspiel und ließen den Ball sehr gut durch die eigenen Reihen laufen. Nolan Adekunle brachte sein Team mit einem getroffenen Dreier in Führung (30:28, 13.) und die Gladiatoren zeigten nun defensiv eine sehr starke Leistung.

Der Vizemeister hatte nun Probleme, Missmatches für ihre Leistungsträger zu kreieren und Trier generierte immer wieder Fastbreak-Punkte nach Ballgewinnen. Zur Mitte des zweiten Viertels sorgte ein Drei-Punkte-Treffer von Jordan Roland nach einem spektakulären Bodenpass des Neuzugangs Steven Ashworth für die 36:28-Führung (15.) der Trierer, die nun an beiden Enden des Feldes spielbestimmend auftraten. Das Spieltempo war nun deutlich höher als noch im ersten Viertel und mit weiterhin dominanter Defense und konsequent ausgespielten Offensivaktionen erhöhten die Gladiatoren ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 49:37. 

Auch zum Start in die zweite Halbzeit blieben die Trierer vor allem defensiv sehr wach und effizient. Offensiv hielt man das Tempo hoch und kam immer wieder in der Transition zu guten Würfen. Mit einem weiteren schnell getroffenen Dreier von Jordan Roland wuchs die Trierer Führung auf 63:44 (25.), bevor die Ulmer wieder besser in ihre Systeme fanden und vor allem im Offensivrebound für große Probleme unter dem Trierer Korb sorgten.

Es gelang dem Team von Ty Harrellson, das Spieltempo zu drosseln und die extrem treffsicheren Trierer Schützen zu schwierigen Abschlüssen zu zwingen. Offensiv übernahmen nun vor allem Ledlum und Jensen die Verantwortung bei ratiopharm Ulm und verkürzten den Rückstand zum Ende des dritten Viertels etwas. Dennoch ging es mit einer zweistelligen Trierer Führung von 75:63 in den Schlussabschnitt. 

Im letzten Viertel konnten die Ulmer über die Defensive erneut ins Spiel zurückfinden. Während die Gladiatoren weiterhin mit Problemen in Rebound zu kämpfen hatten, fanden die Gäste nun auch kleinste Lücken in der sonst sehr kompakten Trierer Defensive und nutzten diese konsequent. Ein getroffener Dreier von Tobias Jensen verkürzte den Ulmer Rückstand auf 78:71 (33.) und zwang Jacques Schneider zur Auszeit. Die Partie hatte nun merklich an Tempo verloren und beide Teams suchten wieder vermehrt den Zug zum Korb.

Während Marco Hollersbacher die Trierer Führung per Drei-Punkte-Treffer zwischenzeitlich auf 87:76 (35.) erhöhte, fanden die Ulmer erneut die richtige Antwort und verkürzten weiter. Bei einer Minute Restzeit auf der Spieluhr führten die Gladiatoren noch mit 94:87 und konzentrierten sich nun darauf, ihren Vorsprung über die Zeit zu bringen. Dies gelang hocheffizient und Nolan Adekunle setzte mit einem weiteren getroffenen Dreier den Schlusspunkt zum 100:89-Heimsieg der VET-CONCEPT Gladiators Trier über ratiopharm Ulm im 1.111. und letzten Spiel von Axel "Aggy" Mock an der Trierer Mannschaftsbank. 

Jacques Schneider, Headcoach der VET-CONCEPT Gladiators: "Es war ein großartiger Abend für den Trierer Basketball. Unser 'Aggy' wurde heute gebührend verabschiedet und ist zu einer Vereinslegende geworden. Ich glaube, dass wir ihm heute einen schönen Abend bescheren konnte, der seinem Einsatz würdig ist. Anfangs hatten wir leichte Probleme, ins Spiel zu kommen, haben uns aber über unsere gute Defensive ins Spiel gekämpft und einen komfortablen Vorsprung zur Pause erspielt. Wir haben es geschafft, das Tempo durchweg zu kontrollieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Am Ende bleiben wir souverän und erkämpfen uns gegen den Vizemeister aus Ulm einen hochverdienten Heimsieg für Aggy." 

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