Vanillekipferl
Die in Europa sehr bekannten Vanillekipferl stammen aus Österreich und werden traditionell zu Weihnachten hergestellt. Häufig findet man sie in Wiener Kaffeehäusern und Bäckereien.
Zutaten:
250 g Weizenmehl
210 g weiche Butter
100 g gemahlene Mandeln
80 g Zucker (oder Puderzucker)
2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Pck. Puderzucker zum Wenden
2 Pck. Vanillezucker zum Wenden
Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig gut miteinander verkneten. Den Kipferlteig zu Rollen mit einem ungefähren Durchmesser von 4 cm formen. Anschließend in Folie gewickelt 30 bis 60 Minuten in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit den Puderzucker in eine große Schüssel sieben und mit zwei Päckchen Vanillezucker vermengen. Die gekühlten Teigrollen nach und nach in ca. 1 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden. Aus diesen Scheiben die Kipferl formen und nicht zu eng aneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft ca. 10 bis 15 Minuten backen, bis die Kipferl beginnen zu bräunen. Die Kipferl etwas abkühlen lassen. Dann in der vorbereiteten Puderzuckermischung von allen Seiten wenden. Die fertigen Kipferl vor dem Servieren komplett auskühlen lassen.
Spritzgebäck
Das klassische Spritzgebäck ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck aus Deutschland, welches sich durch seine spritzige Form und einen butterig-zarten Geschmack auszeichnet.
Zutaten:
500 g Weizenmehl
250 g Zucker
2 Prisen Salz
125 g Butter
125 g Margarine
½ Pck. Backpulver
2 Pck. Vanillezucker
1 Ei, Größe M
1 Eigelb, Größe M
150 g Zartbitterkuvertüre zum Verzieren
1 Pck. gehackte Mandeln zum Verzieren
Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten und zugedeckt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig durch einen Fleischwolf mit einem Aufsatz für Spritzgebäck drehen und beliebige Plätzchen herstellen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze auf der zweiten Schiene von unten ca. 10 bis 15 Minuten backen. Eine Hälfte der fertig gebackenen Plätzchen bis zur Hälfte in die Kuvertüre tunken und mit gehackten Mandeln bestreuen. Die andere Hälfte der Plätzchen auf ein Gitter legen und die flüssige Kuvertüre in dünnen Streifen darüber verteilen.
Zimtsterne
Das aus Schwaben stammende Rezept zählt zu den absoluten Nasch-Klassikern der Adventszeit. Mit ihrer weichen Textur und dem feinem Zimt-Aroma verbreiten die köstlichen Gebäckstücke eine festliche Stimmung.
Zutaten:
Ausstecher Stern (etwa 4,5 cm)
300 g gemahlene, ungeschälte Mandeln oder Haselnüsse
150 g Puderzucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
2 Tropfen Rum-Aroma nach Belieben
1 gestr. TL gemahlener Zimt
2 Eiweiß, Größe M (für den Eischnee)
1 Eiweiß, Größe M
100 g Puderzucker
Zubereitung:
Für den Teig die Mandeln oder Haselnüsse, Puderzucker, Vanillin-Zucker, Aroma, Zimt und ein Eiweiß in einer Rührschüssel mit einem Knethaken verkneten. Den Teig abgedeckt etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Für den Eischnee die zwei Eiweiß in einem Rührbecher mit dem Mixer auf höchster Stufe sehr steif schlagen. Den Puderzucker sieben und nach und nach unterrühren. Die Masse in ein Schälchen füllen, abdecken und bis zur Verwendung kalt stellen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze 140 °C, Heißluft 120 °C). Die Arbeitsfläche mit Puderzucker bestreuen und den Teig, am besten mit einem Bogen Backpapier belegt, gut 1/2 cm dick ausrollen, anschließend Sterne ausstechen. Die Zimtsterne auf das Backblech legen und den Eischnee mithilfe eines kleinen Messers darüber streichen. Die Zimtsterne in die untere Schiene des Backofens schieben und für 20 bis 25 Minuten backen. Beim Herausnehmen sollen sich die Zimtsterne auf der Unterseite noch etwas weich anfühlen. Die Gebäckstücke mit dem Backpapier vom Backblech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
Schwarz-Weiß-Gebäck
Mit einem Mürbeteig als Basis und der Kombination aus hell und dunkel sowie butterig und schokoladig schmeckt Schwarz-Weiß-Gebäck nicht nur lecker, sondern macht auch optisch was her.
Zutaten:
250 g Weizenmehl
1 gestr. TL Backpulver
150 g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
½ Röhrchen Rum-Aroma
1 Ei, Größe M
125 g weiche Butter oder Margarine
15 g Back-Kakao
15 g Zucker
1 EL Milch
Zubereitung:
Das Mehl mit dem Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles mit einem Knethaken zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Für den dunklen Teig den Kakao sieben, mit Zucker und Milch verrühren und unter die Hälfte des hellen Teiges kneten. Den hellen und dunklen Teig jeweils zu einer Kugel formen und getrennt in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten kalt stellen. Der Teig kann nach Belieben entweder sowohl zu einem Schnecken- oder Schachbrettmuster als auch zu runden Talern verarbeitet werden. Aus dem dunklen Teig eine 3 cm dicke Rolle formen. Den hellen Teig ½ cm dick ausrollen, mit Eiweiß bestreichen und die dunkle Rolle darin einwickeln. Die Teigrollen oder -blöcke eine Zeitlang kalt stellen. Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze bzw. 160 °C Heißluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Teigrollen oder -blöcke in gleichmäßige, knapp 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf das Backblech legen, anschließend die Gebäckstücke für ca. 15. Minuten backen. Das Schwarz-Weiß-Gebäck auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
Engelsaugen
Engelsgleicher Genuss: Diese Weihnachtskekse, auch als Husarenkrapfen oder Kulleraugen bekannt, können aufgrund ihrer Bezeichnung auf eine lange Tradition zurückblicken.
Zutaten für ca. 40 Stück:
240 g Mehl
150 g Butter
2 Eigelb
70 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
1 Bio-Zitrone, fein abgeriebene Schale
1 Prise Salz
Himbeerkonfitüre und/oder Johannisbeerkonfitüre
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
Alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Für 1 bis 2 Stunden kalt stellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft ca. 180 °C) vorheizen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf das Backblech setzen. Mit einem in Mehl getauchten Kochlöffelstiel Mulden in die Kugeln bohren. Wichtig: nicht durchbohren. Die Konfitüre glatt rühren und mit einem Spritzbeutel oder einem kleinen Espressolöffel in die Vertiefungen der Teigkugeln füllen. Im vorgeheizten Backofen 10 bis 15 Minuten backen. Darauf achten, dass die Engelaugen nicht zu braun werden. Abschließend auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Rumkugeln
Ursprünglich in Dänemark entwickelt, um Schokoladenreste zu verwerten, traten sie schon bald ihren Siegeszug um die Welt an. Heute sind Rumkugeln nicht nur zur Weihnachtszeit eine echte Spezialität.
Zutaten für 40 Kugeln:
100 g Butter
100 g Puderzucker
300 g Zartbitterschokolade
2 EL Kakaopulver
4 EL Rum (54%)
Schokostreusel
100 g Butter
Zubereitung:
Die Butter sehr schaumig rühren, den Puderzucker durch ein Sieb zur Butter geben, die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Schokolade und den Rum in das Butter-Zucker-Gemisch einrühren. Anschließend die Masse ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Hände in kaltes Wasser tauchen und mithilfe eines Löffels aus der Masse kleine Kugeln formen. Zum Schluss die Kugeln in den Schokostreuseln wälzen. Auf eine Platte legen und erneut für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.