Ob an der Hausfassade oder in der gemütlichen Stube, ob eher klassisch gehalten oder selbst hergestellt: Die Weihnachtsbeleuchtung ist auch eine Frage der individuellen Kreativität. Die meisten Menschen beginnen mit dem Anbringen und Aufbauen der Beleuchtung am Wochenende des Ersten Advents. Dabei ist es wichtig, in jedem Fall die Nachtruhe einzuhalten, die von 22 bis 6 Uhr gilt.
Draußen vor der Tür
Nicht nur mit Lichterketten, sondern auch mit strahlenden Figuren wie Rentieren und Schneemännern, leuchtenden Weihnachtssternen und überdimensionalen Geschenkpäckchen im Vorgarten sowie einem schillernden Kranz am Hauseingang versetzt man Gäste bereits bei deren Ankunft in weihnachtliche Stimmung. Dank moderner LED-Technologie sind viele der Lichter nicht nur heller und sicherer, sondern auch energieeffizienter, was die Weihnachtsbeleuchtung umweltfreundlicher macht. Darüber hinaus gibt es solarbetriebene, witterungsgeschützte Leuchtkörper für den Außengebrauch, welche ohne Batterien funktionieren, sich bei Tageslicht aufladen und per Zeitschaltuhr von selbst bei Dunkelheit beginnen zu leuchten. Das Aufladen ist jedoch nicht immer gewährleistet, da die Sonne bei trübem Winterwetter nur selten zu sehen ist.
Funkelnde Akzente
Draht-Lichterketten sind eine beliebte Wahl, wenn es darum geht, besondere Lichtakzente zu setzen. Die filigranen, oft biegsamen Drähte, an denen kleine LEDs befestigt sind, bieten eine vielseitige Dekorationsmöglichkeit, die sich an verschiedene Stilrichtungen anpassen lässt. Zur Weihnachtszeit zaubern sie ein festliches Flair in Kränze, auf Fensterbänke oder an den Weihnachtsbaum und verleihen so jedem Raum eine warme und gemütliche Note. Dank der LED-Technologie erwärmen sich die Lichter kaum, sodass sie bedenkenlos auf empfindlichen Oberflächen oder in Kombination mit verschiedenen Materialien verwendet werden können.
Gemütlich – mit Sicherheit
LED-Kerzen sind eine sichere und langlebige Alternative zu herkömmlichen Wachskerzen. Sie bestehen aus Kunststoff oder Echtwachs und simulieren mithilfe moderner LED-Technologie ein flackerndes Kerzenlicht, das täuschend echt wirkt. LED-Kerzen sind ideal für Haushalte mit Kindern oder Haustieren, da sie keine offene Flamme haben und somit keine Brandgefahr besteht. Zudem sind sie umweltfreundlicher, da sie über lange Zeiträume hinweg genutzt werden können und oft mit wiederaufladbaren Batterien oder per USB betrieben werden. Egal ob Teelicht, Stumpen- oder Tafelkerzen: Mit Fernbedienung und Timer-Funktion bieten sie zusätzlichen Komfort und schaffen eine gemütliche Atmosphäre auf Knopfdruck.
Aus Alt mach' Neu
Wer mit individueller Weihnachtsbeleuchtung die eigenen vier Wände erhellen möchte, kann aus Altem etwas leuchtend Neues gestalten. So lassen sich zum Beispiel aus alten Einmachgläsern stimmungsvolle Lichter für die Fensterbank basteln, indem man zunächst die Gläser ausspült und das Etikett entfernt. Beim Bemalen, Besprühen oder Bekleben sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zuletzt bindet man außen an die Gläser dekorative Tannenzweige oder -zapfen. Ausgediente Lichterketten, die sich nicht mehr entknoten lassen, gibt man einfach in einen gereinigten Glaskörper und schon erhält man ein dekoratives Dekostück. Auch Konservendosen lassen sich zu hübschen Leuchtkörpern umfunktionieren, indem man nach dem Reinigen mit einem spitzen Gegenstand weihnachtliche Muster und Figuren herausstanzt.