Bereits seit der Römerzeit gibt es Spuren jüdischen Lebens in Trier. Nach einer wechselhaften jüdischen Geschichte Triers gibt es heute eine aktive jüdische Gemeinde, der es ein Anliegen ist, dass das jüdische Leben in Trier sichtbar wird.
Im Zuge dessen wurden die Jüdischen Kulturwochen ins Leben gerufen. Veranstaltet von der Jüdischen Kultusgemeinde in Zusammenarbeit mit der Stadt Trier und ausgehend von dem sich großer Beliebtheit erfreuenden koscheren Pop-up-Restaurant in der Brasserie SIM an der Porta Nigra, werden nun weitere Veranstaltungen angeboten.
Gleich zu Beginn der Jüdischen Kulturwochen wird es wieder kulinarisch in der Brasserie SIM: An den Abenden vom 03. bis 06.04. wartet diese mit einem koscheren Vier-Gänge-Menü und verschiedenen Musikkünstler:innen auf, darunter die Geigerin Anna Agre und das musikalische Multitalent Maksym Lyubachevsky.
Ab dem 04.04. können sich Interessierte an mehreren Terminen Führungen zu Themen wie "Auf den Spuren der jüdischen Geschichte" oder "Das Unsichtbare entdecken – Spaziergang mit historischen Fotoaufnahmen" anschließen.
Am 08. und 10.04. finden die Vorträge "Neues aus dem Mittelalter: Juden und Christen in Trier (10.-15. Jhd.)" und "Der klassische Charakter der Menschheit – Reformrabbiner Samuel Hirsch (1815-1889)" in der Wissenschaftlichen Bibliothek statt. Ein weiterer Vortrag mit dem Titel "Von Kassel nach Gaza – Antisemitismus in der Kunstwelt und seine ideologischen Kontinuitäten" geht am 17.04. im Vortragsraum der VHS Trier über die Bühne.
Darüber hinaus gibt's am 14.04. die Vorführung des Films "Das Konzert" im Broadway Filmtheater sowie ein Konzertabend mit dem Trio Tchiribim" am 24.04. im Palais Walderdorff zu erleben. Am 27.04. lädt schließlich die Synagoge zum Tag der offenen Tür mit Musik und Lyrik unter dem Motto "Jung – Kreativ – Jüdisch" ein.
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