Im Spiel gegen die Bayer Giants Leverkusen musste Headcoach Marco van den Berg neben den Langzeitverletzten auch auf Dan Monteroso und Austin Wiley verzichten. Im Gegenzug stand Kalidou Diouf nach überstandener Schulterverletzung wieder im Kader der Trierer.
Chase Adams, Kevin Smit, Thomas Grün, Matt Freeman und Robert Nortmann in der Starting Five fanden gegen die Giants schnell in die Partie und erspielten sich bereits nach vier Minuten eine 12:5-Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels bauten die Gladiators jedoch defensiv ab und ließen die Hausherren damit wieder rankommen – 25:21 führten die Gäste zur ersten Unterbrechung.
Auch im zweiten Viertel bekamen die Trierer die Big Men der Giants nicht in den Griff. Dank einer starken Offensivleistung entwickelte sich aber ein offenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Ein Dreier von Thomas Grün sorgte für den 47:48-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gladiators einen guten Start. Vorne traf man weiterhin hochprozentig und defensiv fand man endlich die Stabilität. Dadurch erarbeiteten sich die Trierer Stück für Stück eine Führung heraus, die vor dem letzten Viertel 77:66 betrug.
Der letzte Spielabschnitt begann mit einem Lauf der Leverkusener, die den Druck auf die Trierer Defense nun deutlich erhöhten. Bereits bei vier Minuten Restspielzeit war die Gladiators-Führung auf zwei Punkte geschmolzen. Leverkusens Haris Hujic traf immer Würfe aus der Distanz. Aber auch die Trierer blieben dran und versenkten durch Chase Adams mehrere Freiwürfe zur Führung. Bei nur 0,9 Sekunden Restzeit traf Leverkusens Grant Dressler den entscheidenden Mitteldistanzwurf zum 98:99-Endstand aus Sicht der Trierer.
Am Samstag treffen die Gladiators auf die wiha Panthers Schwenningen.