Das älteste und größte Festival seiner Art in Rheinland-Pfalz lässt das Moseltal zwischen Luxemburg und Koblenz den gesamten Sommer über mit rund 50 Konzerten erklingen. Mit einem vielfältigen Repertoire an Musikstilen verschiedenster Epochen lässt das diesjährige Programm die Herzen der Besucher:innen höherschlagen. Auch 2026 geben sich namhafte Orchester, erstklassige Ensembles und renommierte Instrumentalsolist:innen den Taktstock in die Hand.
Kennzeichnend für das mosel musikfestival sind die außergewöhnlichen und besonderen Spielstätten, die vom Trierer Dom und kleineren Pfarrkirchen über imposante Schlösser und UNESCO-Welterbestätten bis hin zu Spitzen-Weingütern der Region sowie Veranstaltungen unter freiem Himmel reichen. Somit werden nicht nur klassische Konzertgänger:innen, sondern auch Kulturtourist:innen angesprochen.
Der Startschuss fällt am 23.07. mit dem Auftritt des Mandolinen-Virtuosen Avi Avital im Barocksaal des Kloster Machern, der gemeinsam mit Pianist Omer Klein Eigenkompositionen und Bearbeitungen zum Besten gibt. Tags darauf tritt der israelischstämmige Zupfmusiker mit den 47 Musiker:innen des Kammerorchesters Basel in St. Maximin in Trier auf und performt sowohl Werke von Debussy, Ravel und Dukas als auch von Haydn und Hummel sowie den Filmkomponisten Greenwood und Legrand.
Bei der beliebten Reihe "Weinklang" sind unter anderem das Salaputia Brass Quintett am 02.08. im Traben-Trarbacher Weingut Villa Huesgen, der Cellist Arne Zeller am 26.08. im Weingut Markus Molitor in Zeltingen-Rachtig sowie die Kammerata Luxembourg am 08.09. im Schloss Lieser zu erleben.
Im Rahmen der Preisträgerkonzerte des Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerbs treten am 05.08. Manuel Pschorn in der Trierer Konstantin-Basilika sowie Giacomo Gabusi am 11.08. in St. Brixius in Bernkastel-Kues auf.
Ein musikalischer Gaumenschmaus erwartet die Gäste von "Klanggenuss" am 19.08. in Rüssels Landhaus in Naurath/Wald. Während die Multiinstrumentalisten von Wild Strings mit akustisch-elektronischen Mitteln einzigartige Fusionen aus Pop, Swing, Klassik und traditioneller Musik anderer Kulturen zu Gehör bringen, bereitet das Küchenteam ein 3-Gänge-Menü inklusive Weinbegleitung, Sektempfang und Fingerfood zu.
In Zusammenarbeit mit "Jazz im Brunnenhof" kann sich das Publikum auf The Jakob Manz Project am 27.08. und das Preisträger-Konzert des JTI Trier Jazz Award mit Andreas Schaerer am 03.09. freuen.
Zu den weiteren Programmhighlights zählen die "Nachts in …" Konzerte des Barockmusik-Ensembles Combattimento am 29.08. in St. Gangolf und des Westminster Cathedral Choir am 18.09. in der Hohen Domkirche St. Peter zu Trier.
Am 13. und 14.09. werden im Deinhard's Doctor in Bernkastel-Kues bzw. am Campus für Gestaltung in Trier bei "Grains of … Sound" zwei Klavierwerke mit der fesselnden visuellen Erzählkunst der Sandkünstlerin Erica Abelardo verknüpft.
Das letzte Wochenende des mosel musikfestivals wird mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz am 02.10. in St. Maximin eingeläutet. Unter der musikalischen Leitung von Christoph Eschenbach kommt an diesem Abend Anton Bruckners Sinfonie Nr. 2 c-Moll zur Aufführung. Zum Finale gibt's den "Schlussakkord" im Trierer Dom: Am 03.10. steht die "Messa da Requiem" von Giuseppe Verdi auf dem Programm, dargebracht von den Chören der DOMmusik und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier.
Das gesamte Programm und die Tickets gibt's auf moselmusikfestival.de.