Wer in Trier die Sonne richtig genießen möchte, hat seit Montag eine neue Anlaufstelle. Unterhalb des Nordbads befindet sich mit dem neuen Moselstrand ein rund 6.000 Quadratmeter großes Areal für alle Sonnen-Jünger. Während ein Teil des Moselstrandes allen Besuchern offen steht, wird ein anderer von der "Moselperle" bewirtschaftet, die unter anderem von Gastronom Alexander Brittnacher betrieben wird, der bereits mit dem City-Beach auf dem Karstadt-Dach erste Stranderfahrungen sammeln konnte.
Kalte Drinks, Urlaubsfeeling und jede Menge Sitzgelegenheiten – das Konzept der "Moselperle" geht bisher voll auf und wurde laut Brittnacher bislang gut angenommen: „Die ersten Tage waren ein voller Erfolg und sehr gut. Wir hatten einen tollen Start mit tollem Wetter und tollen Gästen.“
Auch die Umsetzung des Hygiene-Konzepts funktioniert bisher reibungslos. „Da muss man vor allem unsere Gäste loben, die uns dabei helfen, die Richtlinien einzuhalten. Da ist bisher keiner einfach über das Seil geklettert, sondern alle über den Bar-Zugang gekommen, wo wir die Kontaktdaten aufnehmen. Auch die Abstandsregelungen werden eingehalten und ein Nasen-Mund-Schutz beim Betreten getragen. Alles läuft gut, obwohl man wegen der Aufnahme der Kontaktdaten in der Rush Hour leider etwas warten muss. Aber keine Sorge, auch das geht schnell und nach fünf bis sechs Minuten ist man drin.“
Die Begeisterung für den Moselstrand inklusive "Moselperle" dürfte bald seinen vorläufigen Höhepunkt erleben, denn das erste Wochenende steht bevor. Für Brittnacher eine Herausforderung: „Wir sind absichtlich am Wochenanfang gestartet, um nicht überrannt zu werden und zu sehen, wie sich unsere Gäste verhalten. Wir haben ja schließlich auch nur begrenzte Kapazitäten, die wir einhalten müssen. Da viele im Sand liegen oder unsere Sitzgelegenheiten nutzen, können wir gut auf die nötigen Abstände achten.“
Selbst falls die Kapazitäten der "Moselperle" erschöpft sein sollten, können Besucher die Urlaubs-Atmosphäre am Moselufer genießen. Grund dafür sei das große Areal. Es gibt laut Brittnacher also auch die Möglichkeit, sich „außerhalb des 'Moselperle'-Bereichs zu platzieren“.
Aktuell begeistert die "Moselperle" vor allem durch das breit gefächerte Angebot. So ermöglicht es der SUP-Board-Verleih von trick17, sich auch sportlich zu betätigen. In Zukunft könnte es zudem Live-Auftritte von Musikern geben, wie Brittnacher erklärt: „Wir sind in Gesprächen mit dem Ordnungsdezernenten und dem Ordnungsamt, inwieweit so etwas möglich ist. Wir planen vielleicht mal ein kleines elektronisches Open Air. Das wird aber dann keine große Club-Beschallung, sondern eher chillige Background-Musik.“
Wer hingegen einfach die Sonne, coole Drinks und gutes Essen genießen möchte, kann auf das Vor-Ort-Angebot zurückgreifen. Das Essen stammt von Ali Haidars Restaurant Herrlich Ehrlich, Drinks gibt’s an der "Moselperle"-Bar. „Es gibt Biere vom Fass, eine große Auswahl an Softdrinks wie Fritz, außerdem Cocktails und eine große Gin-Auswahl. Wir haben auch eine Barista-Maschine für Espresso und Kaffee. Der Platz in einem Schiffscontainer ist leider begrenzt, aber Besucher dürfen sich auf Einiges freuen.“
Der Moselstrand ist noch bis September von 11:00h bis 23:00h geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es auf facebook.com/MoselperleTrier.