Meisjer
Typisch Trierisch: Die "Meisjer" sind in Zucker gewälzte Karnevalsmäuse, die aus Hefeteig zubereitet werden.
Zutaten für 25 Stück:
500 g Mehl
200 ml Milch
80 g Butter
60 g Zucker
5 Eigelb
1 Würfel frische Hefe
1 Prise Salz
Butterschmalz oder Rapsöl zum Ausbacken
Zubereitung:
Das Mehl gibt man in eine Schüssel und formt eine Mulde. Dann bröselt man die frische Hefe hinein, gibt den Zucker und etwas lauwarme Milch hinzu und lässt alles ein paar Minuten gehen. Dann gibt man das Eigelb, das Salz, die lauwarme Butter sowie die restliche lauwarme Milch ebenfalls dazu und verarbeitet das Ganze mit einem Rührgerät (Knethaken) zu einem glatten Teig. Nachdem der Teig an einem warmen Ort ca. 90 Minuten geruht hat, kann man ihn auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche von Hand kurz durchkneten und zu einem 7 bis 8 Millimeter dickem Rechteck ausrollen. Anschließend werden daraus Rauten geschnitten. Um die Meisjer zu formen, drückt man in der Mitte jeder Raute mit dem Finger ein Loch durch den Teig. Durch dieses Loch wird jeweils eine Spitze der Raute von unten sowie von oben durch das Loch gezogen. Die so geformten Mäuschen lässt man abgedeckt nochmals ca. 10 Minuten ruhen. In der Zwischenzeit kann man das Butterschmalz oder Rapsöl in einer Pfanne oder einem Topf auf ca. 160 Grad erhitzen. Darin lassen sich die Meisjer portionsweise hell ausbacken – auf jeder Seite ca. 2 Minuten. Zum Schluss nur noch die Mäuschen auf Küchenkrepp abtropfen lassen und danach in Zucker wälzen.
Gefüllte Berliner Pfannkuchen
Berliner, Pfannkuchen oder Krapfen? Diese Frage ist regional verschieden zu beantworten. Meist kommt die süße Nascherei mit einer leckeren Füllung wie Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme daher.
Zutaten für 20 Stück:
500 g Mehl
150 ml Milch
100 g weiche Butter
30 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Würfel frische Hefe
3 mittlere oder zwei große Eigelb
1 Prise Salz
200 g Puderzucker
400 g Marmelade oder andere Füllung
Butterschmalz oder Öl zum Frittieren
Zubereitung:
Das Mehl wird in eine Teigschüssel gegeben und in der Mitte eine Mulde geformt. Dort hinein bröckelt man die frische Hefe. 2 EL von der Milch erwärmen und zusammen mit 1 TL Zucker über die Hefe geben, dann alles miteinander vermischen. Das Ganze etwa 10 bis 15 Minuten ruhen lassen. Nun die restliche Milch, den restlichen Zucker sowie den Vanillezucker, die weiche Butter, die Eigelbe und die Prise Salz hinzugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Danach die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Hefeteig für etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Für die Berliner wird der Teig in gleichgroße Kugeln geteilt und diese auf Backpapier gelegt. Erneut mit dem Handtuch abdecken und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Das Butterschmalz oder Öl in den Frittiertopf geben und erhitzen. Die Temperatur ist perfekt, wenn man ein Holzstäbchen oder Zahnstocher hineinhält und kleine Bläschen daran aufsteigen. Nun gibt man die Teiglinge portionsweise ins Fett. Dabei darauf achten, genug Platz zwischen den Teiglingen zu lassen. Sie sollen im Fett schwimmen und sich nicht berühren. Wenn eine Seite goldgelb ist, kann man sie wenden und die andere Seite ausbacken. Anschließend mit einer Frittierkelle aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Wenn alle fertig gebacken sind, geht es ans Füllen. Dazu die Füllung nach Wahl in einen Spritzbeutel mit möglichst kleiner Metall- oder Plastiktülle geben, diese bis zur Mitte des Berliner Pfannkuchens hineinstechen und füllen. Zum Schluss die Berliner Pfannkuchen klassisch mit Puderzucker bestreuen.
Quarkbällchen
Luftig, luftiger, Quarkbällchen: Im Gegensatz zu den Krapfen werden sie in der Regel ohne Hefe hergestellt.
Zutaten für 30 Stück:
125 g Zucker
20 g Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Spritzer Zitronensaft
4 Eier (Größe M)
250 g Quark
250 g Mehl
8 g Backpulver
Öl oder Fett zum Frittieren
300 g Zucker
20 g Zimt, gemahlen
Zubereitung:
Die Fritteuse auf 170 Grad aufheizen. Dann das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Salz und dem Zitronensaft cremig aufschlagen. Den Quark vorsichtig unter die Eiermasse heben, anschließend die Mehlmischung zufügen und alles zu einem glatten Teig verbinden. Mithilfe von zwei Esslöffeln aus dem Teig Kugeln formen und diese in das heiße Frittierfett geben. Bitte beachten: Nicht zu viele Quarkbällchen auf einmal in die Fritteuse geben, da die Teigstücke an Volumen gewinnen. Die Quarkbällchen backt man etwa 5 bis 7 Minuten goldbraun aus und wendet sie dabei mehrmals mit einer Gabel im Fett, damit sie gleichmäßig bräunen. Nach dem Backen legt man die Quarkbällchen zum Abtropfen auf ein Stück Küchenpapier. Zum Schluss wird der Zucker mit dem Zimt gründlich vermischt und die abgetropften, aber noch heißen Quarkbällchen darin gewälzt.
Nussecken
Trotz Ecken und Kanten: Nicht nur diejenigen von Meister Guildo Horn schmecken vorzüglich.
Zutaten Teig:
300 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
130 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
2 Eier
130 g Margarine
5 EL Aprikosenmarmelade
Zutaten Nuss-Belag:
200 g Butter
180 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
4 EL Wasser
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gehackte Haselnüsse
250 g dunkler Schokoguss
Zubereitung:
Das Mehl, das Backpulver, den Zucker, den Vanillezucker, die Eier und die Margarine zu einem Teig verarbeiten. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit der Aprikosenmarmelade bestreichen. Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Wasser erwärmen und das Ganze kurz aufkochen lassen. Anschließend die Nüsse unterrühren und die Masse auf den Teig geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 30 Minuten backen. Nach dem Backen das Gebäck etwas auskühlen lassen. Danach in Vierecke und diese in Dreiecke schneiden. Jeweils zwei Ecken in Schokoladenguss tauchen und abkühlen lassen.