Unter der künstlerischen Leitung der Komponistin Catherine Kontz gibt sich die Crème de la Créme der Szene die Klinke in die Hand und bringt an vier Tagen ein Kaleidoskop zum Thema "Memory" auf die Bühnen der Säle in der Philharmonie – mit einer Vielzahl an Ein- und Ausblicken in unterschiedlichen Formaten.
Das abwechslungsreiche Programm reicht von fast schon zu Klassikern gewordenen Komponisten wie Morton Feldman und Christian Wolff hin zu einer breiten Riege aufstrebender junger Talente. Bei den Auftritten kommen traditionelle Musikinstrumente ebenso zum Einsatz wie beispielsweise Nebelhörner, klassisch Notiertes und Improvisiertes. Auf der Bühne stehen unter anderem Hyoid Voices, Luxembourg Philharmonic, Vivi Vassileva, Gëlle Fraen, David Wilfred und Sunny Kim.
Zusätzlich präsentiert das Rainy Days Festival Uraufführungen und Werke von Errollyn Wallen, Maija Hynninen, Christopher Trapani, Marco Pütz, Yoshi Wada, Owen Spafford sowie weiteren Komponist:innen.
Doch nicht nur Neuer Musik kann man lauschen, sondern auch den Klangspuren der Vergangenheit: Mittels verschiedener QR-Codes, die über das gesamte Gebäude verteilt sind, kommt man in den Hörgenuss von historischen Aufnahmen des RTL-Orchesters. Darüber hinaus wartet mit "Remember Me …" eine Operninstallation im Miniaturformat, inspiriert durch den Schreibtisch der Großmutter der Komponistin Claudia Molitor.
Die Angebote des Festivalsonntags richten sich an entdeckungsfreudige Familien, wo sich Klein und Groß auf den Kompositionsworkshop "Hören – Verklingen – Erinnern" und ein interaktives Microkonzert freuen dürfen.
Tagestickets sind ab 15,- Euro erhältlich, der Festivalpass mit Gültigkeit an allen vier Tagen kostet 55,- Euro. Das komplette Programm gibt's auf rainydays.lu.