Die Trierer starteten mit Kevin Smit, Chase Adams, Thomas Grün, Matt Freeman und Austin Wiley in die erste Partie nach der erneuten Team-Quarantäne. Trotz dieser Zwangspause spielten die Gladiators gegen den ProA-Zweiten aus Heidelberg stark auf. Austin Wiley verbuchte mit einem Dunk die ersten Trierer Punkte und mit gutem Offensivspiel führten die Gäste nach fünf Minuten bereits mit 12:4. Aber auch die Hausherren hielten das Tempo hoch und verkürzten zum Viertelende auf 17:13.
Im zweiten Spielabschnitt setzte sich der offensive Schlagabtausch fort. Nun trafen die Heidelberger allerdings deutlich besser und verbuchten dank der guten Trefferquote eine zwischenzeitliche 25:31-Führung. Die Gladiators kämpften sich jedoch zurück und hielten die Partie eng – 33:35 zum Ende des zweiten Viertels.
Auch nach dem Seitenwechsel lagen beide Mannschaften bis zur 25. Spielminute gleichauf. Erst jetzt begannen die Trierer zu wanken, die sich binnen weniger Minuten mehrere Turnovers leisteten. Die Folge: Die Academics zogen auf 47:59 davon.
Im finalen Viertel konnten die Hausherren diesen Vorsprung weiter behaupten. Zwar drängten die Gladiators auf die Aufholjagd, doch nach erneuten Ballverlusten konnten die Gäste keinen Lauf mehr starten. So blieb es beim Ertönen der Schlusssirene bei zwölf Punkten Rückstand und einem Endergebnis von 68:80.
Der Trierer Headcoach Marco van den Berg führte eine Schwachstelle im Spiel seiner Mannschaft als Grund für die Niederlage an: „Glückwunsch an Heidelberg, sie haben das Spiel verdient gewonnen. Die Gründe dafür sehe ich in unserer Inside-Defense, wo wir 50 Punkte in der Zone zugelassen haben, und in der offensiven Ballkontrolle, da wir viel zu viele Ballverluste hatten. Wir müssen jetzt auf uns schauen und weiter daran arbeiten.”
Am 05.03. empfangen die Römerstrom Gladiators Paderborn in der heimischen Arena.