Nach drei Heimspielen in Folge mussten die Römerstrom Gladiators zum ersten Mal in diesem Jahr auswärts ran. Im Aufgebot gegen die Nürnberg Falcons stand dabei auch der Center-Neuzugang Austin Wiley, der vom Erstligisten MHP Riesen Ludwigsburg in die älteste Stadt Deutschlands wechselte.
Mit Chase Adams, Dan Monteroso, Thomas Grün, Matt Freeman und Robert Nortmann in der Starting Five fanden die Gäste früh ins Spiel. Auch Wiley verbuchte seine ersten Minuten im Dress der Moselaner und zeigte beim Rebounding sein Potenzial. Doch auch die Falcons machten nach schwachen Anfangsminuten offensiv Druck und glichen bis zum Viertelende auf 17:17 aus.
Im zweiten Durchgang erhöhten die Trierer den defensiven Druck und zwangen die Hausherren immer wieder zu schweren Würfen. Im Gegenzug konnten die Nürnberger der Gladiators-Offense nur wenig entgegensetzen. So bauten die Gäste einen Vorsprung von 45:31 auf.
Im dritten Viertel machte sich die fehlende Spielpraxis der Nürnberger deutlich bemerkbar. Den Falcons fehlte offensiv und defensiv der Rhythmus, was die Trierer eiskalt ausnutzen. Dank einer hohen Trefferquote zogen die Gladiators auf mehr als 20 Punkte davon und machten damit schon vor dem letzten Spielabschnitt alles klar.
Die Falcons warfen im finalen Viertel alles in die Waagschale und verkürzten dank eines Laufs auf 76:62. Die Trierer ließen aber keinen Zweifel mehr am Sieger aufkommen und brachten nach guten eigenen Abschlüssen den Vorsprung über die Zeit – 90:72 Endstand.
Gladiators-Headcoach Marco van den Berg hatte gleich ein Sonderlob für den Neuzugang parat, der elf Punkte verbuchte: „Ein wichtiger Auswärtssieg und ein gutes erstes Spiel von Austin Wiley. Die ausgeglichene Punkteverteilung zeigt, dass wir mit Teambasketball gewonnen haben. In der zweiten Hälfte hatten wir ein paar unnötige Ballverluste, aber letztlich war es ein gutes Spiel. Wir haben wieder eine ausgeglichene Bilanz und das Saisonziel Playoffs ist in Reichweite.”
Am Sonntag gastieren die Römerstrom Gladiators bei den Bayer Giants Leverkusen.