Im Spiel gegen die Panthers aus Schwenningen vertraute Gladiators-Headcoach Marco van den Berg auf Chase Adams, Kevin Smit, Jonas Grof, Thomas Grün und Austin Wiley in der Starting Five. Diese Aufstellung erwischte jedoch keinen guten Start, denn bereits nach vier Minuten lagen die Hausherren mit 2:8 hinten. Offensiv suchten die Trierer zu oft Ein-gegen-eins-Aktionen und auch defensiv verschenkte man zu oft freie Würfe. Trotz dieser Schwächen verkürzte man den Abstand zum Viertelende auf 14:18.
Obwohl die Gladiators im zweiten Viertel deutlich besser standen, trafen die Panthers weiter hochprozentig. Auch wenn offensiv bei den Trierern nicht alles zusammenlief, glich man zwischenzeitlich aus und lag dank eines Dreiers von Chase Adams am Ende des Spielabschnitts nur noch zwei Punkte zurück.
Im dritten Viertel begannen die Gladiators deutlich besser und hebelten die aggressive Schwenningen-Defense immer wieder mit erfolgreichen Kick-Out-Pässen aus. Dank dieser Leistung eroberte man nach 24 Spielminuten die erste Führung des Spiels. Eine unkonzentrierte Phase der Hausherren nutzten die Gäste jedoch, um die Partie zu drehen und mit vier Punkten Führung ins letzte Viertel zu starten.
Der finale Spielabschnitt begann mit einem starken Lauf der Schwenninger, denen die Gladiators unter dem eigenen Korb nichts entgegenzusetzen hatten. Bereits nach drei gespielten Minuten im letzten Abschnitt lagen die Trierer mit 54:65 zurück. Diverse Turnovers und viele Fastbreaks verhinderten ein Comeback der Hausherren, sodass sich am Ende die Panthers über einen 77:65-Sieg freuen durften.
Durch die Niederlage rutschten die Römerstrom Gladiators auf den zehnten Platz ab. Die Panthers Schwenningen kletterten hingegen auf den achten und damit letzten Playoff-Platz. Auch Marco van den Berg musste die Leistung der Gäste anerkennen: „Wir müssen wieder unseren offensiven Rhythmus finden. Heute hat Schwenningen es uns defensiv sehr schwer gemacht und sich gut an uns angepasst. Wir müssen den Ball offensiv besser bewegen, um gute und freie Würfe zu kreieren.“