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So war's …

… beim Fisherman’s Friend StrongmanRun 2018

Erstellt am 29.05.2018

Es war warm, es war dreckig und es hat Spaß gemacht! So lautete das überwiegende Fazit der etwa 10.000 Strongman-Runner beim elften Fisherman’s Friend StrongmanRun am Nürburgring. Das Lifestyle-Magazin war für euch am 26. Mai mittendrin.

Sie stöhnen, sie schreien vor Schmerz und im Ziel? Da jubeln sie alle! Der Fisherman’s Friend StrongmanRun am Nürburgring in der Eifel ist etwas für die Menschen, die auf Schmerzen, Dreck und Sport stehen und auch noch dafür bezahlen. In diesem Jahr gingen knapp 10.000 Menschen an den Start (entweder zwölf oder 24 Kilometer), sprangen über Heuballen, robbten sich auf Asphalt (!) unter Bauzäunen durch oder kraxelten einen etwa 35 Meter hohen Berg hinauf. Freiwillig. Bereits zum elften Mal jubelten die verdreckten, aber glücklichen Finisher – Tendenz steigend. 

Von den 10.000 Läuferinnen und Läufern hegen schätzungsweise 99 Prozent „spaßige“ Absichten, sprich die Endzeit war ihnen relativ egal, solange sie vor dem Besenwagen ins Ziel kamen. Allerdings rauschten auch 2018 wieder rasante Profis ambitioniert ins Ziel. Beispielsweise bei der Distanz von 24 Kilometern: Dort rannte Armin Botha nach 1:54:38 ins Ziel. Knapp dahinter kamen Thomas Wittwer (1:59:18) und Ralf Ulmer (2:01:32) auf Platz zwei und drei. Bei den Frauen errang Susanne Kraus mit einer Zeit von 2:14:15 den ersten Platz. Auf die Ränge zwei und drei sprinteten Sarah Kraft (2:28:51) und Bianca Hartmann (2:43:45). Die kompletten Ergebnisse gibt es online unter trackmyrace.com (trackmyrace.com/v2/results/event/17547/competition/56669).

Bei den „normalen“ Läufern und Läuferinnen stand der Spaß im Vordergrund. Auf der Strecke packten die Teilnehmer im wahrsten Sinne gegenseitig mit an, schwangen andere Teilnehmer über die Hindernisse und jubelten gemeinsam. Auch der eine oder andere Krampf blieb nicht lange ohne Hilfe: Nicht nur die Rettungssanitäter, auch die anderen Läufer eilten herbei, blieben stehen und unterstützen ihre Mitstreiter. „Danke an die großartige Community: Keiner der Läufer war zu keiner Sekunde auf sich allein gestellt und alle hatten einen riesigen Spaß“, sagte Michael Geiseler, Regional Business Manager Fisherman’s Friend nach dem Lauf. 

Danach waren die meisten Teilnehmer – egal ob nach zwölf oder 24 Kilometern – schmutzig und glücklich, äußerten aber ein paar Kritikpunkte. Denn anders als in den vorherigen Jahren kam es auf der Strecke zu langen Wartezeiten vor Hindernissen. Grund waren „Einlassstopps“ oder Eingänge, die eher einem Nadelöhr glichen. Staus waren so vorprogrammiert. Dennoch zog 24-Kilometer-Läufer Andreas ein positives Fazit: „Wir mussten teilweise sehr lange warten, weil die Hindernisse zu schmal waren bzw. nur wenige durchgelassen wurden. Leider gab es auch nur drei Versorgungsstationen. Aber insgesamt war die Stimmung besser als sonst und die Organisation war gut. Vor allem die Duschen am Ende waren eine Wonne!“

Ähnlich äußerte sich auch Denis, der bereits zum achten Mal am Lauf teilnahm, sich aber dieses Jahr ganz auf die Zwölf-Kilometer-Strecke fokussiert hatte: „Es war eine geile Stimmung am Start und während des Laufs. Die Leute an den Verpflegungsstellen waren cool drauf und haben die Läufer gut unterstützt. Im Ziel war die Organisation sehr gut, so gab es etwa keine lange Wartezeit bei der Shirt-Ausgabe. Mein einziger negativer Punkt waren die zwei schlecht geplanten Hindernisse, bei denen ein großer Stau entstand.“

Die wenigen Versorgungsstationen mit Wasser und Früchten machten einigen Läufern bei den heißen Temperaturen zu schaffen: „Es war anstrengender, da es so heiß war. Wir hätten noch ein bisschen mehr Wasser unterwegs gebraucht. Vor allem in der ersten Hälfte des Laufs“, sagte Läuferin Aideen. Sie nutzte die Hindernisse gleich clever als Erfrischung: „Die Hindernisse mit Wasser waren bei dem heißen Wetter genau richtig. Oft wollte ich noch länger im Wasser bleiben. Man hat sich gegenseitig geholfen, was zur tollen Stimmung beigetragen hat.“ 

Und weil die Läufer alle „So Matsch Fun“ hatten, wie der Veranstalter verlauten ließ, startete unmittelbar nach dem Lauf bereits die Voranmeldung zum Fisherman’s Friend StrongmanRun 2019. Auf strongmanrun.de/tickets gibt es ab sofort die sogenannten Super-Early-Bird-Tickets, bei denen Läufer einige Euros sparen können. Nächstes Jahr findet der Lauf bereits am 04. Mai statt.

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