Wakepark Triolago
Wasserratten und Funsportfans aufgepasst! Am Freizeitsee Triolago in Riol wartet der Wakepark Triolago auf euch, der für jede Menge Action und Spaß auf schnellen Brettern sorgt. Die großzügige Wasserskianlage ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet und man kann sich wahlweise Wasserskier oder ein Wakeboard unterschnallen. Mit einem Elektromotor betrieben, wird man innerhalb eines geschlossenen Rundkurses über das Wasser gezogen, wobei unterwegs mehrere Hindernisse warten, die nach Lust und Laune übersprungen werden können.
Falls man nicht über eine eigene Ausrüstung verfügt, ist das kein Problem: Man kann das Equipment vor Ort mieten. Vom Helm über den Neoprenanzug bis hin zum Wakeboard findet ihr das passende Outfit, um auf den Brettern über das Wasser gezogen zu werden. Der Verleih von Wasserskiern und Schwimmwesten ist kostenlos. Eine 1-Stunden-Karte gibt‘s für 23,- Euro, für Jugendliche bis 18 Jahre kostet eine Stunde 18,- Euro. Die 2-Stunden-Karten ist für 30,- bzw. 24,- Euro zu haben. Bei der Tageskarte ist man als Erwachsener für 43,- Euro dabei, unter 18 Jahren zahlt man 33,- Euro. Bei schlechtem Wetter gibt‘s das „Bad-Day-Special“, an dem Erwachsene 33,- Euro und Minderjährige 26,- Euro pro Tag löhnen.
Kanufahrt auf der Sauer
Entspannt geht es auf der Sauer, einem linken Nebenfluss der Mosel und einer der schönsten Grenzflüsse zwischen Deutschland und Luxemburg, zu: Bei Kanu- und Kajakverleihen kann man sich Boote ausleihen und relaxed den Fluss entlang schippern. Ronn‘s Bikes und Kajaks , das Mitte Juni in die diesjährige Saison startet, befindet sich im luxemburgischen Wallendorf am Ufer des Campingplatzes Du Rivage, von wo aus eine elf Kilometer lange Wasserstrecke bis nach Bollendorf führt. Nach einer Einweisung, dem Umlegen der Schwimmweste und dem Verstauen der Wertsachen in einem wasserdichten Fass geht‘s los: Die Sauer weist dabei ausschließlich ruhige Passagen auf, die gefahrlos durchfahren werden können. Viele schöne Rastplätze direkt am Fluss bieten unterwegs tolle Möglichkeiten für ein Picknick.
Für eine Fahrt benötigt man je nach Geschwindigkeit drei bis dreieinhalb Stunden. Gerade im Sommer machen die Touren jede Menge Spaß, denn hier kommen Anfänger genauso auf ihre Kosten wie trainierte Kanuten oder Gruppen. Im Kajak finden ein oder zwei Personen Platz, ein Kanadier bietet Platz für bis zu drei Personen (zwei Erwachsene und ein Kind bis 50 Kilogramm). Ein 1er-Kajak kostet 22,- Euro, ein 2er-Kajak 40,- Euro, beim Kanadier ist man ab 45,- Euro dabei. Für Gruppen ab 20 Personen gibt es Ermäßigungen. Bitte beachten: Sobald der Wasserpegel der Sauer unter 56 Zentimeter fällt, sind keine Fahrten möglich.
Wald-Abenteuer Leiwen
Alle Waghalsigen, die Spaß und Action in luftiger Höhe suchen, sind beim Wald-Abenteuer in Leiwen an der Mosel genau richtig. Der Kletterpark im Ferienpark Landal Sonnenberg führt durch Baumwipfel sowie um den Stamm angebrachte Plattformen und begeistert mit jeder Menge Hindernissen wie Netzen, Brücken oder Fässern, die es zu überwinden gilt. Dabei stehen verschiedene Parcours zur Auswahl. Während der Kinder-Parcours in bis zu neun Metern Höhe absolviert wird und für Kids ab vier Jahren geeignet ist, besteht der Adventure-Parcours in zehn Metern Höhe gleich aus mehreren spannenden Herausforderungen.
Dazu gehören Seilbahnen, aber auch der Mega-Tarzansprung, bei dem man abspringt, über die Köpfe der Zuschauer hinweg fliegt und in einem Netz landet, sowie der Banana Jump. Hierbei heißt es: Mut zusammennehmen, sich an einer überdimensionalen Banane festhalten und springen! Modernste Sicherungssysteme sorgen jederzeit für entspannten Spaß, Kletterausrüstung und Vorab-Einweisung sind inklusive. Ein Erwachsenenticket für den Adventure-Parcours 25,- Euro, Jugendliche unter 18 Jahren zahlen 21,- Euro. Den Kinderparcours gibt‘s für 15,50 Euro.
Naturfreibad Pulvermaar
Hinein ins kühle Nass – das Naturfreibad Pulvermaar in der Nähe von Daun bietet dafür die perfekte Gelegenheit: Das erfrischende Wasser des ehemaligen, mehrere tausend Jahre alten Vulkankraters, der mit einer Wassertiefe von 72 Metern zu den tiefsten natürlichen Seen Deutschlands zählt, sorgt gerade an heißen Sommertagen für eine willkommene Abkühlung. Das Besondere: Das Wasser des nährstoffarmen Sees ist sehr klar. Das bedeutet, man kann mithilfe eines Schnorchels und einer Taucherbrille mühelos Fische bis in mehrere Meter Wassertiefe erkennen.
Fast in der Mitte der Wasserfläche befindet sich eine schwimmende Insel inklusive Sprungturm, für Kinder und Planscher stehen am Ufer zwei weitere Becken zur Verfügung. Die großzügige Liegewiese bietet indes genügend Platz für ein Sonnenbad oder Entspannung zwischendurch. Wer lieber im Boot sitzend auf dem Maar unterwegs sein möchte, kann eines mieten: Ruderboote, Tretboote und Sonnenboote stehen bereit, für ein Ruderboot ist man bereits ab 4,- Euro pro halbe Stunde dabei. Geöffnet hat das Naturfreibad von 10 bis 19 Uhr. Als Erwachsener bezahlt man für eine Tageskarte 5,- Euro, unter 17 Jahren kostet es 3,- Euro. Eine Saisonkarte gibt‘s für 50,- Euro, unter 17 Jahre für 30,- Euro.
feriendorf-pulvermaar.de/naturfreibad-pulvermaar
Stand Up Paddling auf der Mosel
Mit dem Paddel in der Hand stehend auf einem Board über die Mosel gleiten – klingt entspannt? Ist es auch, denn auch 2023 bietet Stand Up Paddling Trier einen Verleih, SUP-Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene sowie SUP-Touren mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden an. Zum Stand Up Paddling muss man nicht sonderlich sportlich oder superfit sein. Der Sport ist gelenkschonend und hat eine geringe Herzkreislaufbelastung, man sollte lediglich ein sicherer Schwimmer sein. Die Kurse finden auf der Mosel statt, Treffpunkt ist die Verleihstation am Moselstrand „Moselperle“ unterhalb des Nordbads.
Neben Einsteigerkursen ab 50,- Euro pro Person werden auch SUP-Yoga- und SUP-Kids-Kurse angeboten. Nach einer kurzen Einführung und ersten Paddelversuchen geht es gemeinsam nach Zurlauben in den ruhigen Seitenarm der Mosel. In den Kursgebühren enthalten sind neben einem Leihboard mit Paddel auch eine Schwimmweste. Ebenfalls gibt es verschiedene geführte SUP-Touren auf der Mosel mit einem trick17 SUP-Guide, die sowohl für Anfänger:innen als auch Fortgeschrittene geeignet sind. Für diejenigen, die nicht nass werden wollen, gibt es ab dieser Saison erstmals die Möglichkeit, Kanus auszuleihen und Kanu-Touren für Gruppen zu buchen.
Minettpark Fond-de-Gras
Eine Reise in die Vergangenheit: Das Freilichtmuseum Minettpark im luxemburgischen Fond-de-Gras-Tal bietet eine Vielzahl an Aktivitäten. Ob Fahrten in historischen Zügen, Draisinen-Touren oder eine Schnitzeljagd für die ganze Familie – hier kommen Jung und Alt auf ihre Kosten. Das idyllische Tal des Fond-de-Gras im Süden Luxemburgs war bis in die 60er-Jahre einer der bedeutendsten und wichtigsten Bergbaustandorte Luxemburgs. Heute wird Geschichte auf dem weitläufigen Gelände zwischen den Orten Pétange und Lasauvage wieder lebendig: Neben Wanderwegen durch das alte Tagebaugebiet „Giele Botter“ und eine Schnitzeljagd lassen sich verschiedene Museen, eine Kirche sowie der Wasch- und Umkleideraum der Minenarbeiter entdecken.
Während es mit der ehemaligen Grubenbahn „Minièresbunn“ unter anderem durch einen 1.400 langen Stollen geht, fühlt man sich an Bord des „Train 1900“ in die Zeit um die Jahrhunderwende zurückversetzt. Wer durch eigene Antriebskraft über Schienen flitzen und dabei Ruhe und Erholung genießen möchte, kann an einer Draisinen-Tour teilnehmen. Hierbei geht es in viersitzigen Schienenfahrrädern, Draisinen genannt, auf einer abwechslungsreichen Strecke zwischen Fond-de-Gras und Bois-de-Rodange mitten durch die Natur. Die 45-minütige Fahrt kostet 15,- Euro.
Erlebnisführungen durch Trier
Mit einem Gladiator durch die unterirdischen Gänge des Amphitheaters wandeln, das Geheimnis der Porta Nigra entdecken oder dem jungen Karl Marx höchstpersönlich begegnen: Das alles ist bei den Erlebnisführungen in der ältesten Stadt Deutschlands möglich – hier wird Geschichte lebendig. Wer sich für das Leben der Gladiatoren interessiert, hat bei zwei Führungen durch das Amphitheater die Gelegenheit dazu. Bei „Der Gladiator Valerius“ wird die Geschichte des titelgebenden Kämpfers, der keine Ruhe findet und durch die dunklen Katakomben irrt, auf anschauliche Weise nähergebracht.
„Mythos Gladiator“ räumt indes mit so manchem Vorurteil auf und bietet in einem 75-minütigen Programm einen Einblick in das Leben und Training der echten römischen Gladiatoren. Im Anschluss können die Besucher:innen einmal selbst Schwert und Schild in die Hand nehmen. Um das „Geheimnis der Porta Nigra“ zu entschlüsseln, werden die Gäste von einem stattlichen Zenturio in Paraderüstung in jene Zeit vor 1.800 Jahren entführt, als Rom die Welt regierte und der Kaiser von Trier aus die Geschicke des ganzen Imperiums leitete. Er nimmt das Publikum mit auf eine bewegte Zeitreise und nach und nach wird klar, dass nicht nur die Porta Nigra, sondern auch der Zenturio selbst ein großes Geheimnis mit sich herumträgt …
Um die Frage, was der junge Karl Marx zu dem Denkmal gesagt hätte, das nahe der Porta Nigra an ihn erinnert, geht es im Theaterstück zum Mitgehen „MARX! LOVE! REVOLUTION!“. Hier trifft der später weltberühmte Philosoph als 17-jähriger Teenager auf das Denkmal des Mannes, der er einmal sein wird. Die Besucher:innen werden ins Trier des beginnenden 19. Jahrhunderts mitgenommen und in ein energiegeladenes Spiel an Originalschauplätzen verwickelt.