Kultur

Souveräner Heimsieg im FIBA Europe Cup

VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen KK Split mit 100:80

Erstellt am 22.10.2026

Mit Eli Brooks, Jordan Roland, Justin Simon, Moritz Krimmer und EJ Onu in der Starting Five starteten die Gladiatoren in die Partie. Die ersten Punkte der Begegnung erzielten jedoch die Gäste aus Split, die mit einem And-One vorlegten. Moritz Krimmer antwortete mit einem Dreier nach guter Trierer Ballbewegung und sorgte für die ersten Punkte der Gastgeber.

In der Folge fanden die Kroaten deutlich besser in die Partie. Mit einer aggressiven Defensive und einer hohen Trefferquote aus der Distanz setzten sie die Gladiatoren früh unter Druck und führten nach drei Minuten mit 5:11. Trier suchte offensiv noch nach dem richtigen Rhythmus und leistete sich dabei einige Ballverluste.

Zwar kamen die Gladiatoren im weiteren Verlauf besser zum Korb, Split fand jedoch ebenfalls immer wieder gute Anspielstationen in Korbnähe und nutzte die Lücken in der Trierer Verteidigung konsequent aus. Auch im Eins-gegen-Eins gelangen den Hausherren zunehmend gute Abschlüsse. Die Gäste blieben bis zum Viertelende offensiv effizient und nutzten insbesondere ihre Cuts zum Korb, sodass Trier nach den ersten zehn Minuten mit 22:32 zurücklag. 

Im zweiten Viertel fanden die Gladiatoren zunehmend besseren Zugriff auf die Partie. Zwar wechselten sich zunächst weiterhin starke Defensivsequenzen mit Ausfällen in den Rotationen der Trierer Verteidigung ab, doch Split ließ nun häufiger Chancen liegen. EJ Onu verkürzte von der Freiwurflinie auf 28:34, ehe die Gäste mit einem weiteren Dreier antworteten. Trier ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen, bewegte den Ball offensiv immer besser und fand zunehmend erfolgreiche Lösungen gegen die gegnerische Defensive.

Austin Crowley verkürzte am Brett auf 34:38, bevor die Gladiatoren den Rückstand weiter schrumpfen ließen. Jordan Roland setzte mit einem Steal und anschließendem Korbleger zum 39:40 das nächste Ausrufezeichen. Kurz darauf brachte Marco Hollersbacher die Trierer mit einem Dreier erstmals in Führung. Terrell Harris legte ebenfalls von außen nach, ehe Crowley und Eli Brooks mit weiteren erfolgreichen Distanzwürfen den Vorsprung ausbauten und mit insgesamt vier Trierer Dreiern am Stück die Partie auf 51:42 drehten.

Auch defensiv präsentierten sich die Hausherren nun deutlich wacher und kamen nach Ballgewinnen zu einfachen Punkten in der Transition. So verwandelten die Gladiatoren den zwischenzeitlichen Rückstand in eine deutliche Führung und gingen nach einem starken zweiten Viertel (31:10) mit 53:42 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel knüpften die Trierer an ihre starke Phase zum Ende der ersten Hälfte an. Justin Simon eröffnete den dritten Spielabschnitt mit einem Dreier, ehe Eli Brooks den nächsten Ballgewinn der Gladiatoren nutzte und Jordan Roland von außen nachlegte. Mit dem schnellen Lauf bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf 61:44 aus. Trier hielt das Tempo hoch, ließ den Ball weiterhin gut durch die eigenen Reihen laufen und fand immer wieder freie Abschlüsse.

Split hatte zunehmend Schwierigkeiten, gegen die aggressive Trierer Verteidigung einen geordneten Spielaufbau zu entwickeln und leistete sich zu viele Ballverluste. Die Gladiatoren nutzten diese konsequent aus und kontrollierten das Geschehen an beiden Enden des Feldes. Auch im weiteren Verlauf des Viertels blieb Trier tonangebend und ließ die Gäste nicht mehr in den Rhythmus der Anfangsphase zurückfinden. Mit einer 79:58-Führung ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel versuchte Split, über den Weg zum Korb wieder mehr Gefahr zu entwickeln und daraus auch die eigenen Distanzschützen in Szene zu setzen. Die Trierer Defensive zeigte sich zwischenzeitlich etwas anfälliger, sodass die Gäste den Rückstand auf 81:66 verkürzen konnten. Die Gladiatoren reagierten jedoch mit einer erneuten Leistungssteigerung und stellten den vorherigen Abstand schnell wieder her. Eine griffigere Verteidigung sorgte für mehr Tempo im Umschaltspiel und weitere einfache Punkte. Besonders sehenswert war dabei das Zusammenspiel von Austin Crowley und Marten Linßen, das Crowley mit einem präzisen Pass auf Linßen im Fastbreak zum 90:68 veredelte.

Auch von der Dreierlinie blieben die Trierer treffsicher: Marco Hollersbacher erhöhte mit seinem nächsten Distanzwurf auf 96:70 und zwang Split zu einer weiteren Auszeit. In den Schlussminuten ließen die Gladiatoren trotz einiger gegnerischer Punkte nicht mehr entscheidend nach und brachten den deutlichen Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand ein verdienter 100:80-Erfolg für die VET-CONCEPT Gladiators Trier.

Jacques Schneider, Headcoach der VET-CONCEPT Gladiators: "Wir sind schwer ins Spiel gekommen, was sicher auch ein Stück weit an der Pokalniederlage lag, die nicht leicht zu verkraften war. Wir haben uns dann über die Defensive einen Lauf erarbeitet, in dem wir mit schneller Transition und sehr, sehr guter Ballbewegung punkten konnten. Wir haben gezeigt, wie Basketball aussieht, wenn wir als Team spielen und den Ball gut bewegen. Dementsprechend haben wir am Ende zu Recht den Sieg eingefahren und wieder 100 Punkte erzielt. Wir hatten ein sehr ausgeglichenes Scoring und alle Spieler haben gepunktet. Für uns war es ein sehr guter Sieg." 

Das nächste Bundesligaspiel geht am Samstag, 24.10., in Vechta über die Bühne. 

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