Nach der bitteren Niederlage gegen die Nürnberg Falcons stand bereits fest, dass die Römerstrom Gladiators in diesem Jahr nicht an den Playoffs der ProA teilnehmen werden. Dennoch präsentierte sich die Mannschaft am vergangenen Spieltag engagiert und sicherte sich beim Auswärtsspiel in Karlsruhe die Siegpunkte. Mit Chase Adams, Kevin Smit, Jonas Grof, Brody Clarke und Robert Nortmann in der Starting Five fanden die Gäste wie auch der Gastgeber nach einem zerfahrenen Beginn in die Partie.
Nach dem ausgeglichenen ersten Viertel (22:21) konnte sich auch im zweiten Spielabschnitt keine Mannschaft zwingend absetzen. Der Grund dafür lag auch in den schwächelnden Defensivverbünden, die dem Gegner immer wieder einfache Punkte ermöglichten. Mit einer 49:45-Führung gingen die Gladiators in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel gelang es den Trierern endlich, die Lions-Offense in Schach zu halten. In Kombination mit einer hochprozentigen Trefferquote jenseits der Drei-Punkte-Linie setzten sich die Gladiators immer weiter ab. Vor allem Kevin Smit und Jonathan Almstedt sorgten mit ihren Dreiern für die 80:69-Führung vor dem letzten Spielabschnitt.
Im finalen Viertel knüpfte die Gladiators-Offensive dort an, wo sie aufgehört hatte. Dank dieser Treffsicherheit kamen auch die formverbesserten Lions nicht mehr zurück. Am Ende siegten die Gäste mit 105:94.
"Ein schöner Sieg. Es freut mich sehr für Johnny Almstedt und Kevin Smit, dass sie zeigen konnten, was sie drauf haben. Wir konnten die Minuten gut verteilen und richten den Blick jetzt auf Bremerhaven, um am Mittwoch eine ähnliche Leistung zu zeigen", sagte Gladiators-Headcoach Marco van den Berg.